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Forster Profilsysteme für Brandschutz im Bestand

(26.1.2026) Der bauliche Brandschutz zählt zu den zentralen Sicherheits­anfor­derungen in der Gebäudeplanung. Türen, Verglasungen und Fassaden müssen Flucht- und Rettungswege sichern, die Ausbreitung von Feuer und Rauch begrenzen und gleichzeitig gestalterische Vorgaben erfüllen. Forster Profilsysteme entwickelt seit vielen Jahren Brandschutzlösungen aus Stahl und Edelstahl, die diese Anforderungen miteinander verbinden.

Brandschutz-Schiebetür mit Fluchttürfunktion: Automatische Schiebetüren mit forster fuego light EI30 mit integrierter Fluchttür und Panik-Druckstangen. (Bild: Damian Poffet)  

Die Planung von Brandschutzelementen unterliegt umfangreichen gesetzlichen Vorgaben, nationalen Zulassungen sowie regelmäßigen Prüf- und Wartungspflichten. Forster unterstützt Architekturbüros, Fachplanende und Verarbeitende mit technischer Beratung sowie mit einem Systemportfolio für Anwendungen im Innenbereich und in der Gebäudehülle.

Stahl als Werkstoff für Brandschutzsysteme

Stahl ist nicht brennbar, formstabil und hoch belastbar. Diese Eigenschaften bleiben auch bei hohen Temperaturen erhalten und ermöglichen geprüfte Feuerwiderstandsklassen bis zu 120 min. Dadurch lassen sich schlanke und großformatige Konstruktionen realisieren, die sowohl Sicherheitsanforderungen als auch gestalterische Vorgaben erfüllen.

Die Forster Profilsysteme bestehen aus Stahl- und Edelstahlprofilen mit integrierten Füllungen und Dichtungen. Optional sind die Systeme auch in Low Carbon Emission Steel (LCES) erhältlich. Für nachhaltigkeitszertifizierte Bauvorhaben stellt Forster zugehörige Umweltproduktdeklarationen (EPDs) bereit, beispielsweise für LEED-, BREEAM-, Minergie- oder Ecobau-Projekte.

Mit den Systemen forster fuego light (links) und forster presto 50 (rechts) lassen sich ein- und zweiflügelige Brandschutztüren auch mit Vollblech-Flügeln konstruieren. (Bild: Losys GmbH)  

Brandschutz im Innenbereich

Im Gebäudeinneren sichern Brandschutztüren und -verglasungen die Flucht- und Rettungswege. Forster verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in diesem Bereich. Bereits 1984 brachte das Unternehmen mit Forster Fuego Classic eine verglaste Stahltür auf den Markt, die den damaligen Brandschutzanforderungen entsprach. Damit wurden erstmals transparente Türlösungen im Brandschutz ermöglicht. Heute bietet Forster mit Forster Fuego Light ein umfangreiches System, das sich je nach Zulassung für Türen, Schiebetüren und Festverglasungen mit Feuerwiderstands­klassen bis EI120 eignet. Die Stahltüren sind für eine Dauerfunktion von bis zu 1 Mio. Zyklen geprüft. 
Diese sorgen auch in hochfrequentierten Bereichen wie Flughäfen oder Bahnhöfen für einen sicheren und reibungslosen Betrieb. Mit Forster Presto XS bietet Forster zudem eine Brandschutz-Lösung für filigrane, nicht wärmegedämmte Innenabschlüsse in Fluchtwegen. Das System kombiniert schmale Ansichtsbreiten mit geprüften Brandschutzklassen bis EW60 sowie Rauchschutz S200.

Im Januar 2026 stellt das Unternehmen das hochwärmegedämmte Profilsystem Forster Omnia als feuerverzinkte EI30-Tür mit Rauchschutz sowie RC2-Einbruchhemmung vor. Die im Tauchverfahren aufgebrachte Zinkschicht verleiht dem Element die charakteristische, blumige Oberflächenoptik. Die Möglichkeit einer feuerverzinkten Oberfläche stellt bei thermisch getrennten Profilsystemen eine Besonderheit dar: Das Profil ist vollständig aus Stahl gefertigt und kommt ohne Kunststoffisolatoren aus.

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