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Lage, Lage, Lage? Selbstnutzer mögen es dabei grüner als Anleger

(13.7.2014) Wenn das Umfeld nicht stimmt, nützt auch die schönste Immobilie nichts. Denn die wichtigste Maklerregel lautet: Lage, Lage, Lage! Doch gibt es unterschied­liche Ansichten dazu, was eine gute Lage ausmacht. Während es die Selbstnutzer eher an den Stadtrand zieht, investieren Anleger bevorzugt in städtische Immobilien und legen mehr Wert auf gute Parkmöglichkeiten als auf Naturnähe. Zu diesem Ergeb­nis kommt die gemeinsame Studie von ImmobilienScout24 und Interhyp, für die insge­samt 1.129 Kaufinteressenten im Mai 2014 befragt wurden.

Gute Einkaufsmöglichkeiten und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel - das sind für die Mehrheit der Immobilienkäufer die beiden wichtigsten Lagekriterien bei der Im­mobilienwahl (68 bzw. 58%). Beim Punkt „Naturnähe“ gibt es jedoch unterschiedliche Präferenzen: Während fast die Hälfte (45%) der Eigennutzer großen Wert auf eine grüne Umgebung legt, ist dieser Lageaspekt für Anleger weniger entscheidend (29%).

Das geringere Interesse ein Objekt in der Nähe von Wald und Wiesen zu kaufen, mag auch daran liegen, dass für die meisten Kapitalanleger (53%) ausschließlich eine Im­mobilie in der Stadt in Frage kommt. Nur knapp 5% der Anleger würden in eine ländli­che Immobilie investieren. Dagegen präferiert die Mehrheit der Eigennutzer den grü­nen Speckgürtel (54%), nur jeder Dritte will in der Stadt wohnen oder aufs Land zie­hen (13%).

Auch bei den Ausschlusskriterien gibt es große Unterschiede zwischen Selbstnutzern und Immobilienanlegern. Für jeden dritten Eigenheimbesitzer wäre eine Immobilie oh­ne Garten undenkbar. Insbesondere den Frauen ist die grüne Oase wichtig. Für Anle­ger ist dieses Kriterium dagegen zweitrangig (11,5% Zustimmung). Sie achten eher auf bauliche Eigenschaften und möchten keine Immobilie ohne Balkon oder mit niedri­gen Decken (24 bzw. 26%). Einig hingegen sind sich alle Käufergruppen darin, dass auf keinen Fall eine große Straße oder problematische Nachbarschaft die Wohn-Idylle stören darf.

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