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Ein Drittel mehr Bausparverträge

(1.2.2004) Die gesamten Einzahlungen auf Bausparkonten sind bei den privaten Bausparkassen im Jahre 2003 um 9,9 Prozent auf 27,8 Mrd. Euro angestiegen. Besonders erfreulich war die Zunahme beim Spargeldeingang, der sich um 14,1 Prozent auf einen neuen Höchststand von 17,6 Mrd. Euro (bisher 17,0 Mrd. Euro im Jahr 1999) erhöhte. Darauf hat der Verband der Privaten Bausparkassen hingewiesen: "Die Sparleistungen der Bausparer stiegen 2003 auf einen neuen Höchstwert. Bausparen schlägt damit jede andere sichere Sparanlage und entwickelt sich wieder zu einem echten Renner. Dies hat erst kürzlich auch die Stiftung Warentest mit Hilfe von Vergleichsrechnungen bestätigt. Sie begründet dies u. a. mit dem Kursrutsch am Aktienmarkt sowie mit der Krise der Lebensversicherungen. Angesichts der steigenden Unkalkulierbarkeit der Renten- und Altersvorsorgesysteme wird für zunehmend mehr Bürger das Wohneigentum als einzige langfristig planbare Altersvorsorge immer wichtiger," erklärte Andreas J. Zehnder, Hauptgeschäftsführer des Verbandes:.

Die Anzahl der neu abgeschlossenen Bausparverträge sei 2003 um 28,1 Prozent auf über 3,1 Mio. angestiegen. Die Bausparsumme der Neuverträge habe sich sogar um 32,4 Prozent auf 69,3 Mrd. Euro erhöht. Damit haben die Neuabschlüsse bei den privaten Bausparkassen im Jahre 2003 ebenfalls einen neuen Höchststand erreicht.

In Westdeutschland hätten die Bausparer rund 2,6 Mio. Verträge (+ 26,5 Prozent) über eine Bausparsumme von 58,4 Mrd. Euro (+ 33,0 Prozent) abgeschlossen. In den neuen Bundesländern seien 555.000 Verträge (+ 35,6 Prozent) über eine Bausparsumme von 11,0 Mrd. Euro (+ 29,3 Prozent) abgeschlossen worden.

Für den deutlichen Zuwachs gibt es nach Verbandsansicht im wesentlichen drei Gründe:

  1. Die anhaltende Rückkehr von Sparern, die zwischenzeitlich zur Anlage in Aktien gewechselt waren.
  2. Das unverändert niedrige Kapitalmarktzinsniveau, das sicherlich viele dazu veranlaßt hat, ihre Ersparnisse in den vergleichsweise zinsgünstigen Bausparverträgen anzulegen.
  3. Vorzieheffekte aufgrund der anhaltenden Diskussion um die Eigenheimzulage und zuletzt auch um die Wohnungsbauprämie, nachdem in beiden Bereichen zunächst ein totaler Kahlschlag gedroht hat.

Zehnder: "Die positive Geschäftsentwicklung bei den privaten Bausparkassen ist besonders auffällig vor dem Hintergrund der noch immer nicht überwundenen wirtschaftlichen Flaute. Bei äußerst ungünstigen Rahmenbedingungen, wie hoher Arbeitslosigkeit und sinkenden Realeinkommen der privaten Haushalte, suchen potentielle Häuslebauer offensichtlich einen sicheren Hafen für ihre Ersparnisse. Bausparer sichern sich zugleich einen Anspruch auf ein zinsgünstiges Bauspardarlehen, das bekanntlich auch bei künftig wieder ansteigenden Hypothekenzinsen nicht teurer wird."

Über das Bausparen würden zudem erhebliche Mittel für den Wohnungsbau bereitgestellt. Die Auszahlungen der privaten Bausparkassen seien 2003 um 7,9 Prozent auf 26,8 Mrd. Euro angestiegen. Der noch stärkere Anstieg der Neuzusagen von Baugeld, die den tatsächlichen Auszahlungen vorauseilten, um 12,3 Prozent auf 29,5 Mrd. Euro zeige zudem, dass die positive Entwicklung der Finanzierungsleistungen noch länger anhalten wird. Während die Baukonjunktur allgemein eingebrochen sei, würden die Bausparkassen den Neubau und die Bestandspflege von selbstgenutzten Wohnungen stützen. Die Summe aller ausstehenden Baudarlehen der privaten Bausparkassen habe sich um 3,5 Prozent auf 79,1 Mrd. Euro erhöht.

Nach Angaben des Verbandes bestanden zum Jahresende 2003 bei den 16 privaten Bausparkassen, die einen Marktanteil von zwei Dritteln auf sich vereinen, 21,5 Mio. Verträge (+ 1,2 Prozent) über eine Bausparsumme von 470,6 Mrd. Euro (+ 3,5 Prozent).

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