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DORMA erweitert sein schlüsselloses XS-Zutrittskontrollsystem

(11.10.2006) Elektronischer Ausweis statt Schlüssel: Mit dem XS-System bietet DORMA laut eigener Einschätzung eine kostengünstige Alternative zu mechanischen Schließanlagen an. Jetzt erweitern die Ennepetaler diese Zutrittslösung um den neuen XS-Zylinder und den XS-Beschlag mit Online-Einbindung. Das System kommt ohne Kabel aus und eignet sich dadurch auch für die Nachrüstung in Altbauten. Berührungslose elektronische Ausweise gestatten den bequemen Zutritt und liefern darüber hinaus Informationen über alle Öffnungs- und Schließvorgänge in einem Unternehmen.

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Der neue XS-Zylinder

Passend zum XS-Beschlag gibt es nun den elektronischen XS-Zylinder. Als Mastercard-Lösung oder im System CODIC-Card als Offline-Komponente lässt sich damit eine flexible Zutrittssteuerung aufbauen - unabhängig von der Türsituation oder der Anforderung. Die modulare Bauform des XS-Zylinders ermöglicht den Einbau als Profil- oder Rundzylinder sowie als Zylinder des SIS-Standards. Auch die Integration in andere Systeme sie möglich. Aus mechanischer Sicht gibt es den XS-Zylinder mit einer Schutzrosette oder als VdS-geprüfte Variante.

Der XS-Beschlag - von offline zu online

Bei häufigem Datenwechsel in den Zutrittsrechten sind Online-Systeme die schnellste und komfortabelste Lösung. Der XS-Beschlag ist jetzt für diesen Einsatz ebenfalls geeignet. Kernbestandteil ist das briefmarkengroße batteriebetriebene Funkmodul XS-Transceiver (Sender/Empfänger). Es ist unauffällig im Gehäuse verborgen und für bestehende XS-Beschläge nachrüstbar. Der XS-Transceiver kommuniziert mit dem vernetzten XS-Trafficpoint und bindet dadurch den XS-Beschlag in die Onlinewelt ein.

Jeder XS-Trafficpoint kann bis zu acht Türen überwachen. Dabei sind beliebige Mischungen möglich:

  • Türen mit XS-Beschlag inklusive Funkmodul,
  • Türen mit Ausweislesern mit Türkontakt zur Türoffenüberwachung oder
  • Türen mit einer tastaturgesteuerten Zutrittsberechtigung.

Online arbeiten die XS-Beschläge wie Ausweisleser. So können die Berechtigungen für beliebig viele Mitarbeiter zentral verwaltet und per Funk zeitabhängig oder bei Bedarf jederzeit geändert werden.

Kostengünstige Erstinstallation

Wenn eine große Anzahl Räume zu überwachen ist, die Funktionen aber noch nicht bekannt sind, bietet sich der XS-Beschlag schon für die kostengünstige Erstinstallation an, denn er kann offline und online für die Zutrittskontrolle genutzt werden. Ändern sich die Anforderungen, kann eine Umprogrammierung und Anpassung an den Kundenwunsch nachträglich vorgenommen werden.

Ideal sei der XS-Beschlag auch für Räume, die immer verschlossen sein sollen und selten betreten werden. So entfällt das schleichend abnehmende Sicherheitsniveau, weil selten benötigte Schlüssel nicht mehr verloren gehen können. Der Berechtigte erhält nur über eine Ausweiskarte Zutritt.

Auch für sensible Bereiche, in denen es wenige Berechtigungsänderungen gibt, aber der Wunsch nach einer Protokollierung besteht, bietet sich der XS-Beschlag an. Ebenso dient er zum Schutz der Büroräume in einem inneren Sicherheitsring, deren Zutritt von außen online gesteuert wird.

Große Zahl von Berechtigungen möglich

Die Offline-Programmierung erfolgt mit einem PDA wie dem Palm und der XS-Manager-Software per Infrarot. Bis zu 2.000 Benutzer- und 1.000 Historiendaten können so in den bzw. aus dem XS-Beschlag übertragen werden. Unterstützt wird diese Funktion durch die Zutrittskontrollsysteme CODIC Card, IPEV oder TIMAC.

Online sind unbegrenzt viele Benutzer möglich. Dazu ist der DORMA XS-Beschlag per Funkmodul mit einem XS-Trafficpoint verbunden, der an das zentrale oder dezentrale Zugangskontrollsystem angeschlossen ist.

Einen erheblichen Kundenvorteil sieht DORMA in der klaren Organisation im Mischbetrieb von online-, funkonline- und offlinegesteuerten Zutrittskontrollen an den Türen. So sollen sich auch komplexe Anwendungen leicht umsetzen und bei Bedarf ändern lassen.

Moderne, abhörsichere Funktechnologie

Das Funkmodul im DORMA XS-Beschlag arbeitet im lizenz- und zulassungsfreien ISM-Frequenzbereich von 868 Megahertz (ISM = Industrial, Scientific, Medical). Verschlüsselung und Authentifizierung versprechen Abhör- und Manipulationssicherheit. Die Funkübertragung im Gebäude hat eine Reichweite von etwa 20 Meter und soll über eine hohe Störfestigkeit verfügen. Das batteriebetriebene Funkmodul hat den Angaben zufolge einen sehr geringen Stromverbrauch und eigne sich für bis zu 30.000 Betätigungen in maximal zehn Jahren. Batteriewechsel und Demontage sind aus Sicherheitsgründen nur mit einem speziellen Schlüssel möglich.

Nur vier Schritte führen vom Offline- zum Online-Betrieb mit den DORMA XS-Beschlägen. Zunächst werden die Funkmodule in die Beschläge eingebaut und im Gang an der Decke ein XS-Trafficpoint installiert, der über einen DCW- oder DP1-Datenbus mit der DORMA Zutrittskontrollzentrale verbunden wird. Sie ist per Ethernet mit dem übergeordneten Zutrittskontrollsystem im Unternehmen vernetzt. Alle gängigen Transponder-Technologien - zum Beispiel Hitag, Mifare, Legic und andere - seien verwendbar.

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