Bauaufsichtliche Zulassung für dauerhafte Anwendung des DYWI Drill-Hohlstab-Systems
(8.1.2026) Nach bisheriger Zulassung für temporäre Maßnahmen, hat das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) das DYWI Drill-Hohlstab-System jetzt offiziell für den dauerhaften Einsatz im Spezialtiefbau genehmigt. Die allgemeine Bauartgenehmigung (aBG) Nummer Z-34.14-255 bestätigt, dass das System alle Anforderungen für die dauerhafte Anwendung erfüllt.
Bewehrung und Bohrwerkzeug
Das DYWI Drill-Hohlstab-System ist ein selbstbohrendes Mikropfahlsystem. Es vereint Bohrwerkzeug und Bewehrung in einem Element. Der Hohlstab wird während des Bohrvorgangs mit Zementsuspension verpresst und verbleibt danach als tragendes Bauteil im Boden. Diese Technik eignet sich bei beengten Platzverhältnissen, schwierigen Bodenverhältnissen und zeitkritischen Bauvorhaben. Typische Einsatzbereiche sind Hang- und Böschungssicherungen, Baugrubensicherungen, Fundamentverstärkungen, Stützwände, Tunnelbau und Infrastrukturprojekte.
Bewährtes System
Das DYWI Drill-Hohlstab-System besteht seit rund 25 Jahren.
- DYWI Drill-Hohlstäbe des Typs R32-250 wurden bei der Erneuerung der Strecke Aura–Euerdorf zur Hangsicherung eingesetzt.
- Bei der Erneuerung der Eisenbahnüberführungen über die Wätern und die Aller in Verden, kamen DYWI Drill-Bodennägel zur Stabilisierung eines Bahndamms zum Einsatz.
- Bei der Renaturierung des Flusses Schondelle in Nordrhein-Westfalen wurden Hohlstäbe des Typs R32-280 verbaut.
- Auch international ist das System erprobt: Beispiele sind die Restaurierung des historischen L’Hôtel de la Reine in Nancy (Frankreich), die Sicherung der Speicherinsel in Danzig (Polen) und das Großprojekt Schnellstraße S1 zwischen Kosztowy und Bielsko-Biała (Polen).
Weitere Informationen können per E-Mail an DYWIDAG angefordert werden.
siehe auch für zusätzliche Informationen:
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