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Türkommunikation via Ethernet

(22.8.2006) Die Verbindung der Gebäudekommunikation mit der Welt der Datennetze: DoorCom-IP schafft einen Übergang zwischen Siedle-Türstationen und IP-basierten Netzwerken. Angeschlossene PCs können herkömmliche Sprechstellen komplett ersetzen oder frei mit ihnen kombiniert werden. Damit gewinnt die Gebäudekommunikation Anschluss an einen dynamischen Markt.

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Gewerbliche Gebäude sind in der Regel komplett vernetzt, und auch in Privathaushalte halten Netzwerke vermehrt Einzug. DoorCom-IP verknüpft Siedle-Kommunikationstechnik mit zwei wichtigen Standards dieser stark wachsenden Technologie: Das Ethernet wird zum Übertragungsweg der Türkommunikation und der PC zur Sprechstelle.

Die Türstation speist ihre Ruf-, Audio- und Videosignale über DoorCom-IP ins Ethernet. Dort werden sie an die PCs im Netzwerk übertragen, von der Client-Software empfangen und auf dem Monitor dargestellt. Der Computer übernimmt sämtliche Aufgaben einer Innensprechstelle, inklusive Videoübertragung, Bildsteuerung und Schaltfunktionen. Ein zusätzliches Haustelefon ist nicht mehr nötig - aber jederzeit möglich, da DoorCom-IP skalierbar ist. So kann beispielsweise in einem Gebäude ...

  • eine Praxis oder Kanzlei die Türkommunikation komplett per PC und Software abwickeln,
  • während die Wohnungen über klassische Haustelefone verfügen.

Der gemischte Betrieb ist ebenso möglich wie eine nachträgliche Umnutzung, falls sich die Belegung der Immobilie ändert. Eine weitere Form der Arbeitsteilung bietet sich an, wenn die Nutzer nicht über PC sprechen möchten oder das dazu nötige Headset fehlt: Dann stellt der PC das Videobild dar, während das Amtstelefon den Sprechkontakt und die Türöffnerfunktion übernimmt.


Neben der Türkommunikation kann sich das System in die Gebäudeleittechnik einklinken und beispielsweise Zustände von Türen, Toren und Fenstern anzeigen und steuern.

Systemfreie Anbindung: Reiner Ethernet-Betrieb

In der systemfreien Anbindung benötigt die Türkommunikation weder eigene Sprechstellen noch eine separate Installation. Stattdessen wird die Türstation über DoorCom-IP mit dem Ethernet verbunden. Alles Weitere übernehmen das Netzwerk und bis zu 50 angeschlossene PCs. Ab Oktober 2006 ist eine Version lieferbar, die bis zu 14 DoorCom-IP kaskadiert. Sie ermöglicht die Verbindung mit maximal 700 PC-Teilnehmern.

In Kombination mit Siedle-Multi ergeben sich weitere Anwendungsmöglichkeiten. So können beispielsweise Siedle-Haustelefone und PC-Clients in einem System frei kombiniert werden. Die Multi-Anbindung ist in zwei Versionen erhältlich.

  • In der ersten Version ist jeder Tür ein DoorCom-IP zugeordnet, das bis zu 50 PC-Teilnehmer versorgt. Typische Anwendungen sind große Gebäude mit unterschiedlicher Nutzung der einzelnen Einheiten. Eine Systemerweiterung auf maximal 500 PC-Teilnehmer pro Tür ist für Oktober 2006 angekündigt.
  • In der zweiten Version der Multi-Anbindung verbindet ein DoorCom-IP maximal 254 Eingänge mit bis zu vier PC-Teilnehmern. Typische Anwendungen sind Objekte mit zahlreichen Zugängen, die von zentraler Stelle überwacht werden, beispielsweise von einem Pförtner oder einem Sicherheitsdienst. Derartige Objekte verfügen in der Regel über ein umfassendes Datennetzwerk. Mit DoorCom-IP nutzt die Gebäudekommunikation diese Infrastruktur.

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