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Luminale 2012: Rund 170 Licht-Ereignissen in FrankfurtRheinMain

(14.4.2012; Light+Building-Vorbericht) Die Luminale 2012, die Biennale der Lichtkul­tur, findet auch in diesem Jahr wieder zeitgleich mit der Weltleitmesse Light+Building in FrankfurtRheinMain statt. Vom 15.4. bis 20.4. 2012 erweitert die Luminale die Mes­se in die Abend- und Nachtstunden. Eine Buslinie quer durch die Stadt verbindet die Veranstaltungsorte miteinander:

Busfahrplan zur Luminale 2012
Die ganze Karte als PDF-Datei

Straßen und Plätze, Hochhäuser und Kirchen, Museen und Galerien zeigen sich in anderem Licht. Rund 140.000 „echte“ Besucher (dazu mehr als 3 Millionen „Kontakte“ durch Berufspendler und Passanten) erwartet Luminale-Kurator Helmut Bien: „Die Messegäste aus aller Welt und die interessierten Bürger aus der Region genießen den Glamour des Lichterglanzes, den Trubel auf den nächtlichen Plätzen und die neuen Licht-Ideen von Architekten, Künstlern und Designern. Seit Wochen schon rufen Stammgäste an und fragen, wann das Programm erscheint.“

Bereits zum 6. Mal will die Luminale FrankfurtRheinMain in ihren Bann ziehen. Nach den Anfangsjahren eines rasanten Wachstums hat sich das Festival bei rund 170 Veran­staltungen eingependelt und gehört damit zu den etablierten und bedeutenden Archi­tektur&Design-Festivals in Europa. Die Luminale rückt Frankfurt und die Region ins Rampenlicht. Dank der Kombination von Light+Building und Luminale finden so unter­schiedliche Zielgruppen wie Industrie, Handwerk, Handel und Forschung, Immobilien­wirtschaft und Kulturszene alles zeitgleich an einem Ort gebündelt, was sie brauchen: Gespräche, Geschäfte, Inspirationen und das gute Gefühl, dass die Produkte der Bran­che gebraucht werden für den ökologischen Umbau der Gesellschaft.

Zwischen Aschaffenburg und Mainz, Offenbach und Darmstadt

... steht die Region im Zeichen des Lichtes. Schwerpunkte sind Frankfurt mit rund 100 und Offenbach mit rund 40 Licht-Ereignissen. In beiden Städten verkehren Buslinien. In Frankfurt wird der Palmengarten (siehe Google-Maps) zum zentralen Treffpunkt werden. Dort sind Installationen internationaler Lichtkünstler (London, Amsterdam, Lyon) zu sehen und auch Projekte aus dem Umfeld der hfg Offenbach. In Offenbach ist die Heyne Fabrik (Google-Maps) am Mainufer Luminale-Cluster, in Mainz ist es die Zitadelle hoch über der Stadt (Google-Maps). Und auch ein Licht-Schiff hat am Main­ufer in Frankfurt unweit des Städels angelegt und die FH Mainz (Sponsor: Zumtobel) präsentiert eine interaktive Lichtskulptur.


Time Drifts: Philipp Geist (Bild vergrößern)

Digitalisierung des Lichtes nimmt zu

Der Trend zu Projektionen auf Gebäude und interaktive Installationen hat sich auch bei dieser Luminale weiter verstärkt. Die schon vor Jahren auf der Luminale präsen­tierte Digitalisierung des Lichtes zieht immer weitere Kreise. In unmittelbarer Nachbar­schaft zum Senckenberg Naturmuseum (Google-Maps) ist eine raumgreifende Am­bient-Light-Sound Inszenierung (Philipp Geist) zu sehen und zu hören. Sie dürfte Abend für Abend der Publikums-Magnet dieser Luminale 2012 sein. Die Medienfassaden von der Zeil-Galerie (Google-Maps) bis zur Sparda-Bank, die Inszenierungen am Tower 185 und auf der Tishman Speyer Baustelle Taunustor zeigen die ganze Bandbreite der Gestaltungsmöglichkeiten. Ein eigener Media Facades Summit (Keynote-Speaker: Ben van Berkel) soll die Creme de la Creme der weltweiten Akteure in der Städel-Schule zusammenbringen.

