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Energiepass soll(te) Standard bei Alt-Immobilien werden

(11.7.2002) Öko-Plaketten für Haushaltsgeräte, 3-Liter-Autos, Sparlampen - wir achten immer mehr auf den Energieverbrauch. Jetzt auch in Gebäuden. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) schreibt für Neubauten den Energiebedarfsausweis vor. Dieses Dokument (auch "Energiepass" genannt) belegt den Verbrauch von Gas, Öl und Strom einer Immobilie. Das lohnt sich auch bei Altbauten. "Hausbesitzer sehen, welche Sanierung Einsparpotenziale am effizientesten nutzt", stellt Rainer Walk, Sprecher der Initiative "Energiesparen mit Glas" fest. Oft reicht es schon, das Glas auszuwechseln und den alten Rahmen zu behalten. Tipp für Neugierige: Per Mausklick die Mengen an Öl, Euro und Kohlendioxid schätzen, die Hausbesitzer mit modernem Wärmedämmglas einsparen könnten (Energiesparen mit Glas).

Während manche Neubauten zum Teil nur noch drei Liter Heizöl pro Quadratmeter und Jahr benötigen, liegt dieser Wert bei alten Häusern häufig deutlich über 20. Geradezu ein Energieloch sind oft die Fenster. Wenn das Glas im Rahmen älter als ca. sieben Jahre ist, liegt der Dämmwert oft etwa bei 3 W/m²K (konventionelles Isolierglas), Einfachglas erreicht gar nur den Wert von 5,8. "Modernes Wärmedämmglas mit einem Wert von etwa 1,1 W/m²K schützt vor hohem Wärmeverlust - denn, je kleiner der Dämmwert, desto besser die Dämm-Leistung", meint Rainer Walk.

Neues Glas im alten Rahmen – mit Energiepass zertifiziert

Häufig bietet es sich an, nur das Glas auszutauschen und den alten Rahmen zu behalten. Das ist preiswerter und geht schneller, als das ganze Fenster zu erneuern. Fenster- oder Glaser-Fachbetriebe arbeiten für ein Einfamilienhaus in der Regel nur einen Tag. Spätestens mit dieser Maßnahme sollte auch ein Energiepass für die Immobilie angelegt werden. Damit lässt sich z. B. auch bei einem Verkauf belegen, was energetisch alles in Ordnung gebracht worden ist.

Wer sich bereits vorab über das Einsparpotenzial informieren will, kann auf der Internet-Seite Energiesparen mit Glas einen Online-Rechner ansteuern. Nach Eingabe des aktuellen Ölpreises, der Fensterfläche und der Glasqualität erhält der Surfer die geschätzte Brennstoffeinsparung bzw. Ersparnis in Euro. Zudem nennt das Ergebnis die entsprechende Menge an eingespartem Kohlendioxid – das Plus für die Umwelt.

Clevere Sanierer finanzieren im übrigen mit günstigen KfW-Krediten: Im Rahmen des CO₂-Sanierungsprogramms vergibt der Bund Darlehen mit niedrigen Zinsen, die diese Investition zusätzlich attraktiv machen.

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