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Tech in Construction am 16. und 17. Juni 2022: ConTech-Startups digitalisieren die Bauwirtschaft

(6.6.2022) Wer in der Bauwirtschaft mit der Digitalisierung nicht vorankommt und/oder neue Impulse benötigt, kann sich beispielsweise an ConstructionTech- bzw. ConTech-Startups wenden, die bevorzugt eingefahrene Prozesse neu denken. Die nächste Gelegenheit, die Szene zu treffen, ist die ...

  • Startup-Messe Tech in Construction
  • am 16. und 17. Juni 2022
  • in Berlin.

Übrigens: Baulinks-Leser erhalten einen Rabatt auf den Eintrittspreis in Höhe von 20%. Der Rabatt-Code dazu lautet „TIC22-baulinks“.

Der vielleicht einzig positive Aspekt der Corona-Krise bestand/besteht darin, dass der Wille zur Digitalisierung einen großen Push bekommen hat. Denn Not macht bekanntermaßen erfinderisch. Und so haben Home-Office und Lock-Downs oftmals dazu geführt, dass immer mehr Geschäfte zunehmend online getätigt werden mussten.

Allerdings haben nicht alle Branchen gleichermaßen von diesem Digitalisierungsschub profitiert. Durch die Systemrelevanz waren beispielsweise Bauunternehmen und Handwerksbetriebe von den Einschränkungen befreit und konnten weiterhin ihrer Arbeit wie üblich nachgehen. Dadurch ist allerdings auch der erhoffte Anstieg des Digitalisierungsgrads in der Bauwirtschaft vielfach ausgeblieben. Noch immer gehört die Bauwirtschaft zu den Branchen mit dem geringsten Digitalisierungsgrad - siehe u.a. den Beitrag „PwC-Studie: Digitalisierung in der Baubranche weiterhin schleppend“ vom 12.1.2022.

Trotzdem tut sich erkennbar etwas: Der anhaltende Fachkräftemangel und die durch Corona bedingte und durch den Ukraine-Krieg verstärkte Rohstoff- und Baumaterialknappheit zwingt die Branche doch langsam zum Weiderdenken. Die Effizienzsteigerung ist unumgänglich und letztlich für die Bauwirtschaft die einzige Chance, die aktuellen Herausforderungen zu meistern.

Doch das geringe IT-Knowhow auf der einen und die Fokussierung auf die eigentliche Bautätigkeit auf der anderen Seite hemmen vielfach den Weg in die digitale Transformation. Und so macht die Innovation von außen Sinn.

Beispiel für die Digitalisierung etablierter Prozesse in (Beton-)Fertigteilwerken: Live-Vorführung von Chekker bei Schöck auf der digitalBAU - zur Erinnerung siehe Beitrag „Chekker: Schöck und Robotic Eyes wollen Betonfertigteilwerke mit AR und AI digitalisieren“ vom 30.1.2022

Die Lösung sind junge Startups, die oftmals mit einem völlig anderen Blick etablierte Prozesse in Frage stellen und unkonventionelle Ideen ins Unternehmen bringen. Durch die Fokussierung auf die Baubranche werden diese Unternehmen ConstructionTech-Startups oder ConTech-Startups genannt.

Genau diese Unternehmen treffen sich nunmehr zum dritten Mal auf der Startup-Messe Tech in Construction in Berlin. Rund 120 ConTech-Startups wollen ihre Innovationen und Lösungen Bauprodukteherstellern, Bauunternehmen und Planern präsentieren.

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