Destatis

Statistisches Bundesamt

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10.100 Hochschulabschlüsse im Bereich Bauingenieurwesen 2020 (19.9.2021)
„Wir freuen uns, dass in diesem Jahr 10.100 Bauingenieurinnen und Bauingenieure zusätzlich dem Bauarbeitsmarkt zur Verfügung stehen können. Das sind zwar 4,4% weniger als 2019, aber 5.400 mehr als zum Tiefpunkt 2008,“ kommentiert die Bauindustrie.

2,2% weniger Umsatz als im ersten Halbjahr 2020 (Bauletter vom 10.9.2021)
Der Umsatz im Bauhauptgewerbe ist zwar im Juni 2021 um 3,2% gegen­über Juni 2020 gestiegen, aber im ersten Halbjahr 2021 fiel er laut Sta­tis­ti­schem Bundesamt 2,2% niedriger aus als im Vorjahreszeitraum.

CO₂-Emissionen im Bereich Wohnen in 20 Jahren um 14% gesunken (Bauletter vom 7.9.2021)
Ob durch Heizen, die Nutzung von Warmwasser oder Strom - private Haus­halte verbrauchen die meiste Energie. Damit verbunden ist immer auch die Freisetzung von CO₂. Diese Emissionen lagen im Jahr 2019 bei 219 Mio. t - 14% weniger als im Jahr 2000.

Einfuhr von Klimaanlagen wertmäßig binnen zehn Jahren verdoppelt (31.8.2021)
Laut Statistischem Bundesamt legte der Import von Klimaanlagen für Gebäude 2020 gegenüber 2019 wertmäßig um 28,0% auf insgesamt 187,8 Mio. Euro zu.

Neuer Preisrekord für baureifes Land (26.8.2021)
Bauland war in Deutschland noch nie so teuer wie 2020. Wie das Stati­sti­sche Bundesamt mitgeteilt hat, kostete im vergangenen Jahr ein Quadratmeter baureifes Land durchschnittlich 199 Euro. 10 Jahre zuvor hatte der Quadratmeterpreis noch bei 130 Euro gelegen.

Mehr Auftragseingänge im ersten Halbjahr (Bauletter vom 25.8.2021)
Der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war im Juni 2021 kalen­der- und saisonbereinigt 3,7% niedriger als im Mai 2021 - und auch niedriger als im Juni 2020 (-7,3%). Im 1. Halbjahr 2021 stiegen aber die Auftragseingänge um 0,8%.

Unternehmensgewinne der Forstwirtschaft 2019 um 61% gegenüber 2018 gesunken (Bauletter vom 23.8.2021)
Laut Statistischem Bundesamt hat die Forstwirtschaft in Deutschland 2019 Waren und Dienstleistungen im Wert von 6,9 Mrd. Euro pro­du­ziert. Damit sank der Produktionswert um mehr als ein Fünftel (-21%) gegenüber 2018.

7,7% mehr genehmigte Wohnungen im ersten Halbjahr 2021 (Bauletter vom 16.8.2021)
Im Juni 2021 wurde der Bau von 31.844 Wohnungen genehmigt - das waren saison- und kalenderbereinigt 7,5% weniger Baugenehmigungen als im Mai 2021. Von Januar bis Juni 2021 wurden dagegen 7,7% mehr Wohnungen genehmigt als im Vorjahreszeitraum.

Energieverbrauch privater Haushalte 2019 weiter gestiegen (Bauletter vom 13.8.2021)
Laut Statistischem Bundesamt haben die privaten Haushalte in Deutsch­land 2019 mehr Energie fürs Wohnen verbraucht als 2018. Tempe­ra­tur­bereinigt waren es insgesamt 722 Mrd. kWh und damit rund 1,1% oder 8 Mrd. kWh mehr als im Jahr zuvor.

Schadholzeinschlag binnen 5 Jahren mehr als verzehnfacht (Bauletter vom 6.8.2021)
Die Hitze und Trockenheit der vergangenen Sommer machen den heimi­schen Wäldern immer mehr zu schaffen. Schädlinge wie der Borkenkäfer breiten sich in den geschwächten Bäumen besonders schnell aus - mit gra­vie­ren­den Folgen für den Waldbestand.

Baupreisindex: Straßenbau 29,1% und Brückenbau 24,1% teurer als 10 Jahre zuvor (25.7.2021)
Straßen, Tunnel und insbesondere Brücken sind hohen Belastungen aus­ge­setzt, sie müssen daher ständig ausgebessert, instand gesetzt oder - wie aktuell die Salzbachtalbrücke auf der A66 bei Wiesbaden - kurzfristig ge­sprengt und neu ge­baut werden.

