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Parkett-Qualitäten: Massivparkett und Mehrschichtparkett

(5.11.2003) Kaum ein repräsentativer Neubau - im privaten wie öffentlichen Bereich - kommt heute ohne Parkett aus. Es überzeugt durch eine elegante Optik, Robustheit und Pflegeleichtigkeit. Neben der Holzart, der Sortierung, dem Verlegemuster und der Oberflächenbehandlung trägt die Parkettart wesentlich zum Erscheinungsbild des Bodens bei, wie die Föderation der Europäischen Parkett-Industrie, FEP, betont. Die in einer Vielzahl angebotenen Parkettarten eröffnen Planern und Bauherren eine optimal auf das Interieur und die Nutzung abgestimmte Bodengestaltung.

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Zu den Klassikern unter den Parkettböden gehört das Massivparkett mit den bedeutendsten Arten Stab-, 10-mm-Massiv- und Mosaikparkett. Aus massivem Hartholz bestehend wird es auf den Estrich geklebt und vor Ort oberflächenbehandelt. Unter Stabparkett werden Riemen und Stäbe gefasst. Letztere sind mit einer ringsum laufenden Nut ausgestattet und werden durch Querholzfedern bei der Verlegung verbunden, die Riemen besitzen angehobelte Nute und Federn. Mit bis zu 22 Millimeter weist Stabparkett eine besonders hohe Strapazierfähigkeit auf. Es ist daher für alle Wohnbereiche und Objekte geeignet.

Mosaikparkett hingegen besteht aus circa acht Millimeter dicken Lamellen, die durch ein Netzgebinde auf der Unterseite zu Verlegeeinheiten verbunden werden. Zusammen mit dem 10-mm-Massivparkett eignet es sich auch für die Renovierung, da hier meist nur begrenzte Einbauhöhen zur Verfügung stehen. Für den gewerblichen Bereich und öffentliche Gebäude ist darüber hinaus das Hochkantlamellen- oder Industrieparkett interessant. Es besteht aus senkrecht gestellten, aneinander gereihten Holzlamellen, die diesen preiswerten Bodenbelag besonders robust machen.

Charakteristische Merkmale des Mehrschichtparketts, auch als Fertigparkett bezeichnet, sind der zwei- oder dreischichtige Elementaufbau, eine Nut- und Federverbindung sowie die werkseitig aufgetragene Oberflächenbehandlung. Elemente mit zwei Lagen werden wie das Massivparkett auf den Untergrund geklebt, um eine gleichmäßige Fugenverteilung zu gewährleisten. Drei-Schicht-Parkett kann geklebt oder schwimmend verlegt werden. Durch die ab Werk fertig versiegelte Oberfläche entfällt eine Nachbehandlung vor Ort. Fertigparkett kann daher ohne großen Aufwand verlegt werden.

Beim mehrschichtigen Parkett muss die Nutzschicht aus Vollholz eine Mindestdicke von 2,5 Millimetern aufweisen, meist werden Laubhölzer verwendet. Darunter verläuft quer die Unterlagsschicht beziehungsweise Mittellage, etwa aus massiven Nadelholzleisten. Beim klassischen Drei-Schicht-Aufbau sorgt das Rückzugfurnier als dritte Lage für besondere Formstabilität.

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