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Kleine Rohre, große Vorteile!?

(15.3.2007) Für immer mehr Anwendungen empfehlen sich besonders klein dimensionierte Rohre. Gründe hierfür sind z. B. hygienische Anforderungen in der Trinkwasserinstallation und die Forderung nach flachen Aufbauten von Flächentemperiersystemen in Renovierungsprojekten. Aus diesem Grund hat die Hewing GmbH ihre Dimensionspalette physikalisch vernetzter Polyethylenrohre (PE-Xc-Rohre) und MT-Verbundrohre entsprechend erweitert.


Der Ochtruper Hersteller bietet seinen Systemanbieter-Kunden nun individuell auslegbare PE-Xc-Rohre ab 6 mm Außendurchmesser sowohl als einschichtiges Monorohr als auch als fünfschichtiges Penta Pipe an. Die MT-Verbundrohre stehen ab 12 mm Außendurchmesser zur Verfügung.

Flache Aufbauten, hygienische Verteilung

In Flächentemperiersystemen im Boden, in der Wand oder der Decke zum Heizen und/oder Kühlen eingesetzt, unterstützen die kleinen Rohre das Ziel einer geringen Aufbauhöhe des Gesamtsystems - sowohl in Trocken- als auch in Nasskonstruktionen. Ein besonderer hygienischer Vorteil ergibt sich in Trinkwasserinstallationen wie Nils Wehmeier, Produktmanager bei der Hewing GmbH, erläutert: "Bei entsprechender Planung sorgen die sehr geringen Querschnitte für eine bessere Durchströmung des Rohrsystems, was einer Legionellenbildung entgegenwirkt." Beim Warmwassertransport ohne Zirkulationsleitung ermöglicht die höhere Strömungsgeschwindigkeit zugleich, dass das Trinkwasser die Zapfstellen schneller in der gewünschten Temperatur erreicht. "Das System muss somit weniger Wasser transportieren", erklärt Nils Wehmeier. "Mit dem 12 mm MT-Verbundrohr sind es zum Beispiel lediglich 0,05 l/m, während es bei der Dimension 16 mm gleich 0,1 l/m sind."

Zu den möglichen Nachteilen reduzierter Querschnitte gehört, dass z.B. kürzere (Wärme)kreisläufe eingeplant werden sollten oder Flächenkühlungen mit größeren Querschnitten einfach effektiver arbeiten. Hier ist der Vorteil des geringeren Konstruktionsaufbaus mit dem Nachteil der nicht ganz optimalen Wärmeableitung abzugleichen. Laut Wehmeier gäbe es darüber hinaus aber beispielsweise keine Probleme mit vermehrten Fließgeräuschen aufgrund höherer Fließgeschwindigkeiten, und auch die Pumpen müssten nicht speziell ausgelegt werden.

Mehr Vorteile mit Verbundrohr

Die klein dimensionierten MT-Verbundrohre weisen für die Trinkwasserinstallation - ebenso wie die größer dimensionierten Varianten - eine stumpf verschweißte Aluminiumschicht und ein PE-Xc-Innenrohr auf. Somit bieten auch sie die typischen Vorteile der MT-Verbundrohre. Hierzu zählt Wehmeier u.a. eine hohe Produkt- und Verarbeitungssicherheit. Sie entstehe durch den gleichmäßigen Schichtaufbau sowie die gleichen, berechenbaren Eigenschaften über den gesamten Umfang des Rohres. Zudem seien sie hygienisch und materialneutral auch bei ggf. hohen pH-Wertschwankungen des Trinkwassers.

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