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Fertigbau-Branche wächst stärker als der Markt


  

(14.10.2013) Die deutsche Fertigbau-Branche verzeichnete von Janu­ar bis einschließlich Juli 2013 ein deutlich stärkeres Wachstum als der private Eigenheimbau insgesamt. Dies teilte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF), Dirk-Uwe Klaas, an­lässlich der Jahrestagung des Verbandes in Rottach-Egern am Tegern­see mit.

In den ersten sieben Monaten des Jahres wurden insgesamt 9.341 Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser in Fertigbauweise erteilt, das entspricht einer Steige­rung von 9,6% gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum 59.867 neue Eigenheime genehmigt, was einem Zuwachs von 3,3% entspricht. Derzeit wer­den 15,6% aller privaten Eigenheime in Fertigbauweise errichtet. Nahezu sämtliche Fertighäuser werden laut BDF inzwischen als förderfähige und energiesparende KfW-Effizienzhäuser realisiert.

In einer aktuellen BDF-Branchenumfrage ...

... bewerten zwei Drittel der Fertighaus-Hersteller die aktuelle wirtschaftliche Lage als gut und gehen davon aus, dass dies auch in den kommenden Monaten so bleiben wird. Der Umsatz der 45 Mitgliedsbetriebe des Verbandes, die rund 90% des bundesdeut­schen Marktes abdecken, betrug im vergangenen Jahr 1,71 Mrd. Euro. Für 2013 geht der Verband von einer Steigerung von 2,7% auf dann 1,76 Mrd. Euro aus. Die Branche beschäftigt rund 8.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Der private Wohnungsbau in Deutschland entwickelt sich im Jahr 2013 insgesamt zu­friedenstellend: Nach gut 97.000 genehmigten Ein- und Zweifamilienhäusern im Jahr 2012 ist auch für das laufende Jahr mit einem weiteren Plus und mit dem Sprung über die 100.000er Marke in dem für die Fertighaus-Hersteller wichtigsten Marktsegment zu rechnen.

Der Preis des Deutschen Fertigbaus 2013

... geht an Bundesbauminister Peter Ramsauer. Im Rahmen der Jahrestagung in Rot­tach-Egern überreichten BDF-Präsident Johannes Schwörer und Hauptgeschäftsführer Dirk-Uwe Klaas die Urkunde, des seit fünf Jahren erstmals wieder verliehenen Preises.

v.l.n.r.: BDF-Hauptgeschäftsführer Dirk-Uwe Klaas, Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer und BDF-Präsident Johannes Schwörer 

Der Text der Urkunde lautet: "In Würdigung und Anerkennung seiner herausragenden Leistungen und seines vorbildlichen Engagements für das energiesparende Bauen in der Bundesrepublik Deutschland sowie seines großen Einsatzes für die mittelständi­sche Bauwirtschaft, verleihen wir Bundesminister Dr. Peter Ramsauer den Preis des Deutschen Fertigbau 2013".

Johannes Schwörer im Amt des Fertigbau-Präsidenten bestätigt

Johannes Schwörer bleibt für drei weitere Jahre Präsident des Bundesverbandes Deut­scher Fertigbau (BDF). Der 45 Jahre alte Unternehmer (Schwörer Haus) aus dem ba­den-württembergischen Hohenstein wurde bei der Mitgliederversammlung in Rottach-Egern für drei weitere Jahre an die Spitze des Branchenverbandes gewählt. Schwörer ist seit 2010 Präsident des BDF mit Sitz in Bad Honnef.

BDF öffnet sich für ausländische Unternehmen

Mit einer Satzungsänderung hat der BDF den Weg für einen Beitritt von Fertigbauun­ternehmen aus dem europäischen Ausland zu dem deutschen Branchenverbund frei gemacht. „Entscheidendes Kriterium für eine Mitgliedschaft im BDF ist nicht die Natio­nalität eines Unternehmens, sondern die Qualität seiner Produkte. Mitglieder können nur solche Haushersteller werden, die sämtliche Anforderungen der Qualitätsgemein­schaft Deutscher Fertigbau vollständig erfüllen“, erklärt BDF-Hauptgeschäftsführer Dirk-Uwe Klaas dazu.

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