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Millionen Heizungen könnten sparsamer sein ... nach einem hydraulischen Abgleich

Logo Modernisierungsratgeber(4.3.2012) Steigende Heizkosten belasten Millionen Haushalte. Mit einer preiswerten Heizungsoptimierung, dem so genannten „hydraulischen Abgleich“, könnten die Heizkosten im Einfami­lienhaus durchschnittlich um 110 Euro jährlich gesenkt wer­den. Jedoch fehlt dieser Abgleich nach Untersuchungen der gemein­nützigen co2online GmbH bei rund 90 Prozent aller Heizungsanlagen - und das, obwohl er mit wenig Aufwand sehr hohen Nutzen erzielt: Würde er flächendeckend in Deutsch­land umgesetzt, ließen sich jährlich 1,6 Milliarden Euro Energiekosten einspa­ren und 5,6 Millionen Tonnen CO₂-Emissionen vermeiden. Die neue Kampagne „Meine Heizung kann mehr“ von co2online informiert Verbraucher über den hydraulischen Abgleich - und begleitet sie auf dem Weg zu weiteren Modernisierungsmaßnahmen.

Kampagne „Meine Heizung kann mehr“

Bislang sollen 15 Prozent der Verbraucher den hydraulischen Abgleich kennen. „Ge­meinsam mit unseren Partnern wollen wir den Bekanntheitsgrad und die Nachfrage steigern. Verbraucher finden über unsere Website schnell heraus, wann sich ein hy­draulischer Abgleich rechnet oder ob die bisherige Heizanlage veraltet ist und besser eine neue her muss“, so Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online.

Breites Bündnis für energiesparende Heizungsanlagen

Die bundesweite Kampagne „Meine Heizung kann mehr“ wird von der Verbraucherzen­trale Energieberatung unterstützt. Gemeinsam mit einem branchenübergreifenden Netzwerk - mit Partnern aus Verbänden, Wirtschaft und Fachmedien - sollen Verbrau­cher über persönliche Effizienzpotenziale informiert und motiviert werden, selbst aktiv zu werden. Wissenschaftlicher Partner ist die Ostfalia Hochschule.

Wie funktioniert der hydraulische Abgleich?

Die richtige Einstellung des Heizsystems durch einen hydraulischen Abgleich löst das Problem der ungleichmäßigen Wärmeverteilung im Haus. Dazu ermittelt der Heizungs­fachmann zunächst die Heizlast für jeden Raum.

Dabei spielen die Dämmung der Außenwände und des Daches sowie die Heizkörper­leistung eine wichtige Rolle. Das Ergebnis sind Werte, die an den Thermostatventilen jedes Heizkörpers vom Monteur voreingestellt werden. So wird sichergestellt, dass in der Heizungsanlage stets die richtige Wassermenge zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist - und sich die Wärme gleichmäßig im Haus verteilt. Weitere Vorteile können Sie der beigefügten Infografik entnehmen.

Was kostet und bringt der hydraulische Abgleich?

Die Kosten für einen hydraulischen Abgleich liegen für ein Einfamilienhaus inklusive Einbau von voreinstellbaren Thermostatventilen zwischen 600 und 900 Euro. Dafür können Heizkosten von durchschnittlich 110 Euro pro Jahr eingespart werden, so dass sich die Maßnahme im Schnitt nach etwa sechs Jahren amortisiert. Zum Vergleich: Für ein Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche von 125 m² sind die Heizkosten von 2006 bis 2010 im Schnitt um 16 Prozent oder 238 Euro gestiegen. Hätte der Hauseigentümer 2006 einen hydraulischen Abgleich machen lassen, wären diese Mehrausgaben nicht ins Gewicht gefallen. Er hätte im selben Zeitraum so Heizkosten in Höhe von 520 Euro sparen können. Mit dem Online-Ratgeber „hydraulischer Abgleich-Check“ (Wärme­Check) können Hauseigentümer herausfinden, wann sich ein hydraulischer Abgleich für ihr Haus lohnt.

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