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Garagen und Carports im städtebaulichen Umfeld

(22.12.2003) Individuelle Mobilität, die Freiheit, einfach losfahren zu können - dieser Anspruch wird in unserer Gesellschaft besonders groß geschrieben. Die Kehrseite der Medaille ist leider auch bekannt: Verstopfte Straßen und kilometerlange Staus auf den Autobahnen. Speziell in den Städten gibt es noch ein Problem: Die Parkplatznot der Anwohner. Denn da sich Autos leider nicht einfach in Luft auflösen, wenn sie nicht benutzt werden, wird die allabendliche Parkplatzsuche für manchen Heimkehrer zur nervenaufreibenden Tortur.


Um diese Situation zu entzerren, schreiben die aktuellen Bauordnungen der Länder pro Neubauwohnung mindestens einen Stellplatz vor. Um Objekte später gut vermieten oder verkaufen zu können, werden oft von Anfang an Garagen- oder Carport-Anlagen geplant. Angesichts hoher Grundstückskosten und der meist nur geringen verfügbaren Fläche sind hierfür allerdings Lösungen gefragt, die ohne großen Zeit- und Kostenaufwand zu realisieren sind und zudem so wenig Platz wie möglich beanspruchen.

Die Garagen- und Carportsysteme des Sinsheimer Herstellers Overmann erfüllen all diese Anforderungen. Ihr Grundmaterial ist aluzinkbeschichteter, rostfreier Stahl, der durch sogenannte Clinch-Verbindungen zu fertigen Elementen gefügt wird - ohne Schweißen und damit ohne die Gefahr der Korrosion. Der Vorteil: Durch die moderne Systembauweise sind auch größere Garagen- oder Carport-Anlagen innerhalb weniger Tage erstellt. Voraussetzung ist lediglich eine Bodenplatte oder ein frostfrei gegründetes Fundament. Auch kann die Bepflanzung bereits abgeschlossen und die Pflasterarbeiten können beendet sein. Denn mit maximal 50 kg sind die einzelnen Stahlelemente so leicht, dass sie von zwei Mann an Ort und Stelle getragen und dort zusammengesetzt werden können. Es sind also weder Kranwagen noch schwere Tieflader nötig, die das frisch angelegte Umfeld zerstören könnten. Hinzu kommt, dass Overmann recht günstig arbeiten kann, weil der Hersteller Transport, Aufbau und Montage aus einer Hand anbietet. Der Bauträger muss für das Fundament nur den Tiefbauer beauftragen. Andere Gewerke wie Maurer, Gipser oder Dachdecker entfallen.

Durch die geringe Wanddicke von nur 3,5 cm kann außerdem extrem schmal gebaut werden. So lassen sich auch auf kleiner Fläche zahlreiche Garagen erstellen und im Inneren zugleich Vorteile durch großen Raumnutzen erzielen. Daher eignen sich die flexiblen Systeme auch für bereits bestehende Wohnanlagen. Denn zum einen lassen sich die einzelnen Stahlelemente jedem Grundstücksverlauf anpassen - Garagen mit trapezförmigen Grundrissen sind beispielsweise für Overmann kein Problem. Zum anderen sollen auch kleinste Baulücken mit Hilfe der schmalen Stahlwände effizient genutzt werden können.


Auch Garagen- oder Carportanlagen in Fertigbauweise lassen sich durchaus harmonisch ins Wohnumfeld einfügen: Wände in verschiedenen Breiten, Höhen und Tiefen lassen sich mit unterschiedlichen Dachformen und verschiedenen Dacheindeckungen kombinieren. Flachdächer finden sich ebenso im Programm wie Giebel oder Walmdächer, und bei den Eindeckungen reicht die Palette vom Dach in Glas- oder Ziegeloptik bis hin zum umweltfreundlich gestalteten Gründach. Selbst städtebauliche oder denkmalpflegerische Vorgaben lassen sich erfüllen. Einen auf die Außenwände aufgebrachten Spritzputz kann man in jeder vorgeschriebenen Farbe behandeln und auch bestimmte Architekturstile lassen sich zitieren: Soll die Garage beispielsweise in einem Altstadtensemble mit vielen Fachwerkhäusern erstellt werden, kann man die Fassade entsprechend gestalten.

Overmann-Garagen sind um weitere Garagen, Carports oder andere Anbauten erweiterbar, auch nachträglich. Interessant ist diese Lösung vor allem dann, wenn sandige Böden die Unterkellerung eines Hauses extrem teuer machen. Hier werden die Stahlgaragen einfach um den sogenannten Kellerersatzraum verlängert und bieten dann zusätzlichen Platz für Winterreifen, Fahrräder, Kisten, Schachteln & Co.

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