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Feuerschutz- und Rauchschutztüren und -tore nach Hochwasser unbedingt überprüfen

(9.9.2002) Die immensen Folgeschäden der Überschwemmungen in den deutschen Hochwassergebieten sind immer noch nicht vollständig erfasst. Unbedingt überprüft werden sollten in diesem Zusammenhang auch sämtliche Brandschutz- und sicherheitstechnische Einrichtungen in Gebäuden, die mit dem Hochwasser in Kontakt gekommen sind. Darauf weist der Industrieverband Tore Türen Zargen (TTZ) in einem Informationsblatt hin, das an die Versicherungswirtschaft und über seine Verbandsmitgliedsunternehmen an Kunden, Betreiber, Architekten und Planer gegangen ist.

Insbesondere müssen nach Angaben des Industrieverbandes die Feuerschutz- und Rauchschutztüren und -tore in den betroffenen Wohn-, Büro- und Industriegebäuden auf ihre uneingeschränkte Funktionstüchtigkeit geprüft werden. Alleinige Sichtprüfungen reichen hier unter keinen Umständen aus, betont der Verband der führenden europäischen Hersteller von Industrietoren, Brandschutztüren und -toren sowie Stahlzargen. Wenn Türen und Tore mit den Eigenschaften Feuer- und Rauchschutz oder auch Schallschutz mit Wasser in Berührung gekommen sind, lässt sich ein Austausch nicht mehr vermeiden. Eine Einschätzung, die auch vom Materialprüfungsamt in Dortmund bestätigt wird. Die Isolierstoffe der Türen und Tore nehmen Wasser auf, das aufgrund der Kapillarwirkung nach oben steigt. Das aufgenommene Wasser kann nicht mehr austrocknen. Die Folge ist, dass wasserempfindliche bzw. wasserlösliche Schutzelemente beschädigt oder zerstört werden, weshalb die eigentliche Funktion wie z.B. ”sicherer Schutz bei Feuer” nicht mehr gewährleistet ist. Der Industrieverband empfiehlt daher, sich unbedingt bei entsprechenden Wasserschäden an Brandschutztüren und -toren sowie Schallschutztüren mit den Herstellern bzw. Lieferanten in Verbindung zu setzen, so dass der sichere Zustand des Gebäudes schnellstmöglich wieder erreicht werden kann.

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