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Wohnraum und Wohnheimplätze für Studierende bundesweit immer knapper

(23.7.2004) Mit den steigenden Studierendenzahlen werden Wohnraum und Wohnheimplätze für Studierende bundesweit immer knapper. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) rechnet für den Beginn des Wintersemesters mit Engpässen in vielen deutschen Städten. "Mit dem vorhandenen Angebot an Wohnheimplätzen der Studentenwerke kann vielerorts nur ein Teil des Bedarfs gedeckt werden. Die Kapazitäten müssen dringend ausgebaut werden", forderte die stellvertretende DSW-Generalsekretärin, Andrea Hoops. Nach Berechnungen des DSW fehlen bundesweit zur Zeit rund 20.000 Wohnheimplätze. Hoops rief Bund und Länder dazu auf, sich an einer Erweiterung des Angebotes finanziell zu beteiligen. Mit Ausnahme von Bayern und Baden-Württemberg stagniere der Bau und Ausbau von Studentenwohnheimen.

Zur Zeit stehen rund zwei Millionen Studierenden insgesamt 220.000 Wohnheimplätze gegenüber. Dies ergab die aktuelle Übersicht des DSW "Wohnraum für Studierende - Statistische Übersicht 2004". "Gegen dieses wachsende Missverhältnis muss schleunigst etwas unternommen werden. Es kann nicht sein, dass die Notunterkünfte, die zu Semesterbeginn von den Studentenwerken in vielen Städten errichtet werden müssen, langsam zur Tradition geraten", kritisierte Hoops.

Für Studienanfänger sind die Zimmer im Studentenwohnheim oft die erste Adresse für einen guten Start am neuen Hochschulort. Auch ausländische Studierende sind auf einen Platz im Studentenwohnheim angewiesen. Annähernd 44 Prozent der so genannten Bildungsausländer leben zur Zeit im Wohnheim, wie die aktuelle DSW-Sozialerhebung ergab. Der durchschnittliche Ausländeranteil in den Studentenwohnheimen liegt mittlerweile bei rund 35 Prozent. Wenn der internationale Austausch weiterhin ein wichtiges bildungspolitisches Ziel sein soll, ist eine kostengünstige und integrationsfördernde Wohnraumsituation für ausländische Studierende unerlässlich.

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