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Wenn es im Bad "bunt" wird

Badezimmer, Sanitärmessen, Duschsitze, Waschtische, Boudoir, Pool, Glamour(12.3.2004) Südseefeeling mit Tropenregen im Badezimmer, Duschen mit aromatisiertem Dampf und Farblichttherapie: Wenn demnächst die großen Sanitärmessen ihre Pforten vom 16. - 20. März 2004 in Essen und vom 21. - 24. April 2004 in Nürnberg öffnen, werden viele Besucher nicht schlecht staunen. Zu Recht. Es gibt beleuchtete Kosmetikhocker für die Dame, praktische Duschsitze für Senioren, Waschtische wie zu Großmutters Zeiten oder Einrichtungsserien mit einem Hauch von Hollywood. Aussagen wie "Lounge, Boudoir, Pool und Glamour" regen die Fantasie an und lassen so manches Herz höher schlagen. Der Ruf nach Erneuerung drängt sich da geradezu auf.

Auch oder gerade deshalb, weil knapp 17 Mio. Haushalte ihr "Erstbad" seit Bau oder Bezug des Hauses noch nicht renoviert haben. Bei mehr als 8 Mio. von ihnen liegt das Alter der bisher "unberührten" Räume über 15 Jahren; 4 Mio. davon bringen es sogar auf über 25 Jahre. So viel zu den markanten Resultaten einer Repräsentativstudie, die die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) durchführte. Sie lassen hoffen, dass der Einzug der nächsten Bad-Generation ein akutes nationales Programm ist.

Wer in die Tiefen des Themas dringt, taucht zumindest gedanklich in bequemen Whirlpools wieder auf, die ihre zahlreichen Massagedüsen gezielt auf Nacken, Schulter, Rücken, Oberschenkel und Waden richten. Entmüdungs- und Entkrampfungsbäder heißen die neuen Zauberworte. Überhaupt regieren Fitness und Wellness das sanitäre Ausstattungszeitalter unangefochten. Welche Bedeutung die Badproduzenten dem mittlerweile beimessen, zeigt sich u. a. an der Entwicklung ganzheitlicher Raumkonzepte – mit "wohnlichen" Formen, Farben, Oberflächen und Beleuchtungssystemen; mit innovativen technischen Impulsen; aber auch mit ausgeklügelten Installationsmethoden.

Natürlich präsentieren sich diese sanitären Wohlfühl-Inseln in unterschiedlichen Einrichtungsstilen - vom mediterranen Landhausambiente bis zum coolen Techno-Look. Dabei kommen unterschiedliche Materialien und Werkstoffe zum Einsatz. Naturstein, Holz, Glas, Edelstahl, Kunststoff und Aluminium sind auf dem Vormarsch. Wenn es im Bad "bunt" wird, dann hier. Ansonsten liegt man mit neutralen, warmen, weichen Tönen auf der sicheren Seite.

Verstärkt zu beobachten ist die Orientierung an klassischen, zeitlosen Formen wie Rechteck, Kreis und Oval. Wie ohnehin rein kosmetischer Schnick-Schnack bei den industriellen Produktgestaltern zurzeit aus der Mode zu geraten scheint. So kommt man beispielsweise um schlichte rahmenlose Duschabtrennungen aus Glas kaum noch herum. Ob es dann eine schneckenförmige Duschwanne oder eine quadratische sein soll, kann sich je nach Standort jeder selbst überlegen.

Worauf die Wahl auch immer trifft: Mit Blick auf die Langzeitinvestition "Bad" empfiehlt die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft, in jedem Fall konsequent auf Qualität und damit auf ein dauerhaft ausgewogenes Preis-/Leistungsverhältnis zu achten. Wer keine Zeit hat, sich darüber auf einer der diesjährigen Sanitärmessen zu informieren, dem rät der Bonner Dachverband zu einem Besuch der rund 1.800 ständigen Badfachausstellungen. Oder zu einem Abstecher unter www.gutesbad.de, der gemeinsamen Verbraucherplattform von Industrie, Fachgroßhandel und Fachhandwerk.

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