3,3 Mio. Menschen nutzten 2020 smarte Haushaltsgeräte (20.7.2021)
Am Strand mal via Smartphone nachschauen, ob zu Hause alles in Ord­nung ist? Oder vor der Heimreise per App die Heizung hochfahren? Für Millionen Menschen in Deutschland ist die Nutzung von Smart-Home-Technologie inzwischen normal.

23,9 Mio. t gefährliche Abfälle 2019 (Bauletter vom 20.7.2021)
2019 wurden in Deutschland 23,9 Mio. t gefährliche Abfälle erzeugt - 0,1 Mio. t mehr als 2018. 40% dieser gefahrstoffhaltigen Abfälle waren Bau- und Abbruchabfälle (9,6 Mio. t).

Gesamtwirtschaftliche Konjunktur Mitte 2021 (Bauletter vom 14.7.2021)
Nach einem durchwachsenen 1. Quartal zeigt das 2. Quartal erste Zeichen der Erholung sowie der Stabilisierung. Allerdings dämpfen Lieferengpässe vor allem im Bauhauptgewerbe, Maschinenbau und im Verarbeitenden Gewerbe die Erwartungen.

Mehr Umsatz im April im Jahresvergleich, aber... (Bauletter vom 11.7.2021)
Der Umsatz im Bauhauptgewerbe ist im April 2021 um 3,6% gegenüber April 2020 gestiegen. Allerdings lag in den ersten vier Monaten 2021 der Umsatz um 5,6% niedriger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Höchster Anstieg der Baupreise für Wohngebäude seit 2007 (Bauletter vom 9.7.2021)
Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Mai 2021 um 6,4% gegenüber Mai 2020 gestiegen.

Wohnungsbestand: 42,8 Mio. Wohnungen (8.7.2021)
Ende 2020 gab es in Deutschland 42,8 Mio. Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden - 0,7% bzw. 290.966 Wohnungen mehr als 2019. Im Vergleich zu 2010 erhöhte sich der Wohnungsbestand um 5,7% bzw. 2,3 Mio. Woh­nungen. Somit kamen Ende 2020 auf 1.000 Ein­woh­ner 515 Wohnungen.

Rohstofffußabdruck 2018 (Bauletter vom 7.7.2021)
Den Großteil des deutschen Rohstofffußabdrucks bilden abiotische Roh­stof­fe. Die mengenmäßig wichtigste Rohstoffgruppe sind hierbei die sonstigen mineralischen Rohstoffe, zu denen beispielsweise Sand, Kies, gebrochene Natursteine, Kalkstein und Gips zählen.

Ziegel 2020 der am häufigsten verwendete Baustoff (bei genehmigten Wohngebäuden) (5.7.2021)
2020 wurden rund 124.600 Wohngebäude (Neubauten) genehmigt. Am häufigsten (29,6%) wurde die Baugenehmigung für ein Wohngebäude mit Ziegeln erteilt. Danach folgten Porenbeton, Holz, Kalksandstein und Stahlbeton.

Starke Preisanstiege bei Holz, Stahl, Bitumen, Dämmplatten und vielen anderen Baustoffen (5.7.2021)
Laut Statistischem Bundesamt stiegen die Erzeugerpreise für Baustoffe wie Holz, Stahl oder Dämmmaterialien in diesem Jahr deutlich. So ver­teuerte sich beispielsweise Konstruktionsvollholz im Mai 2021 um 83,3% im Vergleich zum Vorjahresmonat,

Häuserpreisindex: 9,4% teurere Wohnimmobilien im 1. Quartal 2021 gegenüber Vorjahresquartal (27.6.2021)
Die Preise für Wohnimmobilien lagen iim 1. Quartal 2021 durchschnittlich 9,4% höher als im 1. Quartal 2020. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitgeteilt hat, war diese Preisentwicklung sowohl in Städten als auch in ländlichen Regionen zu beobachten.

Nominal der höchste Auftragseingang in einem April (Bauletter vom 25.6.2021)
Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im April 2021 saison- und kalenderbereinigt 9,8% höher als im März 2021 ... und 4,1% höher als im April 2020.

