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Betonbau: Betontechnologie

zur Erinnerung: Beton ist nicht gleich Beton. Die Mischung aus Wasser, Sand, Kies sowie Zement und oftmals einer Reihe von chemischen Zusatzstoffen macht den Unter­schied. Durch die Wahl des Zuschlags und der Struktur lassen sich die Ei­gen­schaf­ten von Beton den jeweiligen Anforderungen individuell und maßgerecht an­pas­sen. So ist es auch möglich, spezielle Betonmischungen für Wär­me-, Brand- oder Schallschutz oder extreme Tragfähigkeiten herzustellen.
Etablierte Betonzusatzmittel sind beispielsweise Betonverflüssiger und Fließmittel, Verzögerer, Beschleuniger und Luftporenbildner sowie Dichtungsmittel, Zusatzmittel für Einpressmörtel in Spanngliedern, Stabilisierer / Sedimentationsreduzierer und Chromatreduzierer. Recht neu sind Schaumbildner und Schwindreduzierer.

DBV-Merkblatt „Selbstverdichtender Beton (SVB)“ wurde redaktionell überarbeitet (13.4.2018)
Das Merkblatt „Selbstverdichtender Beton (SVB)“ des Deutschen Beton- und Bautechnik-Vereins (DBV) wurde redaktionell überarbeitet und in der Fassung „Dezember 2017“ neu herausgegeben. weiter lesen

Cemex hat seine „Baustofftechnischen Daten“ aktualisiert (13.4.2018)
Die „Baustofftechnischen Daten“ von Cemex Deutschland haben sich als Nachschlagewerk bei technologischen Fragen längst etabliert. Die Ge­samt­auf­la­ge der Broschüre beläuft sich inzwischen auf fast 760.000 Exemplare. weiter lesen

Einfamilienhaus aus Infraleichtbeton - also massiv ohne Dämmebene (13.4.2018)
Bauwerke - auch Wohnhäuser - aus Leichtbeton rücken immer mehr in den Fokus und erhalten Auszeichnungen, wie unlängst ein Wohnhaus im Schwä­bi­schen oder ein Konzertsaal im Bayrischen Wald beim Architekturpreis Beton. weiter lesen

DBV-Merkblatt zum chemischen Angriff auf Beton (18.10.2017)
In den letzten Jahren wurden Verfahren entwickelt, um die Leis­tungs­fähigkeit von Beton bzw. Bindemittel hinsichtlich ihres Wider­stands gegenüber betonaggressiven Einwirkungen beurteilen zu kön­nen. Der DBV hat mit seinem Merkblatt „Chemischer Angriff auf Beton - Empfeh­lungen zur Prüfung und Bewertung“ darauf reagiert. weiter lesen

Projekt „Silamark“: Ist ein Stahlbeton-Bauwerk ausreichend vor Wasser und Salz geschützt? (18.10.2017)
Insbesondere von Brücken und Tunneln wird eine lange Lebensdauer er­wartet. Damit die teuren Bauwerke die nächsten 50 bis 100 Jahre gut überstehen, müssen sie wirksam geschützt werden. Zu schaffen machen ihnen vor allem Feuchtigkeit und Salze. weiter lesen

Geringere Rissneigung bei massigen Betonbauteilen dank Spezialzement à la Optablue (26.9.2017)
Für massige Betonbauteile wird in der Regel ein Beton benötigt, der eine geringe Rissneigung aufweist. Gleichzeitig sollte er über eine hohe Dichtig­keit verfügen. Für Betonrezepturen mit solch einem anspruchs­vol­len Anfor­derungsprofil hat Opterra Optablue entwickelt. weiter lesen

Opterra liefert spezielle Bindemittel für Binder aus Carbonbeton C³ (31.1.2017)
Im Betonwerk Oschatz sind zum Abschluss eines C³-Teilprojektes sechs Meter lange Binder aus Carbonbeton hergestellt worden. Rund 30 Ver­treter aus Wirtschaft und Forschung verfolgten im August 2016 die Fer­tigung dieses typischen Fertigbetonbauteils. weiter lesen

Optavelox - neuer Spezialzement für Betonfertigteile mit hoher Frühfestigkeit (31.1.2017)
Um dem gestiegenen Qualitätsanspruch bei der Herstellung von tech­nisch anspruchsvollen Bauteilen aus Beton Rechnung zu tragen, hat Opterra mit Optavelox einen neuen Spezialzement entwickelt. weiter lesen

