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VPB zur „Mietpreisbremse“: Bedürfnisse vieler Familien bleiben unberücksichtigt

(4.3.2015) „Die Mietpreisbremse berücksichtigt die Bedürfnisse vieler Familien nicht“, kritisiert Thomas Penningh, Präsident des Verbands Privater Bauherren (VPB). „Die als Verbraucherschutz gedachte Maßnahme geht an großen Teilen der Bevölkerung vorbei, denn weniger als die Hälfte der Bevölkerung lebt in Deutschland überhaupt zur Miete, die Mehrheit wohnt im Eigentum - und geht bei dieser Reform völlig leer aus. Diese Bevölkerungsgruppe wird in Deutschland seit Jahren benachteiligt, dabei handelt es sich hier laut Zensusbericht insbesondere um Familien mit Kindern.“

Zur Erinnerung: Mehr als 50 Prozent aller Einwohner Deutschlands leben laut Zen­susbericht im selbstgenutzten Wohneigentum - vor allem sind dies Haushalte mit Kin­dern. Auch der Löwenanteil der deutschen Mietwohnungen gehört nicht großen Woh­nungsbaugesellschaften, sondern Privatleuten! Sie sorgen für ihr Alter vor und vermie­ten laut Zensus 2011 des Statistischen Bundesamts 80 Prozent aller Wohnungen in der Bundesrepublik.

„Private Bauherren stellen also nicht nur in erheblichem Umfang Wohnraum für andere zur Verfügung, auch als Selbstnutzer von Wohnimmobilien entlasten sie den Mietwoh­nungsmarkt“, konstatiert VPB-Präsident Penningh. „Auch diese Mehrheit der Bevölke­rung, die im Eigenheim wohnt, muss beim Verbraucherschutz berücksichtigt werden, gerade hier finden sich die Haushalte mit Kindern, die die Zukunft unseres Landes später einmal sichern sollen! Das für sie so wichtige Bauvertragsrecht benachteiligt aber nach wie vor die privaten Bauherren. Hier muss nun endlich ebenfalls das im Ko­alitionsvertrag versprochene Verbraucherschutzpaket auf den Weg gebracht werden. Nicht nur beim Neubau, auch beim energetischen Umbau sind private Bauherren immer wieder für den Klimaschutz mit teuren, gesetzlich vorgeschriebenen Investitionen ge­fordert und gleichzeitig von den Unzulänglichkeiten des Bauvertragsrechts massiv be­troffen“, so Thomas Penningh.

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