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Photovoltaikanlagen verändern das Temperatur- und Feuchteverhalten der Dachkonstruktion

(12.1.2026) Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) hat die hydrothermischen Auswirkungen von Photovoltaikanlagen auf Steildächern untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Verschattung durch Module das Austrocknen der Dachkonstruktion im Sommer verlangsamt. In Verbindung mit alten, dichten Unterdeckbahnen aus Bitumen kann dies zu dauerhafter Feuchtebelastung und Schimmel führen.

Die wichtigsten Fakten zum intelligenten Vario Luftdichtheits- und Feuchteschutzsystem hat Isover in seiner neuen Broschüre „Important Facts: Vario – Schutz vor Feuchte und Schimmel” zusammengestellt. (Bild: Saint-Gobain Isover G+H AG) 

Die Untersuchung basiert auf Freilandversuchen und Berechnungen für verschiedene Klimaregionen. Besonders kritisch seien nachträgliche Installationen auf Bestandsgebäuden.

Zur Risikominimierung empfiehlt Isover den Einsatz diffusionsoffener Dämmstoffe in Kombination mit feuchtevariablen Vario Klimamembranen. Diese wirken im Winter als Dampfbremse und öffnen sich im Sommer, sodass Restfeuchte aus der Konstruktion entweichen kann. Auf Grundlage der IBP-Untersuchungen wurden geprüfte Sanierungslösungen entwickelt. Sie sind für zahlreiche Dachkonstruktionen unterhalb 700 m über NN zugelassen und berücksichtigen die verlangsamten Rücktrocknungsprozesse durch PV-Anlagen.

Isover Vario Klimamembranen

Die Vario-Membranen passen ihren Diffusionswiderstand an die Umgebungsbedingungen an. Im Winter schützen sie die Konstruktion vor dem Eindringen von Feuchtigkeit aus dem Innenraum, im Sommer ermöglichen sie das Austrocknen. Diese feuchtevariable Funktionsweise erhöht die Sicherheit von Dachaufbauten und verlängert die Lebensdauer der Holzkonstruktion.

Isover Mineralwolle-Dämmstoffe

In Kombination mit Vario Membranen kommen mineralische Dämmstoffe zum Einsatz, die durch hohe Diffusionsoffenheit, Brandschutz und Schallschutz gekennzeichnet sind. Sie unterstützen die Rücktrocknungsvorgänge und sorgen gleichzeitig für eine dauerhaft stabile Dämmwirkung. Damit eignen sich die Produkte für Sanierungen im Bestand ebenso wie für Neubauten mit Photovoltaikanlagen.

Isover stellt weitere Informationen zur Fraunhofer IBP-Studie auf der Website unter isover.de (PDF-Direktdownload) zur Verfügung.

Weitere Informationen können per E-Mail an Saint-Gobain Isover angefordert werden.

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