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Industrieböden regelmäßig warten lassen

(31.8.2011) Alltag in der Industrie: Tonnenschwere Hochregale üben punktuellen Druck auf wer weiß wie alte Böden aus. "Ameisen" und Gabelstapler drehen auf verschlissenen Oberflächen emsig ihre Runden. Paletten werden abgestellt, verschoben, angehoben und versetzt. Hin und wieder fällt ein Gebinde oder Werkzeug runter. Dass Hallenböden eine Menge auszuhalten haben, wird oft als Selbstverständlichkeit betrachtet. Professionelle Verarbeiter wissen, wie man mit systematisch aufeinander abgestimmten Bautenschutz-Produkten industriell genutzte Hallenböden von Anfang an bedarfsgerecht beschichtet. Auch ältere, bereits mehr oder weniger stark beanspruchte Oberflächen lassen sich mit Systemprodukten - wie hier beispielsweise von Disbon - fachgerecht instand setzen und dauerhaft schützen:

Ein Jungbrunnen für ältere Böden

Fakt ist: Abrasion und Druck setzen Hallenböden zu, aggressive Reinigungs- und Desinfektionsmittel hinterlassen gleichfalls Spuren. Risse und Ausbrüche sind häufig die Folge. Ausbruchstellen und Vertiefungen, die unbehandelt bleiben, können aber leicht zu Stolperfallen werden. Zudem wirkt ein ungepflegtes Arbeitsumfeld auf die Mitarbeiter nicht gerade motivierend und auf Besucher wenig vertrauensfördernd. Trotzdem finden Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten an Hallenböden in der Industrie oftmals nur sporadisch statt. Häufiger Grund: Der Betriebsablauf darf nicht gestört werden, denn die Produktion soll möglichst ohne Unterbrechung weitergehen. Die Immobilien deshalb sich selbst zu überlassen, ist auf Dauer aber keine Lösung. Schon, weil der Gebäudezustand mit den Jahren zusehends unter der Abnutzung leidet.

Rohböden systematisch vorbereiten ...

Grundsätzlich sind Risse und Ausbrüche, die abnutzungsbedingt oder durch mechanische Beschädigung entstanden sind, fachgerecht zu egalisieren. Danach sind je nach Beschaffenheit des Untergrundes und absehbaren Anforderungen an die aufzubringende Beschichtung differenzierte Vorarbeiten nötig.

  • Ob eine einfache Versiegelung genügt,
  • eine Ausgleichsspachtelung in Frage kommt oder
  • ein Mörtelbelag aufzubringen ist,

... hängt in erster Linie von den Nutzungsabsichten ab, denen der Hallenboden nach der Fertigstellung zu genügen hat. Bei der Applikation kann der Verarbeiter zwischen ...

  • einfacher Rollbeschichtung,
  • Verlaufbeschichtung,
  • Verlaufmörtel und
  • aufwändigem Einstreubelag

... wählen, um die Schichtdicke zu erhöhen und dadurch die mechanische Belastbarkeit bedarfsgerecht zu steigern.

...und dauerhaft beschichten

Je nach Beanspruchung und Schwere der Belastung sind die Anforderungen an Industrieböden in der Praxis vielfältig: Manche Beschichtungen sollen sich als chemikalienbeständig erweisen, andere für die Lagerung von Lebensmitteln zugelassen sein, Schutz vor elektrostatischer Aufladung bieten oder prinzipiell rutschhemmend wirken. Auch unterschiedlichen Anforderungen lässt sich in der Regel mit einem Universal-Produkt entsprechen: Auf so gut wie allen Industrieböden und Zementestrichen aus Beton kommt nach Abschluss der Vorarbeiten beispielsweise eine Beschichtung mit der Disbon EP 1244 Standard Deckschicht in Betracht. Das universell einsetzbare Decksiegel, das auf 2K-Epoxidharz basiert, führt zu einer mechanisch und chemisch äußerst strapazierfähigen Oberfläche. Durch seine hohe Deckkraft eignet sich das Bautenschutzprodukt zur kostengünstigen Applikation per Rollbeschichtung. Darüber hinaus kann es auch als Verlaufbeschichtung, Verlaufmörtel oder zur Herstellung von Einstreubelägen verwendet werden.

Farbig abtönen - und zwar reproduzierbar

Eine Deckschicht lässt sich üblicherweise farbig abtönen. Dafür stellt z.B. Disbon professionellen Verarbeiterbetrieben eine neu entwickelte Mischstation namens "Disbomix" leihweise zur Verfügung. Das Mischungsverhältnis lässt sich in dem Mischcomputer über Jahre speichern, so dass der gewählte Farbton unabhängig von der gerade benötigten Materialmenge jederzeit reproduzierbar ist.

Wenn Chemikalien zu lagern sind

Wo mit wassergefährdenden Stoffen umgegangen wird, regelt das Wasserhaushaltsgesetz den Schutz des Grund- und Oberflächenwassers: Demgemäß sind Bauteile aus Beton mit bauaufsichtlich zugelassenen Systemen abzudichten, die chemikalienbeständig, rissüberbrückend sowie ggfs. auch befahrbar sein müssen. Diese Anforderungen ließen sich lange Zeit zumeist nur mit komplexen Beschichtungsaufbauten erfüllen, da sich rissüberbrückende Varianten wegen ihrer weitmaschigen Molekularstruktur zumeist als schlecht chemikalienbeständig erwiesen. Um dieses Manko zu beheben, wurden bei veralteten Systemen häufig Gewebelagen zur Verstärkung elastischer Schichten eingebettet. Zusätzlich war eine spezielle Schlussbeschichtung aufzubringen, um die geforderte Chemikalienbeständigkeit zu erzielen. Wesentlich verarbeiterfreundlicher im Aufbau sowie in ihrer Wirkung zugleich sicher und beständig sollen die neuen Disbon Gewässerschutz-Systeme sein:

  • Disbon WHG 5011 Grundschicht bildet die Basis der WHG-Neu- und WHG-AS-Neu-Systeme.
  • Disbon WHG 5044 Verlaufschicht ist für 25 und Disbon WHG 5033 Verlaufschicht für 29 Chemikaliengruppen zugelassen.

Die Schichten sind laut Hersteller leicht aufzubringen. Beide Disbon WHG-Systeme bieten sich daher für HBV- und LAU-Anlagen an - also Anlagen zum Herstellen, Behandeln und Verwenden bzw. Lagern, Abfüllen und Umschlagen wassergefährdender Stoffe.

Weitere Informationen zu Industrieböden können per E-Mail an Disbon angefordert werden; und siehe auch Nachbarbeitrag "auf 32 Seiten: Industrieböden professionell beschichten"

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