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Lichtweitwurf in Innenräumen à la Erco mit bis zu 9.840 Lumen

(24.7.2018; Light+Building-Bericht) Die meisten Bereiche der Lichttechnik hat die LED inzwischen erobert. Nun will Erco mit den neuen Stella-Strahlern und -Flutern die Grenzen des Machbaren wieder ein Stückchen weiter ausdehnen: Die Leuchten schaffen Lichtströme bis zu 9.840 lm und eignen sich damit für große Distanzen und außergewöhnliche Deckenhöhen, wie man sie in Flughafenterminals, Hotelfoyers, Ausstellungshallen, Kirchenschiffen oder Shoppingmalls antrifft.

Im Wettstreit mit dem photometrischen Grundgesetz

Viele architektonische Räume beeindrucken schon allein durch ihre schiere Größe. Doch angepasste Lichtkonzepte können eine bombastische Raumwirkung durchaus noch weiter verstärken, indem die verwendeten Strahler weit außerhalb des Blickfeldes in großer Entfernung zur Zielfläche oder zum beleuchteten Objekt platziert werden: Exponate oder Architekturelemente scheinen dann zu erstrahlen, ohne dass die Lichtquelle wahrgenommen wird. Andererseits müssen sich alle Lichtkonzepte dem photometrischen Grundgesetz unterordnen, demzufolge die Beleuchtungsstärke mit dem Quadrat der Entfernung zwischen Lichtquelle und beleuchteter Fläche abnimmt. Anders ausgedrückt: Für solche Lichtkonzepte benötigt der Planer besonders leistungsstarke Strahler mit präzise definierten Lichtverteilungen.

Licht mit 9.840 PS (photometrischer Stärke) bei halben Energieeinsatz

Der Name Stella steht im Erco Programm für solche leistungsfähigen Strahler, Fluter und Wandfluter zur Montage an Stromschienen. Die neue Ausbaustufe bringt die bekannte Erco-Leuchtensystematik mit ihren sieben differenzierten Lichtverteilungen aus LED-Pro­jektionsoptiken auf ein für Innenraumleuchten beachtliches Leistungsniveau: Mit Lichtströmen von bis zu 9.840 lm erreichen Stella Strahler Größenordnungen, die in der Vergangenheit 150W-Halogenmetalldampflampen vorbehalten waren - benötigen dafür aber weniger als die Hälfte an Energie. Dabei vertrauen die Lüdenscheider Entwickler auf ihre Erfahrung mit wartungsfreiem LED-Thermomanagement. Der flache, rückseitig gerippte Leuchtenkopf aus Aluminium-Druckguss dient zur passiven Kühlung der LED-Platinen. Die thermischen Bedingungen versprechen eine lange Lebensdauer ganz ohne Lüfter, was wiederum eine potentielle Geräusch- und Störungsquelle eliminiert. Das technisch-neutrale Design der Leuchten fügt sich als funktionales Detail in jede Art von Architektur.

Für Akzentbeleuchtung, Flutung und vertikale Beleuchtung

Im Detail umfasst die Stella-Familie zwei Baugrößen und mehrere Leistungsstufen. Das Feintuning erfolgt entweder über die Potentiometer am separaten Betriebsgerätegehäuse, über Phasendimmung des Stromkreises oder digital, via optionaler DALI Schnittstelle. Als Lichtverteilungen stehen zur Verfügung ...

  • narrow spot (Ausstrahlungswinkel ca. 5°),
  • spot (Ausstrahlungswinkel ca. 15°),
  • flood (Ausstrahlungswinkel ca. 30°),
  • wide flood (Ausstrahlungswinkel ca. 50°),
  • extra wide flood (Ausstrahlungswinkel ca. 85°),
  • oval flood (Ausstrahlungswinkel ca. 60°x15°) und
  • eine asymmetrische Wallwash-Charakteristik.

Differenzierte Lichtqualitäten

Als zusätzliche Gestaltungsdimension in der Erco Leuchtensystematik kommt auch bei Stella die erweiterte Auswahl von LED-Spektren neu hinzu:  Neben Warmweiß mit 3.000K steht auf Wunsch jetzt auch Warmweiß mit 2.700K zur Verfügung; bei Neutralweiß 4.000K hat der Planer die Wahl ...

  • zwischen der besonders effizienten Ausführung mit extrem hoher Lichtausbeute und dem Farbwiedergabeindex Ra ≥ 80
  • oder der Option mit einer besonders guten Farbwiedergabe (Ra ≥ 90).

Weitere Informationen zu Stella-Strahlern können per E-Mail an Erco angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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