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Das neue Immobilien Jahrbuch 2006 ist erschienen

  • 25 Beiträge renommierter Autoren geben Informationen zu Themen wie Wohnungsbaupolitik, steuerliche Änderungen oder Einführung von REITS

(11.4.2006) Das neue Immobilien Jahrbuch 2006 ist mit 25 Beiträgen renommierter Autoren zu allen branchenrelevanten Themen erschienen. Das Werk führt die Akteure und Marktteilnehmer in den aktuellen Stand der Diskussion ein und bietet zugleich ein reichhaltiges Angebot zur Vertiefung der Informationen. Dabei reicht die Bandbreite der Themen von der Wohnungsbau- und Stadtentwicklungspolitik über anstehende steuerliche Änderungen bis hin zur Einführung von Real Estate Investment Trusts (REITs) oder der neuesten Rechtsprechung im Makler- und Mietrecht.

So erläutert etwa Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee (SPD) die Zielsetzungen der Großen Koalition für die Politikfelder Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung. Zentrale Aufgabe dabei sei die Bewältigung des demografischen, städtebaulichen und wirtschaftlichen Strukturwandels, schreibt Tiefensee. Zum Geschehen an den Immobilieninvestmentmärkten erklärt er, die Veräußerungen großer, teils kommunaler Wohnungsbestände sei hinsichtlich der damit verbundenen sozialen, städtebaulichen und bauwirtschaftlichen Auswirkungen sorgfältig zu analysieren. Die Einführung von REITs werde von der Regierung befürwortet, sofern die verlässliche Besteuerung beim Anleger sichergestellt und eine positive Wirkung auf Immobilienmarkt und Standortbedingungen zu erwarten sei.

Eckart John von Freyend, Vorstandsvorsitzender der IVG Immobilien AG, fordert in einem weiteren Beitrag, dass deutsche REITs nicht zu vielen Beschränkungen unterworfen sein dürften: "Werden bei uns zügig REITs eingeführt, deren Konstruktionsmerkmale international akzeptiert sind, dann kann Deutschland zu einem führenden Immobilien-Finanzplatz werden."

Prof. Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutschen Bank, prognostiziert eine langsame Erholung der deutschen Immobilienmärkte in diesem und dem nächsten Jahr. Deutliches Zeichen für ein Licht am Ende des Tunnels seien beispielsweise auch die ausländischen Investoren, die in Deutschland günstige Einstiegspreise und Wachstumschancen sehen. "In diesem Sinne wollen wir hoffen, dass es das Licht wirklich gibt und dass es uns die neue Regierung nicht mit all zu viel sozialdemokratischem Glauben an staatliche Allheilmittel wieder auspustet", schreibt Prof. Norbert Walter.

Weitere Fachbeiträge befassen sich ausführlich mit der geplanten Gewinnbesteuerung bei Immobilienveräußerungen, die gravierende Auswirkungen auf die Branche haben dürfte, mit der Einführung des Energiepasses, der Entwicklung bei offenen und geschlossenen Fonds sowie zahlreichen aktuellen Themen aus dem Makler und Mietrecht. Eine zentrale Rolle spielen dabei Fragen der Maklerhaftung, des Alleinauftrags oder der Rechtsprechung des BGH in Mietsachen.

"Wir möchten mit diesem nun zum zweiten Mal erschienenen Jahrbuch einen Beitrag dazu leisten, die Themen und Diskussionen innerhalb der Immobilienwirtschaft aufzugreifen und zu bündeln, um so auch der wachsenden Bedeutung der Branche für die Gesamtwirtschaft mehr Nachdruck zu verleihen", so die Herausgeber Robert Ummen, Mitglied der Geschäftsleitung des Beratungsunternehmens Dr. ZitelmannPB. GmbH, und Sven Johns, Bundesgeschäftsführer beim Immobilienverband Deutschland (IVD).

Das Jahrbuch kann über den IVD Immobilienverband Deutschland bezogen werden.

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