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BMU fördert kabellosen Elektro-Großbagger mit Lithium-Ionen-Speicher

(27.1.2020) Die Helmut Uhrig Straßen- und Tiefbau GmbH aus Geisingen in Baden-Württemberg investiert in einen 28 Tonnen schweren kabellosen Elektro-Baggers mit Lithium-Ionen-Speicher. Das Pilotprojekt wird aus dem Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums (BMU) mit rund 660.000 Euro gefördert.

Die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter sagte bei der Überreichung des Förderbescheids: „Wir fördern in Geisingen eine besonders klimafreundliche Innovation für das Baugewerbe: einen fast 30 Tonnen schweren Großbagger, der allein mit Strom fährt und arbeitet. Damit die CO₂-Emissionen in Deutschland weiter sinken, brauchen wir auch im Bausektor mehr Baufahrzeuge ohne Verbrennungsmotor. Elektromotoren bieten dafür eine gute Alternative. Sie sind klimafreundlicher und leiser. Außerdem produzieren sie keine Abgase, die die Luft belasten. Ich freue mich sehr, dass die Helmut Uhrig Straßen- und Tiefbau GmbH hier mit gutem Beispiel vorangeht“.

Mit seinem Vorhaben möchte das Unternehmen demonstrieren, dass der Einsatz von Elektromobilität auch im Baugewerbe sinnvoll und wirtschaftlich ist: Im Tiefbau und in der Kanalsanierung werden bisher Großbagger mit Dieselantrieb eingesetzt. Dabei entstehen Lärm sowie bedenkliche Schadstoffe im Abgas. Das geplante Vorhaben - der Erwerb und die Inbetriebnahme eines 28-Tonnen-Elektro-Großbaggers mit Lithium-Ionen Batteriespeicher - hat die Umstellung auf eine moderne, innovative Baggertechnik zum Ziel.

Die durch den Einsatz des Elektro-Baggers prognostizierte CO₂-Einsparung beträgt im aktuellen Strommix ca. 50% der Emissionen eines Dieselbaggers und damit ca. 30 bis 70 Tonnen CO₂ pro Jahr. Mit zunehmendem Ausbau der erneuerbaren Energien wird diese in den nächsten Jahren noch zunehmen.

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