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Bodensanierung mit ABS Bodensystemen von maxit

(12.4.2005) Renovierung und Modernisierung: Ein Markt mit Zukunft. Von den rund 38,8 Millionen Wohneinheiten in Deutschland sind 49% zwischen 1949 und 1979 gebaut worden. Sie sind nun in dem Alter, in dem eine Renovierung anstehen könnte. Die Folgen der Änderungen bei der Eigenheimzulage werden insbesondere hier spürbar - der Anreiz zum Bau neuer Wohnungen wird gemindert, aber das Bauen im Bestand hat durch die gleiche Höhe der Fördergelder zunehmend Konjunktur. Jährlich können Zuwachsraten von zwei bis drei Prozent erzielt werden.

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Der Verarbeiter sieht sich in Sachen Bodensanierung mit komplexen Fragestellungen konfrontiert, wodurch er sich vom Spezialisten mehr und mehr zum Allrounder entwickeln muss, um bei den neuen Anforderungen zu bestehen. Bei älteren Gebäuden trifft man häufig auf folgende Situation:

  • Eine Vielzahl möglicher Untergründe die innerhalb einer zu bearbeitenden Fläche wechseln,
  • stark variierende Einbaustärken und
  • geringe Traglasten der vorhandenen Decken.

Außerdem spielt der Faktor Zeit eine wesentliche Rolle. Schnell und sauber sollen die Arbeiten vonstatten gehen, denn kürzere Bauzeiten bedeuten enorme finanzielle Vorteile. Es werden also "schnelle Produkte" verlangt, die eine hohe Belastbarkeit bei geringer Einbaustärke haben.

Nun gibt es natürlich viele Alternativen bei der Sanierung von Fußböden, angefangen von Gussasphalt bis hin zu einem neuen Trockenestrich. Bei der Wahl des richtigen Sanierungskonzeptes sollte man sich deshalb ständig fragen, welche Methode spart am meisten Zeit und bietet größtmögliche Sicherheit.

Vor diesem Hintergrund plaziert maxit die ABS Bodensysteme, die eigenen Angaben zufolge "fast alle anfallenden Probleme bei der Fußbodensanierung lösen kann". Ob mangelhafter Estrich, alte Fliesen oder Holzdielenboden: die ABS Systeme können die zu sanierenden Flächen einfach überdecken, und das bei einer Einbaustärke ab 2 mm. Das bedeutet oft, dass der zeitraubende Ausbau der alten Böden entfällt und noch nicht einmal Entsorgungskosten anfallen.

Diesen Vorteil ermöglichen die Systeme, da sie auf fast allen Untergründen anwendbar sind. Ein Mix verschiedener Spachtelmassen und Bodenkonstruktionen entfällt. Zudem können die Systeme "flexibel" eingebaut werden, d.h. die Einbaustärke kann bei diesen Produkten variieren. Natürlich sind die ABS Estriche pumpbar und selbstverlaufend und auch die Trocknungszeiten überzeugen: nach nur zwei bis drei Stunden begehbar und die Belegreife schon nach einem Tag!

Die Faser macht's

Die ABS Systeme basieren auf fließfähigen Zementestrichen. Die besonderen Eigenschaften erhalten die ABS Estriche durch ihre spezielle Zusammensetzung. Teilweise sind die Produkte faserarmiert und in bestimmten Fällen kommt ein spezielles Armierungsgewebe zum Einsatz. Somit können die Estriche Spannungen aufnehmen und brechen nicht aus. Die flexiblen Einbauhöhen der Produkte innerhalb eines Einbaufeldes werden durch die gleichmäßige Aushärtung des Materials ermöglicht.

Geringe Einbaustärke

Die ABS Estriche eignen sich nicht nur als Renovationsestriche; auch wenn im Neubau geringe Einbaustärken verwirklicht werden sollen, bietet sich das Material an. Beim Einbau einer Trittschall- oder Wärmedämmung kann durch die geringen Auftragsstärken der ABS Estriche wertvoller Raum gespart werden. ABS-Produkte können auf Trennlage bereits ab 20 mm und auf Dämmschicht ab 25 mm Stärke eingebaut werden. Beim Dämmen und Ausgleichen von Gewölbe- und Kappendecken sowie zur Überschüttung von Balkenlagen kommen idealerweise gebundene Blähtonschüttungen zum Einsatz. So können bei sehr guten Trittschall- und Wärmedämmeigenschaften minimale Aufbauhöhen von 55 mm realisiert werden, ein Drittel geringer als bei herkömmlichen Aufbauten.

Aus der Praxis

Alte Holzdielen erreichen irgendwann ein Alter, in dem sie als Fußboden nicht mehr geeignet sind. Als Untergrund für einen neuen Estrich sind sie dann aber meist noch gut genug. Sie müssen also nicht komplett entfernt werden. Mit ein wenig Vorbehandlung bilden sie laut maxit eine gute Basis für die ABS-Bodensysteme. Vor dem Einbau der ABS Bodensysteme muss der Untergrund aber undbedingt auf Festigkeit, Tragfähigkeit und Trockenheit geprüft und beurteilt werden. Bestehen die Untergründe aus verschiedenen Materialien wie z. B. Holzdielen und Zementestrich sollte eine Fuge eingebaut werden. Diese kann jedoch auch nach dem Einbringen und Trocknen des Materials eingeschnitten werden. Dabei ist darauf zu achten Wandmarkierungen anzubringen. Die einzelnen Holzdielen müssen gut befestigt und Fehlstellen geschlossen werden. Dann wird die Oberfläche angeschliffen, um eventuelle Verunreinigungen des Bodens zu beseitigen. Nach dem Absaugen kommt als Haftvermittler eine AcrylatDispersion zum Einsatz. Diese wird mittels eines Besens einfach auf die Holzdielen und den alten Estrich aufgebürstet. Um Spannungen auszugleichen, wird die grundierte Fläche komplett mit einem Armierungsgewebe überzogen. Das Gewebe wird mit einer Randüberdeckung von 50mm verlegt, das Eigengewicht verhindert hier ein Aufschwimmen des Gewebes.

Das Einbringen des ABS Rennovationsestrichs maxit plan ABS 201 erfolgt mittels einer Silomischpumpe (siehe Eingangsbild). Diese arbeitet nach dem Einsumpfprinzip und hat den Vorteil, dass nur sehr wenig Wasser benötigt und das Material optimal aufgemischt wird. Die Silomischpumpe (SMP) gewährleistet trotz eines niedrigen Wasserzementwertes eine hohe Fließfähigkeit des Materials. Der Estrich wird in einer Stärke von 10 bis 30 mm vergossen. Er hat die Eigenschaft, sich selbst auszugleichen, die Oberfläche wird lediglich mit dem sogenannten "Schwedenrakel" nachgeglättet und dabei auch gleichzeitig entlüftet. Schwingungen, die aufgrund normaler Belastungen im Boden entstehen, sind grundsätzlich als unbedenklich anzusehen. Dies liegt an dem speziellen Armierungsgewebe. Innerhalb von nur drei Stunden ist die Fläche wieder begehbar. Der Oberbodenbelag kann ohne zusätzliches Anschleifen der Fläche eingebaut werden.


Die ABS Systeme basieren auf zementgebunden Fließestrichen und wurden in Skandinavien entwickelt. Seit 30 Jahren stehen dort ABS Bodensysteme zur Verfügung und werden sogar im Schiffsbau und auf Ölplattformen eingesetzt. maxit hat diese Systeme nun dem deutschen Markt erschlossen, um das Produktprogramm im Bereich Bodensysteme abzurunden.

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