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Frei auskragende Balkone haben im Passivhaus eine Zukunft

(19.12.2011) Wachsende Energiestandards und steigende Energiepreise haben die Sensibilität für Energieeinsparung und damit auch Kosteneinsparung erhöht. Durch immer bessere Gebäudedämmung nimmt der Einfluss von Wärmebrücken am Heizenergieverlust zu.

Lange bildeten frei auskragende Balkone eine Schwachstelle in der Gebäudehülle, da für diese Kühlrippe keine ausreichend gedämmte und damit zertifizierungsfähige Lösung vorhanden war. Balkone wurden, wo es ging, auf Stützen gestellt und so komplett vom Gebäude getrennt. Andernfalls musste auf den Balkon ganz verzichtet werden. Balkone gehören heute jedoch vor allem im Mehrfamilienhausbau nicht nur zum Wohnstandard eines Neubaus, sondern sind zudem ein Gestaltungsmerkmal der Architektur. Hinzu kommt die Tatsache, dass das Vorständern der Balkone nicht immer möglich ist, wenn beispielsweise der Platz für ein ausreichendes Fundament fehlt.

Für das Passivhaus hat Schöck den Isokorb Typ XT als tragendes Wärmedämmelement für auskragende Balkone entwickelt. Dank seiner optimierten Materialien und der Dämmdicke von 120 mm ist diese neue Produktreihe im Vergleich zum klassischen Isokorb mit einer Dämmdicke von 80 mm wärmetechnisch deutlich verbessert. Balkonanschlüsse, die mit den gängigen Typen des Isokorb XT gedämmt werden, gelten nach den Kriterien des Darmstädter Passivhaus-Instituts als „Wärmebrückenarme Konstruktion“ - siehe auch Beitrag „Dank Kronolith: Schöck verbessert Isokorb XT“ vom 29.6.2010.

Damit können im Passivhaus sowohl frei auskragende Balkone als auch Balkone, die nur im vorderen Bereich abgestützt sind, einfach realisiert werden. Die wärmebrückenarme Konstruktion weist einen geringen Wärmeverlust über die Wärmebrücke auf, der im vertretbar kleinen Rahmen gehalten wird. Anforderung an die Wärmebrücken in einem Gebäude ist, dass der mittlere U-Wert der opaken Fassade um nicht mehr als ΔUWB = 0,025 W/m²K erhöht wird.

Zur Erinnerung: Die EU-Gebäuderichtlinie 2010 fordert für alle EU-Mitgliedsstaaten den Niedrigstenergiestandard für Neubauten ab 2021. Das Niedrigstenergiehaus ist dem Dämmstandard eines Passivhauses oder eines „Nahezu-Nullenergiehauses“ in etwa gleichzusetzen.

Weitere Informationen zum Isokorb XT können per E-Mail an Schöck angefordert werden.

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