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max4therm: neuartige Fußbodenheizung für die Altbaumodernisierung

(19.4.2006) max4therm ist ein neuartiges Fußbodensystem der Lindner Armaturen GmbH, das alle Nachteile herkömmlicher Fußbodensysteme und Fußbodenheizungen vergessen lassen möchte. Es handelt sich hier nicht um eine bloße Fußbodenheizung, sondern um ein Gesamtsystem aus Fußbodenaufbau mit integrierter Fußbodenheizung. Bei nur 15 mm Systemhöhe inklusive(!) Estrich vereint es vier bemerkenswerte Vorteile:

  • Leicht zu transportieren,
  • dünn im Aufbau,
  • schnell beim Aufheizen und
  • stabil, egal ob mit dem Untergrund fest verankert oder nicht.
Warmwasserfußbodenheizung, Estrich, Altbaumodernisierung, Flächentemperierung, Fließestrich, Fußbodensystem, Fußbodenheizung, Fußbodensanierung, Fußbodenmodernisierung, Heizungsrohr, Trittschalldämmung, Randdämmstreifen, Heizungsrohre, Estrichüberdeckung, Heizungssystem

Das Grundprinzip

Jeweils zwei miteinander verbundene, gewölbte und gelochte Grundelemente aus 0,5 bis 0,7 mm dickem Stahlblech bilden biegesteife, extrem leichte Trägerelemente, die als Fläche verbunden und mit Fließestrich verfüllt, die max4-Fußbodensysteme (max4 FS) ergeben. Mit diesem System sind Aufbauhöhe oder Gewicht kein Problem. Fehlstellen im Unterbau (z.B. beschädigte oder fehlende Dielenbretter) können problemlos überbaut werden. Alle Systeme sind für Verkehrslasten von bis zu 500 kg/m² einsetzbar.

Das max4 FS wird in Form einzelner Trägerelemente in gut handhabbaren Abmessungen von 1192 x 556 mm (Länge x Breite) oder beliebiger Länge nach Aufmaß mit allen Komponenten baustellengerecht über den Fachhandel geliefert. Auf der Baustelle werden die patentierten Trägerelemente mittels Klicksystem miteinander verbunden, mit Heizungsrohren Durchmesser 8 mm bestückt und mit Fließestrich verfüllt.

Zwei Systemarten

Das max4 FS kann als offenes oder geschlossenes System verlegt werden, wobei das offene System werkseitig keine Trittschalldämmung beinhaltet. Diese sowie ein notwendiger Höhenausgleich und/oder Durchlaufschutz müssen vor der Verlegung der Systemplatten im Raum ausgelegt werden. Der anschließend durchlaufende Fließestrich passt sich dem jeweils vorhandenen Untergrund an. Ein Höhenausgleich kann auf herkömmliche Art und Weise realisiert werden (u.a. Leichtestrich). Bei dem geschlossenen System ist werkseitig eine Trittschalldämmung bzw. ein Durchlaufschutz angebracht.

Ein zum System gehörender Randdämmstreifen mit Halteklammern muss in beiden Fällen vor der Systemplattenverlegung angebracht werden.


FS 10 und FS 20 im Wechsel

Fußbodensystem max4 FS 10 (10 mm Systemhöhe)

Dieses System eignet sich für eine komfortable Altbaumodernisierung mit Fußbodenheizung. Da bei seiner Verwendung schon ab einer minimalen Bauhöhe von nur 15 mm inklusive Estrich eine Fußbodenheizung integrierbar ist. Das max4 FS 10 ist nur aufgelagert einsetzbar. Offene oder geschlossene Systeme sind möglich sowie Durchlaufschutz und Trittschalldämmung können angebracht werden.

Fußbodensystem max4 FS 20 (20 mm Systemhöhe)

Das max4 FS 20 kann aufgelagert oder aufgeständert verarbeitet werden. Fehlstellen des Untergrundes lassen sich mit diesem System überbauen. Die Verlegung einer Heizung oder auch anderer Medien innerhalb des Systems ist vorgesehen. Die Bauhöhe beim aufgelagerten System beträgt maximal 34 mm, mit 9 mm Trittschalldämmung und 5 mm Estrichüberdeckung.


