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Sanierung nach Feuchteschäden mit Holzfaser-Dämm­system

(12.1.2026) Nach einem Feuchteschaden ist die Wahl des richtigen Dämmmaterials entscheidend. Eingesperrte Restfeuchte kann zu Schäden und Schimmel führen. Diffusionsoffene Systeme ermöglichen dagegen, dass Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk in die Raumluft abgegeben wird.

Bei Feuchtesanierungen eignen sich Holzfasern auch als Innendämmung, z. B. dann, wenn eine Außendämmung aus Denkmalschutzgründen nicht infrage kommt. (Bild: UdiDämmsysteme) 

Holzfaserdämmplatten eignen sich für diese Aufgabe besonders gut. Sie nehmen Feuchtigkeit auf und geben sie wieder ab. Dadurch können sie auch bei der Sanierung von Bestandsgebäuden eingesetzt werden, etwa wenn eine Außendämmung aus Gründen des Denkmalschutzes nicht möglich ist.

Die Dämmplatten werden mithilfe von patentierten Stelldübeln justiert und fixiert. (Bild: UdiDämmsysteme) 

Das Innendämmsystem UdiIN Reco arbeitet mit 10 cm starken Platten, die mithilfe spezieller Stelldübel justiert und befestigt werden. Die flexible Seite gleicht Unebenheiten bis zu 2 cm aus, während die formstabile Raumseite direkt verputzt werden kann.

Das Innendämmsystem kam sogar bei einem nach der Ahrtalflut kernsanierten Bruchsteinhaus zum Einsatz. (Bild: UdiDämmsysteme) 

Ein praxisnahes Beispiel ist die Verwendung des Systems in einem vollständig durchfeuchteten Bruchsteinhaus im Ahrtal. Dies wurde dort zur Sanierung nach dem Hochwasser mit einer 15-jährigen Garantie von Schimmelfreiheit verwendet. Der diffusionsoffene Aufbau – bestehend aus Holzfaserdämmplatten, Putzsystemen und Silikatfarbe – ermöglicht auch bei einem erneuten Nässeschaden ein Abtrocknen der Wände.

Weitere Informationen können per E-Mail an UdiDämmsysteme angefordert werden.

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