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Renault Traffic Design Award 2006

  • Erstmals unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung
  • Fast 1.000 Einsendungen seit dem Jahr 2000
  • 2006 erstmals mit Fachpublikumspreis

(23.4.2006) Am 20. April 2006 startete zum siebten Mal der Renault Traffic Design Award - Deutschlands einziger Preis für innovative Verkehrsarchitektur. Im Rahmen des Wettbewerbs zeichnet Renault Architekten, Stadtplaner und Studenten für zukunftsweisende Projekte und Entwürfe aus. Bewerbungen können bis zum 31. Juli 2006 eingereicht werden. Erstmals übernimmt in diesem Jahr Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung, die Schirmherrschaft für den Wettbewerb.

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Im vergangenen Jahr erhielt neben anderen auch die Passerelle des deux Rives die begehrte Auszeichnung. Sie verbindet die deutsche Stadt Kehl mit dem französischen Rheinufer in Strasbourg und hebt damit die Trennwirkung des Rheins auf. Foto: © Stadtbauamt Kehl. PRW 07-2006 04.

Der Renault Traffic Design Award ist seit Jahren ein anerkanntes Forum für Entwicklungen in der Verkehrsarchitektur: Seit der ersten Ausschreibung im Jahr 2000 wurden fast 1.000 realisierte Projekte und Entwürfe eingereicht. Renault ist ständiger Gast im deutschen Konvent der Baukultur, seit 2005 unterstützt die Bundesarchitektenkammer den Wettbewerb als offizieller Kooperationspartner.

Der Renault Traffic Design Award besteht aus drei Teilen:

  • Im Architektenwettbewerb werden realisierte Projekte mit wegweisenden Lösungen für Verkehrsbauwerke wie Brücken, Parkhäuser, Tankstellen oder Tunnel ausgezeichnet.
  • Der Sonderpreis 'Kommunen' honoriert ganzheitliche Verkehrskonzepte, die der Entwicklung urbaner Baukultur dienen.
  • Der Hochschulwettbewerb steht als dritter Bestandteil des Wettbewerbs in diesem Jahr unter dem Motto: "Future Roads - Straße als räumliches System neu definieren". Gesucht sind Konzepte, die Straßen nicht als reine Transportwege begreifen, sondern deutlich machen, dass Fortbewegung und Reisen auch ein Stück Kultur sind.

Zusätzlich wird in diesem Jahr erstmals ein Fachpublikumspreis verliehen. Auf der Internetseite der Bundesarchitektenkammer stehen 14 prämierte Objekte der Wettbewerbe von 2002 bis 2005 zur Auswahl. Die Bundesarchitektenkammer ruft alle Architekten und Stadtplaner auf, sich an der Abstimmung zu beteiligen. In der Rubrik "Baukultur" der Internetseite werden die Bauwerke mit ausführlichen Objektbeschreibungen und Jurybegründungen vorgestellt.

Die Auswahl der Preisträger übernimmt eine interdisziplinäre Expertenjury von Stadt- und Verkehrsplanern, Architekten und Designern. Die Preisverleihung findet im November 2006 in Berlin statt. Die Sieger erhalten eine eigens für den Wettbewerb entworfene Skulptur des Düsseldorfer Künstlers Thomas Schönauer, die Preisträger des Hochschulwettbewerbs bekommen Preisgelder von insgesamt 10.000 Euro.

"Verkehrsarchitektur ist mehr ist als die bloße Organisation von Mobilität. Im Gegensatz zu Museen, Sportstadien oder Theatern sind Verkehrsbauwerke allgegenwärtig. Sie müssen deshalb besonderen ästhetischen und qualitativen Anforderungen genügen", erklärt Jacques Rivoal, Vorstandsvorsitzender Renault Deutschland. "Ich bin mir sicher: Auch in diesem Jahr werden sich zahlreiche Teilnehmer mit viel Mut zum Neuen der Herausforderung Verkehrsarchitektur stellen."

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