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RAL-Gütesicherungen für Innentüren aus Holz und Holzwerkstoffen auf dem neuesten Stand

(26.10.2002) Bauen mit Holz liegt absolut im Trend und bietet eine urgemütliche Wohnatmosphäre. Kein Wunder, dass sich immer mehr Bauherren und Renovierer für diesen natürlichen Rohstoff begeistern. Für bautechnisch optimale Lösungen in diesem Bereich sorgt u.a. RAL, das Deutsche Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. Das vor kurzem abgeschlossene Revisionsverfahren der Gütesicherungen "Innentüren aus Holz und Holzwerkstoffen" berücksichtigt aktuellste technische Entwicklungen und gewährleistet Rundum-Sicherheit für den Einsatz von Innentüren aus Holz.

Schon seit Jahrhunderten wird Holz als energiesparender, wirtschaftlicher und ressourcenschonender Rohstoff für den Hausbau genutzt. In jüngster Zeit sind die Ansprüche der Verbraucher an Funktionalität, Festigkeit, Formbeständigkeit und natürlich auch an die Optik von Holz und seiner Bauteile stetig gestiegen. Dabei sind im Besonderen Holztüren extremen Beanspruchungen ausgesetzt:

  • Eine große Rolle spielen dabei z.B. hygrothermische Faktoren, also Einwirkungen durch verschiedenartige klimatische Verhältnisse.
  • Auch die mechanische Beanspruchung von Türen durch äußere Einwirkungen - harte und weiche Stöße oder Erschütterungen - will genau untersucht sein. So spricht man beispielsweise bei Türen von Kindergärten, Krankenhäusern oder Hotelzimmern von starker Beanspruchung, während Türen von Schulen oder Kasernen extremer Belastung ausgesetzt sind. Von einer relativ normalen Beanspruchung hingegen kann man bei den Innentüren privater Wohnungen ausgehen.
  • Es liegt auf der Hand, dass bei Feucht- und Nassraumtüren nochmals verschärfte Maßstäbe im Bereich der klimatischen und mechanischen Eignung angelegt werden: Türen im Feuchtraumbereich müssen eher kurzfristiger Feuchteeinwirkung standhalten, die durch hohe Luftfeuchtigkeit und direktes Spritzwasser entstehen kann. Dagegen sollten Nassraumtüren lang anhaltende Nässeeinwirkungen und häufiges Spritzwasser unbeschadet überstehen. Dies trifft insbesondere auf Türen von Nasszellenbereichen in Krankenhäusern, Hotels und Badeanstalten zu.

Nur Baumaterialien von gleich bleibend hoher Qualität werden diesen hohen Anforderungen gerecht. Grund genug für die Gütegemeinschaft Innentüren aus Holz und Holzwerkstoffen, die Gütegrundlagen komplett zu überarbeiten. Das vor kurzem anerkannte Revisionsverfahren berücksichtigt neueste technische Entwicklungen sowie aktuelle Prüfungs- und Überwachungsrichtlinien im Bereich der Gütesicherungen für Türblätter und Türzargen aus Holz und Holzwerkstoffen sowie für Feucht- und Nassraumtüren. Damit soll nun allen Bauherren und Heimwerkern Rundum-Sicherheit für die Variante in Holz garantiert werden.

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