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Vollbremsung am US-Arbeitsmarkt hält Baugeldzinsen tief

(9.8.2004) Nach einem Zwischenhoch im Juni haben die Baugeldzinsen jetzt den tiefsten Stand der letzten zwei Monate erreicht. War die Entwicklung an den Zinsmärkten im Frühjahr noch von einer boomenden US-Konjunktur und von der Erwartung auf rasche und kräftige Leitzinsanhebungen der US-Notenbank geprägt, so ist in den letzten Wochen eine gewisse Ernüchterung eingekehrt. Die Konjunkturentwicklung in den USA hat im zweiten Quartal etwas an Schwung verloren, und die in der letzten Woche veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen zeigen eine Vollbremsung der Job-Maschine USA. Im Juli sind statt der erwarteten 250.000 neuen Arbeitsplätze nur 32.000 entstanden, und die Zahlen für Juni und Mai wurden nachträglich um rund 70.000 nach unten korrigiert. Diese ernüchternde Bilanz hat die meisten Investoren auf dem falschen Fuß erwischt und zu einem Zinsrückgang an den Anleihemärkten geführt. Gerade nach der ersten Leitzinserhöhung der US-Notenbank im Juni und den zuletzt positiven Aussagen von Alan Greenspan zur Konjunkturentwicklung kommen diese Zahlen sehr überraschend und stellen das Tempo weiterer Zinserhöhungen in 2004 in Frage. Die Wachstumsaussichten in Euroland sind damit nicht besser geworden. Zwar ist der Export gerade in Deutschland sehr robust, die Binnennachfrage springt aber einfach nicht an. Als Sonderfaktoren kommen derzeit außerdem wiederaufkeimende Terrorängste und vor allem auch die Spekulation auf den Rohölmärkten hinzu. Beide Faktoren dämpfen die Wachstumserwartungen. Während die Nachfrage an den Aktienmärkten schwach bleibt, parken viele Investoren ihr Geld in den Anleihemärkten und treiben die Renditen nach unten. In den nächsten Tagen gibt es für Käufer und Bauherren, die derzeit ihre Konditionen festmachen, eine gute Chance, sehr günstige Zinsen langfristig festzuschreiben.

Für sicherheitsorientierte Immobilienkäufer, die ihre Zinssätze möglichst lange festschreiben wollen, bieten sich 15-jährige und 20-jährige Laufzeiten an. Über die Volltilger-Variante können Kunden, die sich eine höhere monatliche Belastung leisten können, auch noch Zinsabschläge nutzen. Für Zinsoptimierer, die Sicherheit mit Chance verbinden wollen, bleiben in diesem Umfeld natürlich auch Kombi-Darlehen sehr interessant. Sie bieten eine gute Möglichkeit, eine mittlere oder lange Zinsbindung mit den Vorteilen flexibler Sondertilgungen ohne Aufpreis zu vereinen. Dabei werden bis zu 50% der Darlehenssumme an den EURIBOR-Satz gebunden, was zu einer deutlichen Reduzierung der laufenden Belastung führt und bei Erwartung niedrig bleibender Geldmarktzinsen sehr sinnvoll sein kann. Für Darlehensnehmer, die ihre monatliche Darlehensrate für den Fall des Verlustes des Arbeitsplatzes und gegen Arbeitsunfähigkeit absichern wollen, gibt es mit der Darlehensabsicherung eine passende Lösung. Diese erlaubt es, schon für sehr geringe monatliche Beträge die Familie abzusichern.

Die Bestsätze für Annuitätendarlehen liegen derzeit

  • für 5 Jahre bei 3,77%,
  • für 10 Jahre bei 4,47%,
  • für 15 Jahre bei 4,78%,
  • für 20 Jahre bei 5,10% und
  • für 28 Jahre bei 5,44% effektiv.

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