Gut zwei Drittel der 2020 gebauten Wohngebäude heizen mit erneuerbaren Energien (24.6.2021)
Laut Statistischem Bundesamt werden 68,8% der im vergangenen Jahr in Deutschland neu errichteten Wohngebäude ganz oder teilweise mit erneu­er­baren Energien beheizt. Damit stieg der Anteil der Erneuerbaren gegen­über 2019 erneut leicht an.

Wirtschaftsfaktor Umweltschutz: 3,1% mehr Umsatz, 5,4% mehr „Green Jobs“  (Bauletter vom 23.6.2021)
Laut Statistischem Bundesamt haben die Betriebe des Produzierenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors im Jahr 2019(!) in Deutschland 73,6 Mrd. Euro Umsatz mit Waren, Bau- und Dienstleistungen für den Umweltschutz erwirtschaftet.

Bevölkerung erstmals seit 2011 nicht gewachsen (Bauletter vom 21.6.2021)
Zum Jahresende 2020 lebten 83,2 Mio. Menschen in Deutschland. Damit ist die Einwohnerzahl Deutschlands im Vorjahresvergleich nahezu unverändert geblieben (-12.000 Einwohner), nachdem die Bevölkerung zwischen 2011 und 2019 kontinuierlich gewachsen war.

Abfallaufkommen 2019 weiter auf hohem Niveau (Bauletter vom 16.6.2021)
Das Abfallaufkommen in Deutschland betrug 2019 nach vorläufigen Ergebnissen 416,5 Mio. Tonnen. Die Abfallmenge blieb mit einem Rückgang um 0,2% gegenüber 2018 nahezu konstant.

Fast 14% mehr Wohnungsbaugenehmigungen in den ersten 4 Monaten (Bauletter vom 15.6.2021)
Im April ist der Bau von 29.637 Wohnungen genehmigt worden - das waren bereinigt 22,9% weniger als im starken März 2021. Im Zeitraum Januar bis April 2021 wurden gegenüber dem Vorjahreszeitraum 13,8% mehr Baugenehmigungen für Wohnungen erteilt.

Q1/2021 vs. Q1/2020: 3,1% weniger Umsatz im Ausbaugewerbe (Bauletter vom 14.6.2021)
Im 1. Quartal 2021 sanken die Umsätze im Ausbaugewerbe gegenüber dem 1. Quartal 2020 um 3,1% - u.a. zurückzuführen auf Vorzieheffekte aufgrund des Auslaufens der befristeten Mehrwertsteuersenkung zum Jahresende 2020.

9,4% weniger Umsatz im Bauhauptgewerbe im ersten Quartal (Bauletter vom 10.6.2021)
Der Umsatz im Bauhauptgewerbe fiel im März um 0,4% gegenüber dem Vorjahres-März ... und im ersten Quartal um 9,4% gegenüber dem ent­sprechenden Vorjahreszeitraum. Dies sei jeoch auf das Wiederanheben der Mehrwertsteuer Anfang 2021 zurückzuführen.

Wachsender Bauüberhang trotz 4,6% mehr Baufertigstellungen von Wohnungen im Jahr 2020 (27.5.2021)
Wie das Statistische Bundesamt jetzt mitgeteilt hat, wurden 2020 in Deutsch­land 306.376 Wohnungen fertiggestellt - das waren 13.374 bzw. 4,6% mehr als 2019. Der 2011 begonnene Anstieg von Bau­fer­tig­stel­lun­gen setzte sich somit weiter fort.

mehr Baugenehmigungen für Wohnungen (Bauletter vom 18.5.2021)
Im März 2021 ist in Deutschland der Bau von 38.204 Wohnungen genehmigt worden - das waren laut Statistischem Bundesamt saison- und kalenderbereinigt 7,0% mehr als im Februar 2021.

Exporte von Rohholz seit 2015 mehr als verdreifacht (11.5.2021)
Der Bauboom während der Corona-Pandemie hat die Nachfrage nach Holz als Baustoff im In- und Ausland angekurbelt. Wie Destatis mit­ge­teilt hat, exportierte Deutschland 2020 insgesamt rund 12,7 Mio. m³ Rohholz im Wert von 845 Mio. Euro. Im Vergleich zum Jahr 2019 ist dies eine mengenmäßige Steigerung um 42,6%.

15,3% weniger Februarumsatz im Jahresvergleich (Bauletter vom 10.5.2021)
Der Umsatz im Bauhauptgewerbe ist im Februar 2021 um 15,3% gegenüber Februar 2020 gesunken. Das Statistische Bundesamt geht von Vorzieheffekten aufgrund des Auslaufens der Mehrwertsteuersenkung zum Jahresende 2020 aus.

