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Chekker: Schöck und Robotic Eyes wollen Betonfertigteilwerke mit AR und AI digitalisieren

(30.1.2022) Die Schöck Bauteile GmbH beginnt das Jahr 2022 mit einem weiteren Meilenstein in Richtung Digitalisierung im Baubereich. Gemeinsam mit dem Softwareunternehmen Robotic Eyes GmbH aus Graz wurde ein System für die automatisierte Pro­duk­tions- und Qualitätssicherung bei der Herstellung von Betonfertigteilen entwickelt, das 2022 unter dem Namen Chekker am Markt eingeführt werden soll. Im Zuge dessen beteiligte sich Schöck Ende 2021 mit 49,95% an Robotic Eyes.

v.l.: Hubert Fritschi (Geschäftsführer Beamionic GmbH), Dr. Wolfgang Walcher (CEO Robotic Eyes GmbH), Dr. Bernhard Reitinger (Technischer Geschäftsführer Robotic Eyes GmbH und Geschäftsführer Beamionic GmbH), Mike Bucher (Vorstandsvorsitzender Schöck AG). Fotos © Schöck Bauteile GmbH 

Vertrieben wird der Chekker von dem Start-up Beamionic GmbH, einer Neugründung von Robotic Eyes. Die Beamionic-Geschäftsführung übernehmen Dr. Bernard Reitinger, bereits technischer Geschäftsführer bei Robotic Eyes, und Hubert Fritschi, bisher in verschiedenen leitenden Funktionen bei Schöck tätig.


  

Die Beteiligung von Schöck an Robotic Eyes basiert auf einer langjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit. Das österreichische Softwareunternehmen mit knapp 20 Mitarbeitern gehört zu den Vorreitern in Augmented Reality-(AR-) und Artificial intelligent-(AI-)basierten Lösungen für die Baubranche und andere Bereiche.

Der Qualitäts-Chekker fürs Betonfertigteilwerk

Chekker wird als „Präzisionsmessinstrument“ kommuniziert, welches aus einer 2,5D-Laser-/Beamerprojektion und optionaler AR-Visua­li­sie­rung auf Tablet, Smartphone oder HoloLens besteht (Bild rechts). Damit wollen die Entwickler die Herstellung von Fertigteilen revolutionieren: Statt Pläne und Ergebnisse abgleichen zu müssen, wird mit Chekker eine schrittweise Anleitung im Maßstab 1:1 direkt auf die Arbeitsfläche projiziert. Während eine automatisierte Kalibrierung für Präzision sorgt, überwacht die integrierte automatisierte Qualitätsüberprüfung die exakte Ausführung und meldet jede Abweichung. Zudem erlauben die optional parallel erfassten Zeitdaten den Fertigteilwerken eine automatisierte Nachkalkulation beziehungsweise erleichtern die Analyse des Herstellungsprozesses.

„Digitalisierung bedeutet nicht nur das Anschaffen neuer Technik, sondern in erster Linie die Vereinfachung und Automatisierung von Arbeitsprozessen. Mit dem Chekker unterstützen wir die Produktionsprozesse in Effizienz und Qualität, obwohl die Branche unter akutem Fachkräftemangel leidet“, sagt Mike Bucher, Vorstandsvorsitzender der Schöck AG. „Wir freuen uns, dass unsere langjährige Zusammenarbeit mit Robotic Eyes im Rahmen dieser Produktneuentwicklung zu einer festen Partnerschaft führte. Gemeinsam wollen wir die Digitalisierung im Baubereich durch den Einsatz innovativer Zukunftstechnologien vorantreiben. Insbesondere für Schöck [...] bedeutet der Einsatz von Digitalisierung und AR-Lösungen einen Quantensprung und eröffnet neue, außerordentlich interessante Möglichkeiten der Qualitätssicherung.“

Weitere Informationen zu Chekker können per E-Mail an Beamionic angefordert werden.

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