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GdW warnt vor Verteuerung von Krediten für die Immobilienwirtschaft durch Basel II

(23.2.2002) Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungsunternehmen hat im Rahmen der Diskussion um die Ausgestaltung des Baseler Eigenkapitalakkords (Basel II) davor gewarnt, langfristige Kredite mit einer Laufzeit ab 3 Jahren als risikobehafteter einzustufen als kurzfristige Kredite und sie damit zu verteuern. Basel II regelt die künftige Eigenkapitalunterlegung von Krediten sowie die Risikogewichtung der Kreditnehmer durch die Banken und soll ab 2005 – gegebenenfalls aber auch erst ab 2006 - gelten.

"Investitionen werden im Immobilienbereich zu 70 bis 80% durch Kredite finanziert. Unsere Branche braucht daher angemessene und kalkulierbare Zinssätze", betonte GdW-Präsident Lutz Freitag. "Zudem widerspricht die Ungleichbehandlung von kurz- und langfristigen Krediten den Grundsätzen der langfristigen Finanzierung mit grundpfandrechtlich gesicherten Immobilienkrediten in Deutschland diametral. Hier muss dringend nachgebessert werden." Die Erfahrungen der Vergangenheit hätten außerdem gezeigt, dass langfristige Kredite durch die reale Absicherung sehr risikoarm seien - daran ändere auch die Situation in den neuen Ländern nichts.

Basel II sehe vor, Risikobeurteilungen aufgrund interner oder externer Ratings der Kreditnehmer durchzuführen. Dabei werde die Bonität anhand aussagefähiger Kennzahlen aus dem Rechenwerk der Unternehmen eingestuft. "Es ist wichtig, dass die Banken im Rahmen ihrer internen Rating-Ansätze die Besonderheiten von Wohnungsunternehmen im Bereich der Bilanzkennzahlen berücksichtigen. Spezielle Rating-Klassen für Wohnungsunternehmen sind erforderlich", sagte Lutz Freitag.

Positiv beurteilte Freitag, dass grundpfandrechtlich gesicherte Kredite auf Wohnimmobilien wie bislang mit 50% risikogewichtet werden.

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