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Power-Lock-Technologie für Haustüren und Fenster macht Einbrechern das Handwerk schwer

(26.2.2004) Abgesehen von fetter Beute wünschen sich Einbrecher vor allem eins: Schnell und geräuschlos soll es gehen. Denn ihr größtes Risiko ist die Entdeckung durch Nachbarn oder Passanten. Veraltete oder nur konventionell gesicherte Fenster und Haustüren sind deshalb ihr Traum: Profis brauchen laut einer Untersuchung der Kölner Kriminalpolizei weniger als 10 Sekunden, um einfachverriegelte Fenster mit einem schlichten Schraubendreher fast lautlos aufzuhebeln. Fast 80% aller Einbrecher wählen deshalb den Weg über Fenstertüren oder Fenster.

Jetzt gibt es mit dem sogenannten Power-Lock-System eine ganz neue Möglichkeit, Langfinger schon beim Einbruchsversuch zu stoppen: Bei den meisten Fenstern laufen die Verriegelungsteile in die gleiche Richtung. Deshalb können die Flügel durch entsprechenden Gegendruck leicht aus den Rahmen gehebelt werden. Beim Power-Lock-System mit Sicherheitskralle schieben sich dagegen zwei Stahlpilzköpfe gegeneinander in das fest mit dem Rahmen verschraubte Schließstück. Ein seitliches Herausdrücken ist damit ausgeschlossen. Dies Prinzip der gegenläufigen "Verkrallung" ist nicht nur bei Holz- oder Kunststoff-Fenstern, sondern auch bei Haustüren von mb moderne bauelemente erhältlich. Auch bei Eingangs- oder Nebentüren kann so das einfache Aufhebeln erheblich erschwert werden. Und das verhindert laut Untersuchungen der Kripo fast die Hälfte aller Einbrüche: Wenn´s zu langwierig, laut oder schwierig wird, brechen über 45% der Langfinger ihre Versuche einfach ab.

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