52 Hektar mehr Siedlungs- und Verkehrsfläche - von 2016 bis 2019 täglich! (2.5.2021)
In Deutschland ist die Siedlungs- und Verkehrsfläche im vierjährigen Mittel der Jahre 2016 bis 2019 durchschnittlich um rund 52 ha/Tag ge­wach­sen - dies zeigen aktuelle Berechnungen zum Indikator „Anstieg der Sied­lungs- und Verkehrsfläche“.

Mehr Baugenehmigungen für Wohnungen im Februar 2021 (28.4.2021)
Laut Destatis wurde im Februar 2021 der Bau von 30.058 Wohnungen genehmigt - das waren saison- und kalenderbereinigt 6,3% mehr als im Januar. Die Zahlen enthalten die Baugenehmigungen für neue Gebäude und für Baumaßnahmen an Bestandsgebäuden.

Höchster nominaler Auftragseingang in einem Februar (Bauletter vom 23.4.2021)
Im Vergleich zum Februar 2020 war der reale, kalenderbereinigte Auf­trags­ein­gang im Februar 2021 um 3,5% höher. In den ersten zwei Monaten des Jahres 2021 stiegen die realen Auftragseingänge gegenüber dem Vor­jah­res­zeit­raum um 2,6%.

Holzeinschlag erreicht 2020 (aufgrund von Waldschäden) neuen Rekordwert (Bauletter vom 15.4.2021)
2020 wurden in den deutschen Wäldern 80,4 Mio. m³ Holz eingeschlagen - ein neuer Rekordwert. Diese Entwicklung ist durch vermehrte Waldschäden infolge des auch durch Trockenheit und Hitze begünstigten Insektenbefalls begründet.

Veranstalter 2020 mit 56% weniger Umsatz (Bauletter vom 13.4.2021)
Ob Buchmesse, Hannover-Messe, Light+Building oder Fensterbau/Fron­tale - die meisten Veranstaltungen dieser Art wurden im Corona-Jahr 2020 abgesagt oder virtuell durchgeführt.

In diesem Januar 15,6% weniger Umsatz im Bauhauptgewerbe als im Januar 2020 (11.4.2021)
Der Umsatz im Bauhauptgewerbe war im Januar 2021 15,6% niedriger als im Januar 2020. Wie das Statistische Bundesamt auf Basis vor­läu­fi­ger Zah­len weiter mitgeteilt hat, stieg aber die Zahl der Beschäftigten um 1,3% gegenüber dem Vorjahresmonat.

Wohngebäude im Februar 3,1% teurer als im Vorjahr (Bauletter vom 9.4.2021)
Die Neubaupreise für konventionell gefertigte Wohngebäude sind im Februar 2021 um 3,1% gegenüber Februar 2020 gestiegen. Im November 2020 waren die Preise im Vorjahresvergleich noch um 0,1% gesunken - wegen der Mehrwertsteuersenkung.

27.654 neue Wohnungen im Januar genehmigt (Bauletter vom 8.4.2021)
Im Januar 2021 ist in Deutschland der Bau von 27.654 Wohnungen genehmigt worden - das waren saison- und kalenderbereinigt 5,1% mehr als im Dezember 2020.

Häuserpreisindex 2020: Preise für Wohnimmobilien um 8,1% gestiegen (30.3.2021)
Die Preise für Wohnimmobilien lagen in Deutschland im 4. Quartal 2020 durchschnittlich 8,1% höher als im Vorjahresquartal. Gegenüber dem 3. Quartal 2020 stiegen die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Wohnungen um durchschnittlich 2,6%.

14% weniger Umsatz in der Bauwirtschaft zu Jahresbeginn - aber... (28.3.2021)
Der Umsatz im Bauhauptgewerbe erreichte nach den Daten des Statis­tischen Bundesamtes im Januar in den Betrieben mit 20 und mehr Beschäftigten insgesamt ca. 4,2 Mrd. Euro und damit ein Minus von ca. 14% (real: -15,5%).

2,2% mehr genehmigte Wohnungen gegenüber 2019 (17.3.2021)
Mit 368.400 zum Bau genehmigten Wohnungen stieg im ersten Corona-Krisenjahr die Zahl der Baugenehmigungen in diesem Bereich um knapp 8.000 oder 2,2% gegenüber 2019. In den Zahlen enthalten sind die Genehmigungen sowohl für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden.