Dränbeton im Straßenbau (21.9.2016)
Jeder Autofahrer kennt es: Wenn es regnet, verursacht das vorausfah­rende Auto eine unangenehme Gischt. Wenn zudem das Regenwasser nicht schnell genug von der Fahrbahn abfließt, entsteht gefährliches Aquapla­ning. Um dieses zu vermeiden, wurden wasserdurchlässige Fahrbahn­be­festigungen entwickelt. weiter lesen

Selbstverdichtender Hochleistungsbeton (SHB) auch feuerbeständig? (19.2.2016)
Selbstverdichtender Hochleistungsbeton (SHB) reagiert auf Hitze häufig mit Abplatzungen - worunter seine Tragfähigkeit leidet. Empa-Wissenschaftler entwickeln ein Verfahren zur Herstellung von feuerbeständigem SHB. weiter lesen

Steifer als Aluminium: Nanodur-Beton neu von Dyckerhoff (19.2.2016)
Dyckerhoff hat mit Hilfe spezialbehandelter Gesteinskörnungen einen neu­en Beton mit einem bemerkenswert hohen E-Modul von über 80.000 N/mm² entwickelt. Der Nanodur-Beton E80 sollte damit verformungs­sta­bi­ler und steifer sein als Aluminium. weiter lesen

Neustart des Wirtschaftsverbands Mineralische Nebenprodukte (WIN) (14.2.2016)
Der Bundesverband Kraftwerksnebenprodukte hat sich mit „Wirt­schafts­verband Mineralische Nebenprodukte“ (kurz: WIN) einen neuen Namen ge­geben. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zum 40-jähri­gen Jubiläum hat der Verband diese Namensänderung sowie umfangreiche Satzungsänderungen beschlossen. weiter lesen

Neue Rezeptur für hochfesten Spritzbeton - mit 140 kg Stahlfasern pro Kubikmeter (30.6.2015)
Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum haben einen Spritzbeton ent­wi­ckelt, der wesentlich robuster sein soll als herkömmlicher Beton. Mit ihm sollen z.B. Tunnel und Brücken widerstandsfähiger gegen Brände oder Explosionen gemacht werden. weiter lesen

BASF führt MasterEase für Beton mit niedriger Viskosität ein (30.6.2015)
Master Builders Solutions, eine BASF-Marke, hat eine neue Polymer-Ge­ne­ration entwickelt, mit der sich die Fließeigenschaften von Beton ver­bes­sern lassen sollen. Moderne Betone sind nämlich häufig zäh, klebrig und damit schwer zu pumpen und einzubauen. weiter lesen

Bakterienhaltiger „Biobeton“ schließt spannungsbedingte Risse selbstständig (30.6.2015)
Dass sich spannungsbedingte Risse im Beton selbst reparieren, ist wo­mög­lich keine Utopie mehr, denn der Mikrobiologe Hendrik Jonkers hat einen selbstheilenden Beton entwickelt – und zwar mit Hilfe von Bakterien, die bei Bedarf Kalkstein produzieren. weiter lesen

Neues Nachbehandlungsmittel schützt Beton im Sommer vor Trocknungsrissen (19.8.2014)
Frischer Beton verliert bereits bei Temperaturen von 20°C, einer rela­tiven Luftfeuchtigkeit von 50% und Windgeschwindigkeiten von 20 km/h unge­fähr 0,6 Kilogramm Wasser pro Quadratmeter und Stunde. Dies kann zu Frühschwindrissen führen. weiter lesen

Green Sense Concrete Technologie jetzt auch in Europa verfügbar (5.3.2014)
Green Sense Concrete ist ein Leistungspaket von BASF, mit dessen Hilfe Hersteller den Beton hinsichtlich seiner Leistungsmerkmale wie Belastbar­keit, Verarbeitungseigenschaften, Langlebigkeit und Umwelt­freundlichkeit verbessern können. weiter lesen

Stahlfaserbeton schnell mit Computertomographie und Software kontrollieren (5.3.2014)
Stahlfaserbeton ist ansich praktisch und rasch einsatzbereit. Doch die Qualität des Werkstoffs lässt sich nur schwer überprüfen – daher leh­nen viele Bauunternehmer ihn ab. Mit einem neuen mathematischen Verfahren und einem Computertomographen - bald in Bierkistengröße - soll sich Stahlfaserbeton jetzt schnell kontrollieren lassen. weiter lesen

