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Barrierefreier Doppelbühnen-Parker durch ebenen Plattformbelag

(10.8.2008) Bei großen Wohnbaugesellschaften in Deutschland hat das barrierefreie und behindertengerechte Bauen für die Zukunft bereits seit Jahren Konjunktur. Im privaten Wohnungsbau sind der Verzicht auf Schwellen, der Einbau von verbreiterten Türen und die Ausstattung der Häuser mit Aufzügen noch die Ausnahme. Insofern ist Paul Kubitscheck aus Stockdorf bei München ein Pionier. Er ließ sich sein Vierfamilien-Privathaus von der Regiohaus Bau GmbH (Memmingen) konsequent barrierefrei bauen. Wichtiger Bestandteil des mittlerweile komplett bewohnten Neubaus auf dem 1.200 Quadratmeter großen Grundstück ist ein neues Multivario-Doppelbühnen-Parksystem mit vier Stellplätzen von Klaus Multiparking aus dem schwäbischen Aitrach.

Die Vorgaben des Bauherrn stellten Regiohaus als Generalunternehmer für schlüsselfertiges Bauen nicht nur beim Hausbau, sondern auch bei der Wahl des Stellplatzanbieters vor eine große Herausforderung. "Auch hier war Herrn Kubitscheck die komfortable und barrierefreie Nutzung enorm wichtig. Insofern war zum Beispiel ein ebener Plattformbelag ein unabdingbares Kriterium bei der Auswahl des Anbieters. Ein herkömmlicher Kantblech- oder der trapezförmige Rillenbelag schieden von Anfang an aus", erklärt Regiohaus-Bauleiter Thomas Kaiser.

Ein Frage des Belages

Mit diesen Vorgaben im Kopf machten sich Kaiser und seine Kollegen vom Regiohaus-Team auf den Weg zur BAU 2007 in München, wo sie die einzelnen Parksystem-Anbieter genau unter die Lupe nahmen. Am Ende blieb offensichtlich Klaus Multiparking übrig. "Mit seinem in München als Neuheit vorgestellten Plattformbelag 'Alu Longlife' war Klaus wirklich der einzige Anbieter, der unsere Anforderungen erfüllen konnte", sagt Thomas Kaiser.

Der Plattformbelag "Alu Longlife" von Klaus ist nicht nur korrosions- und witterungsbeständig, sondern auch absolut eben. In der vorausschauend extra breit gewählten Anlage (fünf Meter) sollen so auch im Falle des Falles Rollstuhlfahrer oder gehbehinderte Menschen  leicht ein- und aussteigen können.


Der Plattformbelag allein sei es aber nicht gewesen, der dem schwäbischen Anbieter den Zuschlag beschert habe. Die Parkbühne im Haus Kubitscheck musste auch ansonsten komfortabel und vor allem flexibel für zukünftige Anforderungen sein. "Mir war beispielsweise wichtig, dass sich die Plattformhöhe jeder Zeit ändern lässt, falls später mal höhere Fahrzeuge in der Garage untergebracht werden müssen", sagt Paul Kubitscheck. Kein Problem für die DB-Multivario von Klaus: Derzeit machen die vergleichsweise niedrigen Sportwagen der Mieter auf der Anlage eine gute Figur, aber auf Wunsch fänden auch Fahrzeuge mit einer Höhe von bis zu 1,70 Metern Platz.

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