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Architekten fordern: Bauprodukte-Hersteller sollen sich auf BIM einstellen

(15.4.2014) Immer mehr europäische Architekten haben beruflich mit Building Informa­tion Modelling (BIM) zu tun. Gleichzeitig wächst der Bedarf für Serviceleistungen der Hersteller hinsichtlich BIM. So erwarten Architekten laut europäischem Architektenba­rometer (Q4 2013) heute, dass BIM-Informationen und 3D-Objekte für das jeweilige Produktsortiment kostenfrei zugänglich gemacht werden.

Durch die zunehmende Bekanntheit und Verwendung von BIM bei Architekturbüros in Europa ist auch die Erwartungshaltung an Hersteller von Baumaterialien und -produk­ten höher geworden. Die Hersteller sollten BIM auf dem Schirm haben, insbesondere wenn sie wollen, dass ihre Produkte schon in der Frühphase von Großprojekten von der Bauleitung in Betracht gezogen werden. Denn in dieser Phase wird BIM derzeit am meisten verwendet, wie weitere Arch-Vision-Ergebnisse belegen.

Wenn Hersteller sich in Bezug auf BIM einen Wettbewerbsvorsprung verschaffen wol­len, sollten Sie den Architektur- und Ingenieurbüros vor allem durch folgende Aktio­nen das Leben leichter machen:

  • technische Produktinformationen/Ausschreibungsvorlagen für BIM,
  • freier Zugang zu BIM- Produktinformationen in Open-Source-BIM-Onlinedatenbanken sowie
  • Bereitstellung von 3D-BIM-Objektinformationen für ihr Produktsortiment.

Diese Anforderungen wurden in nahezu allen acht Ländern, in denen der europäische Architektenbarometer durchgeführt wird, als Hauptergebnis genannt. Der nächste Schritt auf dem Weg zur BIM-relevanten Produktunterstützung führt über die Fähig­keit eines Herstellers in BIM zu konstruieren. Diese Anforderung haben vor allem die deutschen (32%) und niederländischen Architekten (20%) und im geringeren Maße ihre italienischen (12%) und belgischen Branchenkollegen (14%).

Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass die Mehrheit der Architekten, die BIM verwenden, die BIM-Dokumente am liebsten direkt von der Internetseite des jeweili­gen Herstellers herunterladen und dass lediglich die Belgier am liebsten eine allgemei­ne Plattform/Online.Bibliothek nutzen würden, die BIM-Dokumente von verschiedenen Herstellern sammelt. Es ist jedoch zu erwarten, dass diese Art Plattformen in Zukunft mehr Zulauf bekommen dürfte, sobald mehr Hersteller und eine größere Bandbreite von Bauprodukten dort vertreten sind.

Diese und viele weitere Ergebnisse und Trends zu den europäischen Baumärkten fin­det man im europäischen Architektenbarometer, einer internationalen Untersuchung, die unter 1.600 Architekten in Europa erhoben wird. Die Studie wird in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien, den Niederlanden, Belgien und Polen vier­mal im Jahr von Arch-Vision durchgeführt. Neben Indikatoren für die Vorhersage des europäischen Bauvolumens wird jedes Quartal ein Thema in den Mittelpunkt gestellt. In Q4 2013 lautete das Thema „Building Information Modeling (BIM)“.

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