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Richtig Heizen im Bad

(6.8.2002) Für kaum einen anderen Raum der Wohnung lässt sich die Nutzung derart präzise vorhersagen wie für das Bad; kein Wunder, 'Wohnbäder' sind eher selten. Deshalb wird hier auch verhältnismäßig wenig Zeit verbracht:

  • 50 Prozent der Deutschen halten sich täglich maximal 30 Minuten im Bad auf;
  • nur zwei Prozent geben an, länger als anderthalb Stunden dort zu verbringen.

Doch selbst beim raschen Frischmachen im Bad werden hohe Komfortansprüche gestellt - auch an die Raumtemperatur. Sie sollte etwas höher als in Wohn- oder Schlafzimmer liegen, denn wer sich im Bad aufhält, ist oft nur leicht bekleidet. In der Regel werden 21 bis 23 °C als angenehm empfunden. Thermostatventile, wie der RAW von Danfoss, stellen sicher, dass der Heizkörper mit ausreichend heißem Wasser versorgt wird, um die Wunschtemperatur zu erreichen und zu halten. Dabei werden auch fremde Wärmequellen, wie Sonneneinstrahlung, ein Fön oder Lampen, berücksichtigt. Tragen sie dazu bei, den Raum auf mehr als die zum Beispiel eingestellten 21 °C zu erwärmen, stoppt der Heizwasserzufluss. Wenn die Temperatur wieder sinkt, öffnet das Ventil und lässt Heizwasser nachströmen. So bleibt die Umgebung konstant warm.

Eine ausreichende und gleichmäßige Beheizung des Badezimmers ist - obwohl nur stundenweise genutzt - jedoch nicht nur unter dem Komfortaspekt sinnvoll. Denn zum Beispiel beim Duschen - mit 46 Prozent die Lieblingstätigkeit im Bad - entsteht viel Feuchtigkeit, die von erwärmter Luft leichter aufgenommen werden kann. Ideal ist es außerdem, nach dem Duschen kurz und kräftig durchzulüften. Damit dabei keine Energie verschwendet wird, gilt: Thermostatventil schließen.

Grundsätzlich gilt jedoch: Je weniger am Thermostatventil nachgeregelt wird, desto energiesparender ist das Heizen. Wer zum Beispiel die Raumtemperatur stark absenkt, um Ressourcen zu sparen, muss beim nächsten Badgang im schlimmsten Fall den ausgekühlten Raum wieder aufheizen. Gegen eine leichte Absenkung der Temperatur über Nacht oder bei längerer Abwesenheit dagegen spricht nichts. Etwa zwei bis drei Grad reichen aus, um rund 12 Prozent Energie zu sparen, ohne dass Möbel und Wände zu viel Wärmeenergie verlieren.

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