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Ohne großen Aufwand zur eigenen Feuerstätte

  • Was es bei Kauf und Montage von Kaminen und Kachelöfen zu beachten gilt

(23.8.2005) Kaum ein anderer Einrichtungsgegenstand steigert den Wohnkomfort so sehr wie ein Kachelofen, Kaminofen, Heizkamin oder Pellet-Primärofen. Moderne Feuerstätten sind daher zuallererst ein Ausdruck von Gemütlichkeit und individuellem Lebensstil - und zunehmend gefragte Objekte: Rund 350.000 neue Geräte werden alleine in diesem Jahr verkauft.

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Weniger bekannt ist der Umstand, dass sich mit modernen Feuerstätten auch die Heizkosten senken lassen. Denn angesichts steigender Preise für Heizöl und Erdgas sind Festbrennstoffe wie Holz oder Briketts die günstigere Alternative. Auch und gerade dann, wenn das Gerät als Zusatzheizung genutzt und vornehmlich an kalten Abenden zum Einsatz kommt. Typisch für alle Feuerstätten ist die von ihnen erzeugte Strahlungswärme, die wir als besonders angenehm empfinden - vergleichbar mit den letzten Strahlen der Sonne.

Das faszinierende Spiel der Flammen genießen

Ob klassisch, rustikal oder modern - im Fachhandel, beim Ofenbauer oder in Baumärkten findet sich für jeden Geschmack und Geldbeutel das passende Modell. Grundsätzlich unterscheidet man drei Grundarten. Ein Klassiker ist der Kachelofen. Entweder als Bausatz geliefert oder in aufwendiger Handarbeit gefertigt, handelt es sich in vielen Fällen um liebevoll gearbeitete Einzelstücke, die die klare Handschrift des Hausbesitzers tragen. Je nach Größe kann er ein ganzes Haus beheizen.

Der Heizkamin ist die Weiterentwicklung des offenen Kamins. Mit dem Unterschied, dass die moderne Feuerstätte mit einem Heizeinsatz ausgestattet ist. Dieser Einsatz bildet einen geschlossenen Feuerraum und sorgt so für eine schadstoffarme Verbrennung bei optimaler Energienutzung. Das faszinierende Spiel der Flammen lässt sich dabei durch eine Sichtscheibe beobachten - ohne, dass es zum Funkenflug kommt.

Der Kaminofen lässt sich ohne großen Aufwand in jede Wohnung einbauen, die über einen Anschluss zum Schornstein verfügt. Die mit Stahlblech, Naturstein oder Keramik verkleideten Öfen heizen sich schnell auf und spenden schon nach kurzer Zeit eine angenehme Wärme. Den Blick auf die Flammen gibt auch hier eine Sichtscheibe frei.

Der erste Weg führt zum Schornsteinfeger

Bei der Nutzung als Zusatzheizung stehen die Behaglichkeit und das Erlebnis des Flammenspiels im Vordergrund. Bei der Verwendung als Vollheizung dagegen muss eine exakt auf die Räumlichkeiten abgestimmte Bedarfsrechnung erstellt werden. Grundsätzlich ist auch festzulegen, wo das Ofenrohr installiert werden kann. Und wer seine Feuerstätte mit Braunkohlenbriketts beheizen möchte, hat darauf zu achten, dass diese über einen Rost verfügt.

In jedem Fall sollte der erste Weg zum zuständigen Schornsteinfeger führen. Er erteilt die Genehmigung zum Betrieb und überwacht den ordnungsgemäßen Einbau der Feuerstätte. Dazu prüft er die örtlichen Gegebenheiten sowie Beschaffenheit und Belegung des Schornsteins. Die Montage selbst ist dann meist nur eine Sache von wenigen Stunden.

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