Forschung: Eigenschaften mineralischer Baustoffe mit Naturfasern verbessern (16.7.2012)
Das Fraunhofer Institut für Bauphysik (IBP) hat zwischen 2008 und 2011 die Eigenschaften von Naturfasern und ihr Potenzial bei der Bewehrung von Beton, Porenbeton und Gips untersucht. Die Forscher ermittelten die grundlegenden Vor- und Nachteile, die Fasern wie Flachs, Hanf oder Jute für diese Aufgabe mitbringen. weiter lesen

Celitement erhält Materialeffizienz-Preis des BMWi (23.11.2010)
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist mit seinem umwelt­scho­nenden und energiesparenden Zement Celitement einer der Ge­winner des Deutschen Materialeffizienz-Preises des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi). weiter lesen

Zusatzmittel machen Beton für "The Shard" fließfähiger, haltbarer, druckfester (23.11.2010)
Beim Bau des "The Shard" in London kamen speziell abgestimmte Be­ton­zusatzmittel (von BASF) zum Einsatz. Sie sorgten zum Beispiel beim Gießen des Fundaments dafür, dass fast 5.500 m³ Beton in einem ununterbrochenen Guss verarbeitet werden konnten. weiter lesen

Beton im Härtetest - robust und säureunempfindlich wie Keramik? (10.5.2010)
Beton mit alkalisch angeregten Bindemitteln so robust und säureunempfindlich wie Keramik zu machen, ist Ziel eines auf drei Jahre angelegten Kooperationsprojekts von Forschern der Universität Kassel. weiter lesen

Beton unter Strom für eine heimelige Schalung bei -15°C (5.12.2009)
Die KKK Ltd. aus Karaganda bekam den Auftrag, ein großes Autohaus zu errichten während des kasachischen Winters. Obwohl die zweitwich­tigste Industriestadt Kasachstans etwa auf der geografischen Breite von Frankfurt/Main liegt, herrscht dort sehr kontinentales Klima - das heißt konkret neun Monate Winter. weiter lesen

Stahlfaserbeton mit definierten Eigenschaften marktreif (11.11.2008)
Holcim hat mit der Entwicklung von Holcim Steelpact einen Stahlfaserbeton zur Marktreife gebracht, das über definierte und qualitätsüberwachte Produkteigenschaften verfügt. Dies wird durch den Einsatz qualitativ hochwertiger Stahlfasern sowie einer rechnergestützten Herstellung im Transportbetonwerk erreicht. weiter lesen

Betonieren unter Wasser (29.12.2006)
Was, wenn das zu betonierende Werk unter Wasser steht? Mit diesem Problem haben sich Bauingenieure der Universität Karlsruhe beschäftigt. Das Ergebnis: Ein Spezialbeton, mit dem Staumauern oder Uferbe­fes­tigungen repariert werden können, ohne dass Wasser abgelassen werden muss. weiter lesen

Wenn Beton wie Honig fließt - Ein Baustoff wartet auf architektonische Herausforderungen (5.7.2005)
Im Vergleich zu herkömmlichem Rüttelbeton weist Selbstverdichtender Beton (SVB) eine höhere Festigkeit auf. Er ermöglicht zudem ausge­fal­lene geometrische Formen, verfügt über eine bemerkenswerte Verar­beit­barkeit, reduziert die Lärmbelästigung beim Einbau und erlaubt eine optimale Qualitätssicherung. weiter lesen

Auch Beton braucht Schutz (30.7.2004)
Lange Zeit sind alle Aussparungen für z.B. Leitungen und Rohre fein säuberlich geplant und bei der Bewehrung in der Betonschalung berück­sichtigt worden. Heute macht man es sich dagegen mit einer Kernboh­rung sehr leicht. Um diese verletzten Stellen vor zu viel Wasseraufnah­me zu schützen, gibt es die Möglichkeit der Beton-Versiegelung. weiter lesen

Grundlage der selbstverdichtenden Betone (SVB) (9.6.2004)
Selbstverdichtender Beton (SVB) darf nicht gerüttelt werden, denn durch ein Rütteln wird die innere Reibung aufgehoben, die die Gesteinskörner in der Schwebe hält. Also würde ein unerlaubtes Rütteln zum Absetzen der Steine und Aufschwimmen des Feinmörtels führen. weiter lesen

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