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Wie Energie sparen gelingen kann in einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG)

(10.12.2013) Die Baden-Württembergische Förderpolitik zeigt, wie sich Sanierungen bei Wohngebäuden in Eigentümergemeinschaft effektiv fördern lassen. Das Ansinnen gilt als besonders effektiv, weil im Mehrgeschosswohnbau besonders hohe Einsparpo­tenziale schlummern. In einer Veranstaltungs-Serie informier(t)en die Energieagentu­ren gemeinsam mit Unternehmen und prominenten Referenten wie Franz Alt, Franz Untersteller und Edith Sitzmann diejenigen, die über die energetischen Maßnahmen mit entscheiden: Die Hausverwalter und Wohnungseigentümer.


Foto: Sto AG (Bild vergrößern)

Wohnungseigentümergemeinschaften gelten derzeit in der Branche noch als „schla­fende Riesen“ bei der energetischen Gebäudesanierung: Sie versprechen ein riesiges Einsparpotenzial, das aufgrund der besonderen Struktur schwieriger zu erschließen ist als bei Sanierungen von Gebäuden im Einzelbesitz. Das Land Baden-Württemberg ist dabei, diesen Riesen zu „wecken“ und hat dafür ein Instrument geschaffen - das För­derprogramm der L-Bank mit dem außerordentlich günstigen Zinssatz „0,0 Prozent“, unterfüttert mit einer Bürgschaft. Dies hat die Energie-Agentur Regio Freiburg nun gemeinsam mit anderen Energieagenturen und Unternehmen der Bauwirtschaft zum Anlass für eine Kampagne genommen - speziell zugeschnitten auf die Informationsbe­dürfnisse von Verwaltungsbeiräten, Hausverwaltern und Mitgliedern von Wohnungsei­gentümergemeinschaften. Inhaltlich ging es daher nicht nur um die technischen und finanziellen Themen, sondern auch um die bei WEGs hoch anspruchsvollen organisa­torischen und rechtlichen Aspekte.

Die Termine im Herbst 2013 fanden viele Zuhörer: In Freiburg kamen am 12.10. rund 250, in Stuttgart am 20.10. circa 280 und am 9.11. in Heidelberg gut 100 Teilneh­mern. (Der erste Termin 2014 steht übrigens bereits fest: 11. Oktober, Frei­burg.)  Der gute Zuspruch lag zum einen daran, dass die Informationen von einem fachkundigen, neutralen Absender kamen und zum zweiten, dass zahlreiche promi­nente Redner für die energetische Sanierung sprachen:

  • Der Journalist Dr. Franz Alt,
  • Edith Sitzmann, Fraktionsvorsitzende der Grünen Landtagsfraktion in Baden-Württemberg,
  • der ehemalige Präsident des Wuppertal Instituts Prof. Peter Hennicke,
  • Landesumweltminister Franz Untersteller und
  • Ministerialrat Dr. Eckart Meyberg.

Rainer Schüle, Chef der Energie-Agentur Regio Freiburg, verdeutlichte die Bedeutung der WEGs für den Klimaschutz: „Es gibt rund 1,4 Millionen Eigentumswohnungen in Ba­den-Württemberg, das ist etwa ein Fünftel des gesamten Wohnungsbestandes. Mit dem Förderprogramm hat das Land nun Top-Rahmenbedingungen für die Eigentümer-Gemeinschaften geschaffen. Wir kümmern uns nun darum, dass diese Programme von den Eigentümern genutzt werden.“ Bereits geplant ist, die Info-Kampagne 2014 fort­zusetzen. Besonders für die Selbstnutzer ist auch der Aspekt des besseren Wohnkom­forts wichtig: Halten Fassade und Fenster die Wärme besser im Raum, ist die Woh­nung behaglicher.

Zum Gelingen trugen etliche Partner aus der Industrie bei. „Bei den Herstellern ist viel Wissen beispielsweise bei der Projektabwicklung vorhanden. Davon können die Wohn­verwalter direkt profitieren“, meint Jürgen Schnitzer, Wohnbau-Experte der Sto AG.

Der Erfolg strahlt über die Landesgrenze hinaus: Es gibt bereits Pläne in Rheinland-Pfalz und Hessen, Modelle nach dem Baden-Württembergischen Vorbild aufzubauen.


Foto: Sto AG (Bild vergrößern)

WEG-Foren

Die Foren waren als ganztägige Vortrags-Reihe angelegt, organisiert von den Energie­agenturen. Die Firmen Gutex, C. Haushahn, Hilzinger Fenster + Türen, Sto und Te­chem Energy Services unterstützten die gesamte Serie, zahlreiche weitere Firmen und Partner beteiligten sich an einzelnen Terminen. Der erste Termin 2014 steht bereits fest: 11. Oktober, Freiburg.

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