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"150 Mio. Euro zusätzliche Fördermittel für Altbausanierung richtiges Signal"

(6.12.2002) Sinkender Ausstoß von Treibhausgasen, Stabilisierung der angeschlagenen Bauwirtschaft, gesünderes Wohnklima in den Häusern, Energieeinsparung - für Altbausanierung sprechen viele Gründe. Die Bundesinitiative Zukunftsorientierte Gebäudemodernisierung "jetzt!" begrüßt gemeinsam mit dem DGB die verbesserten Förderinstrumente als ersten Schritt in die richtige Richtung. "Für die bereits beschlossenen 150 Millionen Euro aus der Öko-Steuer für die Bestands-Sanierung muss schnell der Weg festgelegt werden, wie dieses Geld die Investoren erreicht," begrüßte "jetzt!"-Vorsitzender Günther Volz den Plan der Bundesregierung.

Auf einer Veranstaltung am 5. Dezember mit Parlamentariern aller Fraktionen in Berlin unterstützte auch DGB-Vorstand Heinz Putzhammer diesen Vorstoß: "Diese zusätzliche Förderung sorgt für mehr Beschäftigung und besseren Klimaschutz". "jetzt!"-Schirmherr Ernst Ulrich von Weizsäcker erwartet eine Investitionsoffensive. Das Potenzial ist groß: 24 Millionen Altbauwohnungen sind energetisch sanierungsbedürftig. Gleichzeitig liegen allein bei den Bausparkassen 600 Mrd. Euro privates Kapital brach.

Natürlich begrüßen auch Firmen wie die Sto AG oder Interpane die neue Förderung, von der gerade auch sie profitieren werden:

  • Jochen Stotmeister, Vorstandsvorsitzender der Sto AG (einem weltweit führenden Hersteller von Fassaden-Dämmsystemen): "Es ist ein wichtiger Beitrag zur Belebung der Bauwirtschaft. Die direkte Förderung zur energetischen Gebäudemodernisierung trägt nicht nur zur Erreichung der Klimaschutzziele bei, sondern hilft auch neue Arbeitsplätze zu schaffen". Jetzt gehe es darum, diese Gelder den Hausbesitzern schnell und unbürokratisch zur Verfügung zu stellen.
  • Bernd Kramer, Vorstandsvorsitzender der Interpane Glas Industrie AG (einem in Deutschland führenden Glasveredler): "Mit den zusätzlichen 150 Millionen Fördermitteln jährlich gibt die Bundesregierung ein richtiges Signal zum energiesparenden Sanieren des Gebäudebestands." Auch Herr Kramer rechnet mit der Schaffung neuer "zukunftsfähiger" Arbeitsplätze.

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