6,2% mehr Umsatz im Ausbaugewerbe im Jahr 2020 (12.3.2021)
Das Ausbaugewerbe hat 2020 einen 6,2% höheren Umsatz erzielt als 2019. Damit ist der Umsatz des Ausbaugewerbes im siebten Jahr in Folge gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter ermittelt hat, konnten 2020 alle Wirtschaftszweige des Aus­bau­ge­werbes Umsatzzuwächse verzeichnen.

1,4% mehr Umsatz im Handwerk im Jahr 2020 (12.3.2021)
Das zulassungspflichtige Handwerk hat 2020 trotz der Corona-Krise einen 1,4% höheren Umsatz als 2019 erzielt. Treibende Kraft waren die Um­satz­stei­ge­rungen im Bauhauptgewerbe und im Ausbaugewerbe - dies teilt Destatis anhand vorläufiger Ergebnisse aus den Umsatz­steuer­vor­an­meldungen mit.

Umsatz im Bauhauptgewerbe im Jahr 2020: +4,9 % zum Jahr 2019 (10.3.2021)
Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe ist 2020 um 4,9% gegenüber 2019 gestiegen. Damit erzielte das Bauhauptgewerbe trotz der Corona-Krise im achten Jahr in Folge einen Umsatzanstieg.

Baukonjunktur 2020: 98,3 Mrd. Euro Umsatz, 86,5 Mrd. Euro Auftragseingang, 505.000 Beschäftigte (25.2.2021)
Den Jahresumsatz konnten die circa 9.100 befragten Betriebe im Ver­gleich zu 2019 um 6,1 Mrd. Euro (+6,6%) auf einen neuen Höchststand treiben. Das sehr hohe Volumen der Auftragseingänge 2019 konnte 2020 jedoch nicht gehalten werden.

Immer mehr Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (Bauletter vom 25.2.2021)
Wohnen und Bauen stehen im Spannungsfeld zwischen dem Wunsch nach Komfort, wachsenden Kosten und den ökologischen Erfor­der­nis­sen. Das spiegelt sich auch in den Daten zu neu gebauten Wohnhäusern wider, wo zuletzt die Mehrfamilienhäuser überwogen.

6% mehr Umsatz am Bau im November 2020 (Bauletter vom 10.2.2021)
Der Umsatz im Bauhauptgewerbe ist im November 2020 gegenüber dem November 2019 um 6,0% gestiegen. Wie das Statistische Bundes­amt weiter mitgeteilt hat, erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten um 1,4% gegenüber dem Vorjahresmonat.

5,9% weniger Auftragseingang innerhalb eines Jahres (Bauletter vom 25.1.2021)
Der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war im November 2020 saison- und kalenderbereinigt 2,0% höher als im Oktober 2020. Im Ver­gleich zum November 2019 fiel aber der kalenderbereinigte Auf­trags­eingang im November 2020 um 5,9% niedriger aus.

Baupreise für Wohngebäude profitierten im November 2020 von der Mehrwertsteuersenkung (10.1.2021)
Laut Statistische Bundesamt sind in Deutschland die Preise für den Neu­bau konventionell gefertigter Wohngebäude im November 2020 um 0,1% gegenüber November 2019 gesunken. Grund dafür ist vor allem die seit Juli 2020 geltende Senkung der Mehrwertsteuer.

3,2% mehr Umsatz im Bauhauptgewerbe bis Ende Oktober (Bauletter vom 8.1.2021)
Laut Destatis ist der Umsatz im Bauhauptgewerbe im Oktober 2020 um 2,2% gegenüber dem Oktober 2019 gestiegen. Und in den ersten 10 Monaten stieg der Umsatz im Bauhauptgewerbe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,2%.

Häuserpreisindex innerhalb eines Jahres um fast 8% gestiegen (5.1.2021)
Laut Statistischem Bundesamt lagen die Preise für Wohnimmobilien im 3. Quartal 2020 durchschnittlich 7,8% höher als im Vor­jah­res­quar­tal. Allein gegenüber dem 2. Quartal stiegen die Preise für Wohnungen sowie für Ein- und Zweifamilienhäuser um 2,9%.

42,8% der 2019 fertiggestellten Wohngebäude werden vorwiegend mit Öl oder Gas beheizt (5.1.2021)
2019 waren von den rund 108.100 neu fertiggestellten Wohngebäuden 42,8% mit einer Öl- oder Gasheizung ausgestattet. Vor zwanzig Jahren lag der Anteil der Neubauten, die vorwiegend mit Öl- oder Gas beheizt wurden, noch bei 93,1%.

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