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Mauer statt Maschendrahtzaun

(1.12.2004) Auch das schönste Haus kommt nicht richtig zur Geltung, wenn das Drumherum nicht stimmt. Eine ungepflegte Hecke, ein windschiefer oder gar verwitterter Gartenzaun rund um das Grundstück nehmen dem Gebäude den Großteil seiner Ausstrahlung.

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Aber Optik ist nicht alles. Eine Mauer hat auch ganz handfeste praktische Vorteile gegenüber anderen Grundstückseinfriedungen: Im Vergleich zu einer Hecke, die in regelmäßigen Abständen zurecht gestutzt werden muss, oder etwa zu streichaufwändigen Holzzäunen macht sie nach ihrer Errichtung so gut wie keine Arbeit. Denn Vormauerziegel zählen zu den beständigsten Baustoffen überhaupt und widersetzen sich über viele Jahrzehnte hinweg Wind und Wetter. Im Vergleich zu den meisten Hecken und Zäunen haben sie außerdem zwei weitere, ganz wesentliche praktische Vorzüge: Sie schirmen das Grundstück zuverlässig gegen neugierige Blicke von außen ab, was nicht nur das sommerliche Sonnenbad im Garten unbeschwerter macht. Und zweitens: Unerwünschter Lärm von der Straße wird von einer Mauer so gut abgeblockt wie von keiner anderen Grundstücksbegrenzung - und dafür muss die Mauer nicht einmal besonders hoch sein. Als Krönung einer Mauer sollten übrigens spezielle Formziegel verwendet werden. Sie sorgen für einen optisch überzeugenden Abschluss und schützen die Mauer zusätzlich auch vor eindringender Feuchtigkeit.

Ein kleiner Tipp noch: Wie allgemein bei der Errichtung von Grundstückseinfriedungen müssen auch beim Bau einer Mauer die jeweiligen Rechtsvorschriften beachtet werden! Art, Abmessungen und Ort der Einfriedung sind von verschiedenen Regelungen abhängig zu machen. Zu beachten sind die Vorgaben des BGB und - in den meisten Bundesländern - des Nachbarschaftsrechts. Dazu kommen meist noch die lokalen Bebauungspläne. Eine Abstimmung mit dem betroffenen Nachbarn ist aber in jedem Fall empfehlenswert, um Streitigkeiten zu vermeiden.

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