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"MOBIKO – Mobile Kooperation im Bauwesen"

(23.3.2004) Das Projekt MOBIKO, mobile Kooperation im Bauwesen durch drahtlose Kommunikationsmedien, dient der Schaffung einer Plattform, welche Prozesse im Bauwesen optimieren und flexibilisieren wird. MOBIKO ist eines der Leitprojekte von MobilMedia, einer mit über 15 Mio. € geförderten Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit: Unter dem Motto "Deutschland wird mobil" werden engagierte Unternehmen darin gefördert, mobile Anwendungen zu entwickeln, zu erproben und zu vermarkten.

Die Münchner conject AG ist so ein Unternehmen: Speziell im Bereich Virtuelle Projekträume (IBPM) besitzt conject eine führende Position in Deutschland. conject gehört zum MOBIKO-Konsortium, zusammen mit den Firmen T-Systems (Geschäftsbereich Systemintegration), Nemetschek und der Forschungseinrichtung BIBA, die unterschiedliche Teilvorhaben bei der Entwicklung der MOBIKO-Plattform lösen. Hier kommen die jeweiligen Kompetenzen der Firmen zum Einsatz: Lösungen und Services für mobile Kommunikation (T-Systems), Software und Services im Bauwesen (Nemetschek), Virtuelle Projekträume (conject), mobile Applikationen und Dienste in der Produktion sowie mobile Testumgebungen (BIBA).

  • conject verantwortet das Teilvorhaben MobiColl – eine Multi-Channel Collaboration Plattform zur intelligenten Steuerung eines kooperativen, mobilen und multimedialen Baumanagements.
  • Bei dem von Nemetschek bearbeiteten Aspekt "Mobile Anwendungen zur Unterstützung der Prozesse Bauplanung, -ausführung, -abnahme und Nutzung" geht es darum, neuartige Programme für mobile Business-Szenarien im Bauwesen zu entwickeln. Mit dem "Projektfortschrittsmanager" (Progress Manager) konnte bereits eine erste Anwendung präsentiert werden, weitere Entwicklungen sind in der Erforschung.

Das Konsortium hat das Projekt MOBIKO einer eigenen Einschätzung zufolge gerade im letzten Jahr entscheidend vorangebracht. Nach Verabschiedung der fachlichen und technischen Spezifikation begann die Implementierung – hier stellte beispielsweise conject gemäß der Projektplanung insbesondere die Kernel-Entwicklung fertig und spezifizierte die Schnittstellen (SOAP/XMLund LDAP) mit den Projektpartnern. So bietet conject Zugriff auf Dienste, Rollen und Rechte der Plattform an, die von den Applikationen genutzt werden können. Diese Rollen und Rechte werden von einem einheitlichen LDAP System verwaltet. Ein erster MOBIKO Collaboration Kernel wurde im Prototypenstadium beim BIBA in Bremen installiert – er ist online verfügbar und durch das Konsortium in seinen Grundfunktionen getestet.

Am Ende des Projektes MOBIKO (Laufzeit bis März 2005) soll ein integriertes System entwickelt worden sein, dessen Nutzen für alle Projektpartner Mehrwert schafft. Durch den Einsatz drahtloser Kommunikations- und Kollaborationstechnologien werden alle am Bauprozess Beteiligten schneller und einfacher miteinander arbeiten können. Die systematische und transparente Koordination von Projektdaten minimiert Projektrisiken und Prozessunsicherheiten, durch elektronische Signatur entsteht Rechtssicherheit. Mobile Kooperation steht bereits heute für effizientes Projektmanagement.

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