Das Stellen des Randdämmstreifens (Bild oben), welcher ein Meter lang ist und sowohl als Abstellung als auch als Raum- und Bauwerksfuge dient, erfolgt als erster Arbeitsschritt noch vor dem Verlegen der Systemelemente. Er wird überlappt verlegt und muss dicht anliegen. Bei Verguss mit Fließestrich ist die Dichtigkeit unbedingt zu gewährleisten. Der Randdämmstreifen soll sich mit dem Systemelement verkrallen und dicht an den aufsteigenden Wänden anliegen. Somit können Innen- und Außenecken präzise geformt werden.

Fußbodenheizsystem

Die Warmwasserfußbodenheizung / Flächentemperierung besteht aus sauerstoffdiffusionsdichtem (nach DIN 4726) Kunststoffverbundrohr Durchmesser 8 mm und verschiedenen Anschlussfittings. Das Rohr wird zwischen der Profilstruktur der max4 FS 10 oder FS 20 Trägerelemente verlegt und diese mit Fließestrich verfüllt. Der Anschluss an das Heizungssystem kann über zwei verschiedene Varianten erfolgen:

  • Der Anschluss des Kunststoffrohrs erfolgt hinter einer Sockelleiste über einen Steckverbinder, der im Vorlauf als auch im Rücklauf gleichermaßen eingesetzt werden kann. Bei dieser Anschlussmöglichkeit können überdies herkömmliche Ventilkompaktheizkörper über einen Kreuzungsfitting mit angeschlossen werden. Dabei ist zu beachten, dass die Ventilkompaktheizkörper und die Fußbodenheizung mit unterschiedlichen Vorlauftemperaturen betrieben werden. Um die Vorlauftemperatur der Fußbodenheizung festzulegen (die niedriger liegt als die für die Heizkörper) und die gewünschte Feinabstimmung vorzunehmen, ist die RTB-TH Baugruppe (Rücklauftemperaturbegrenzer mit Thermostatfunktion) vorgesehen.
     
  • Der Anschluss des Kunststoffrohres erfolgt über eine Verteilerbaugruppe mit einem Vor- und Rücklaufverteilerbalken in 4-facher oder 6-facher Ausführung. Diese können auch miteinander kombiniert oder mit einzelnen Verteilerbalken erweitert werden. Die Montage der Verteilerbaugruppen / Anschlussfittings kann in einer Mauernische oder einem Unterputzkasten erfolgen. Am Vor- und Rücklaufbalken der Verteilerbaugruppe befindet sich ein ½" Anschlussgewinde, an welches die Regelelemente (nach entsprechender Auslegung) angeschlossen werden können.

Einsatzfall Altbausanierung

  • Verlegung des Systems auf alter oder auch stark beschädigter Dielensubstanz
  • Dielenuntergründe mit Fliesen sind kein Problem
  • Überbauung von verunreinigten oder verschlissenen Altuntergründen problemlos möglich
  • Auf Dielung kann verzichtet werden, wenn System FS 20 zum Einsatz kommt

Einsatzfall Wohnungsneubau/Fertighausbau

  • Fußböden mit hoher Trittschalldämmung im Obergeschoss bei Leichtsystemen realisierbar
  • Fußböden mit beliebig dicker, entlasteter, geschäumter Wärmedämmung möglich
  • Fußbodenheizung bei extrem geringer Systemhöhe
  • Keramische Fußböden auf allen Untergründen möglich

Einsatzfall Gesellschaftsbau

  • Stabile Hohlraumböden in Büroräumen herstellbar
  • Beheizte und klimatisierte Fußböden und Decken möglich

Einsatzfall Gewerbebau

  • Hochbelastete Verkehrsflächen können überbaut werden
  • Beheizte und gekühlte Industriefußböden und -decken sind möglich

Übrigens: Alle benötigten Werkzeuge wie Gehrungssäge, Umlenkrollen, Einfädelhilfen, Biegefeder etc. werden vom Systemanbieter sowohl zum Verkauf als auch zum Verleih angeboten.

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