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Rockfon engagiert sich im Projekt "Zukunftsschulen"

(21.9.2006) Schulgebäude können und sollen in der Zukunft Kindern und Jugendlichen sowohl eine ideale Lernumgebung bieten als auch wertvolle Dienste für das soziale Leben eines Stadtteils leisten. Durch neue architektonische, bauliche und technische Konzepte werden gleichermaßen eine Verbesserung der Kinder- und Jugendlichenförderung wie die kostengünstige Gründung zentraler Bildungs- und Veranstaltungszentren in einzelnen Stadtteilen erreicht. Das haben jetzt eine "Machbarkeitsstudie" und ein Pilotprojekt gezeigt, das die Verantwortlichen Mitte September in Mülheim an der Ruhr vorstellten.

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Mit dem Ziel, Bildungseinrichtungen der Zukunft als Teil eines sozialen Wohn- und Lernumfeldes zu gestalten, übernahm die HOCHTIEF Construction AG 2005 die Schirmherrschaft über das Projekt "Zukunftsschulen", an dem sich rund 40 Netzwerkpartner und acht Unternehmen der Bau- und Ausstattungsindustrie beteiligen. Einer der Kerngedanken des Konzeptes "Zukunftsschulen" ist es, dass Schule und Stadt gemeinsam die Verantwortung für Ausbildung und Förderung von Kindern und Jugendlichen übernehmen. Dafür sollen Schulen zukünftig über multifunktionale und flexibel zu nutzende Bibliotheken, Klassenzimmer und Turnhallen verfügen, die den Ansprüchen unterschiedlichster Bevölkerungsgruppen gerecht werden.

Lernfördernde Atmosphäre sichergestellt

Mit den konkreten Anforderungen an diese Räume beschäftigt sich im Rahmen des Projektes ein interdisziplinärer Zusammenschluss von Architekten, Pädagogen und Industriepartnern. Für die Klassenräume übernahm dabei die Deutsche Rockwool aus Gladbeck die raumakustische Auslegung. Sie entwickelte konkrete Vorschläge für Akustikdecken, die speziell auf die Anforderungen in Klassenzimmern zugeschnitten sind.


"Schüler verbringen 75 Prozent ihrer Unterrichtszeit mit Zuhören. Und aktives, konzentriertes Zuhören ist dauerhaft nur möglich, wenn die Nachhallzeiten des Schalls im Raum nicht strapazieren, sondern optimal den Bedürfnissen des menschlichen Gehörs angepasst sind. Mit Rockfon Akustikdeckenplatten können wir dazu beitragen, die Lernumgebung und die Schule von morgen besonders konzentrations- und schülerfreundlich zu gestalten", so Bernhard Becker, Projektverantwortlicher bei der Deutschen Rockwool. Studien belegen, dass sich "hallige" Klassenräume negativ auf die Konzentrationsfähigkeit auswirken. Mit ihrer hoch schallabsorbierenden Wirkung sollen Rockfon Produkte deutlich hörbar die Nachhallzeit verkürzen und so zu einer lernfördernden Atmosphäre beitragen.

Machbarkeitsstudie vorgestellt

Gemeinsam mit der Stadt Mülheim an der Ruhr hatte die HOCHTIEF Construction AG in der ersten Jahreshälfte 2006 eine Machbarkeitsstudie erarbeitet, deren Ergebnisse auf einer Pressekonferenz Mitte September vorgestellt wurden. Die Studie zeigt auf, wie sinnvoll sich aus stadtentwicklungspolitischen, pädagogischen, baulichen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten die Errichtung von Schulgebäuden nach dem Konzept der "Zukunftsschulen" z. B. im Mülheimer Stadtteil Eppinghofen darstellt. Die Ergebnisse der Studie dienen nun den politischen Gremien der Stadt als Entscheidungsgrundlage und sollen die Zukunftsschule in Mülheim an der Ruhr schon bald zur städtebaulichen Realität werden lassen.

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