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Wo sich Immobilienkauf in Deutschland perspektivisch bis 2025 lohnen kann

(20.7.2014) Das Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos hat für die Postbank die Zukunftschancen aller 402 deutschen Kreise und kreisfreien Städte ermittelt und in den Index „Werthaltig­keit Immobilien 2025“ übertragen. Demnach sind die Bedingun­gen für den Wohnungs- und Hauserwerb vielerorts vielverspre­chend:

  • In einem Drittel (36%) der 402 Kreise und Städte in Deutschland können Haus- oder Wohnungsbesitzer davon ausgehen, die eigenen vier Wände später mit Gewinn verkaufen zu können.
  • In einem weiteren Drittel (38%) finden Immobilienbe­sitzer gute Voraussetzungen für eine langfristig sta­bile Wertentwicklung.

Strukturstarker Süden im Vorteil

Wer im Großraum München Wohneigentum kaufen möchte, muss schon heute tief in die Tasche greifen. Dennoch kann sich der Kauf auch langfristig auszahlen: Die baye­rische Hauptstadt und der Kreis München führen in der Postbank-Studie das Stand­ortranking mit den besten Wertsteigerungsprognosen bei Immobilien an. Käufer von Eigentumswohnungen und Häusern haben dort sehr gute Chancen, dass ihre Immobi­lie bis 2025 erheblich an Wert gewinnt. „Mit Blick auf die Zukunftsindikatoren kann sich der Umzug ins Eigenheim also selbst im vergleichsweise teuren München rech­nen", sagt Georg Hoogendijk, Geschäftsführer Postbank Immobilien.

Ähnliche gute Rahmenbedingungen für Wohnimmobilien finden Käufer vor allem im Sü­den Deutschlands. Neun der zehn Topkreise mit hohem Wertsteigerungspotenzial lie­gen in Bayern und Baden-Württemberg. Einer der Gründe: Die Zeichen stehen dort auf Bevölkerungswachstum, was eine stabile bis steigende Wohnraumnachfrage er­warten lässt. Weitere Faktoren wie die Aussichten am Arbeitsmarkt, bei Wettbewerb und Innovation sowie Wohlstand und sozialer Lage stimmen ebenfalls und wurden in die Werthaltigkeitsprognose einbezogen.

Münster mit den besten Zukunftschancen im Nordwesten

Nur Münster auf Platz sechs der Werthaltigkeitsrangliste durchbricht die Phalanx der süddeutschen Topregionen. Die Universitätsstadt ist ein Magnet für junge Menschen, die zum Studieren kommen und danach auch bleiben. In keine andere Region ziehen so viel mehr Menschen als von dort wegziehen. Zudem weist Münster mit die gerings­ten Wohnraumleerstände aller 402 deutschen Kreise auf. Beide Faktoren wirken sich extrem günstig auf die Aussichten aus, dass dort die Immobilienpreise bis 2025 eher steigen als fallen. „In Regionen mit derart guten Zukunftswerten sind Käufer nicht so stark abhängig von der konkreten Lage der Wohnung oder des Hauses“, erläutert Ge­org Hoogendijk.

Die Regionen mit dem größten Wertsteigerungspotenzial sind laut Postbank-Studie:

  1. Landkreis München (Bayern)
  2. Stadt München (Bayern)
  3. Ingolstadt (Bayern)
  4. Erlangen (Bayern)
  5. Heidelberg (Baden-Württemberg)
  6. Münster (Nordrhein-Westfalen)
  7. Freising (Bayern)
  8. Regensburg (Bayern)
  9. Ebersberg (Bayern)
  10. Stuttgart (Baden-Württemberg)

Rendite-Hotspots im Westen und Norden Deutschlands

Bis auf wenige Ausnahmen stimmen im Westen und Norden laut Postbank-Studie die Bedingungen für eine stabile bis positive Wertentwicklung bei Immobilien. Gute Zu­kunftswerte für steigende Preise für Wohneigentum finden Käufer vor allem in und um die Metropolregionen Berlin, Hamburg, Frankfurt, Dresden sowie Köln, Düsseldorf und Bonn. Doch auch in einigen eher ländlichen Regionen gibt es Gegenden mit gro­ßen Chancen auf Wertsteigerungen. Hervor stechen beispielsweise ...

  • Trier in Rheinland-Pfalz,
  • Paderborn und Gütersloh in Nordrhein-Westfalen,
  • die Kreise an der niederländischen Grenze,
  • Braunschweig und Vechta in Niedersachsen,
  • Segeberg in Schleswig-Holstein sowie
  • Gießen und Fulda in Hessen.

Eigenheimjuwelen auch in Ostdeutschland

Etwas anders gestaltet sich die Lage im Osten der Bundesrepublik. In Berlin und Um­gebung sowie in Dresden und Jena ist die Suche nach werthaltigen Immobilien zwar ähnlich leicht wie in Süddeutschland. Weite Teile Brandenburgs, Sachsen-Anhalts, Thüringens und Mecklenburg-Vorpommerns kämpfen dagegen stark gegen rückläufige Bevölkerungszahlen. Dadurch überwiegen dort die Risiken, dass Immobilien künftig an Wert einbüßen.

„Natürlich finden Käufer auch in diesen strukturschwachen Regionen Eigentumswoh­nungen und Häuser mit guten Aussichten auf eine positive Wertentwicklung. Nur sind diese Immobilienschmuckstücke schwieriger auszumachen“, so Georg Hoogendijk. Der Rat des Postbank-Experten: „Immobilienkäufer sollten hier noch einen Tick genauer auf die zukünftige Werthaltigkeit der Immobilie achten und die örtlichen Gegebenhei­ten von Objekt zu Objekt zu prüfen.“

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