Mitten auf der Hauptwache (Google-Maps) soll das OVO der belgischen Designer-Gruppe ACT lighting, ermöglicht durch Osram und Traxon, zum Eye-Catcher der Luminale werden (siehe Bild rechts). Gleich um die Ecke auf dem Börsenplatz wird mit Unterstützung der IHK eine Art Medien-Iglu aufge­baut, bei dem die Software-Artisten der Frankfurter Meso-Gruppe die Programmierung geleistet haben. Ganz ohne Elek­tronik arbeitet dagegen der italienische Künstler Fabrizio Corneli, der im Archäologischen Museum (Google-Maps) allein aus (Tages-)Licht und Schattenwürfen ephemere Bild-Skulp­turen komponiert.

Künstler und Designer loten mit Luminale-typischen Installatio­nen die Leistungsfähigkeit von Steuerungstechniken, Sensoren und Software aus und erproben damit Technologien, die wiederum die Basis für die Industrie sind, um Energie sparende und hocheffiziente Produkte zu entwickeln. Künstlerisches Spiel und indus­trielle Anwendung greifen ineinander und beflügeln sich wechselseitig. Die Luminale funktioniert als Licht-Labor, das auch Ansprüche an das Publikum stellt. Wie kein anderes Licht-Ereignis findet die Luminale weltweit Aufmerk­samkeit und ein hoch professionelles Publikum, das wegen der Light+Building nach Frankfurt gereist ist.

OLED, organische LED’s, sind Hoffnungsträger der „green energy“. Das Fraunhofer-Institut hat für seine OLEDs den Deutschen Zukunftspreis, die wichtigste Zukunfts­technologie-Auszeichnung Deutschlands, 2011 verliehen bekommen. In der Galerie des Palmengartens zeigen die Fraunhofer-Forscher ihre Innovationen.

Die Luminale ist auf dem Weg zu einem Green-City-Festival, das auch beispielhafte Bauten öffentlich zugänglich und bekannt macht. So veranstaltet das Energiereferat der Stadt Frankfurt auch wieder seine Klimatours durch die Passivhaus-Hauptstadt Frankfurt und seine green towers. Ganz der Nachhaltigkeit verpflichtet ist auch die Arbeit der Mainova@Luminale 2012-Preisträgerin Katharina Berndt, die mit ihrer Sche­renschnitt-Inszenierung das Heizkraftwerk Mitte in der Kurt-Schumacher-Straße dauerhaft verzaubern wird. 


Bild aus dem Beitrag "Luminale 08, die Biennale der Lichtkultur" vom 13.4.2008 (das ganze Panorama)

Die Luminale gehört inzwischen zu den Klassikern unter den Frankfurter Großereignis­sen. Ihre Internationalität ist unübertroffen und ihre Stimmung und Atmosphäre sind einzigartig. Zu Beginn des Frühlings, wenn die Temperaturen wieder ins Freie locken und die Menschen aufatmen, wirkt die Luminale als ein Signal des Aufbruchs.

Busse im 10-Minutentakt

Kurzführer und das komplette Programm soll es auf der Light+Building am Luminale Info Counter geben (im Foyer von Halle 4.1.) sowie bei allen Luminale-Partnern. Außerdem gibt es viele Infos zur Luminale auch im Rahmen der Light+Building-App für iOS (iPhone und iPad) und sowie Android-Geräte - passend dazu die QR-Codes:

Eine Buslinie, die im 10-Minutentakt fährt, verbindet die Programmpunkte miteinander. Abfahrt und Endhaltestelle für Messebesucher ist am Eingang City an der Bushalte­stelle. Die erste Abfahrt ist ab 18:00 Uhr, die letzte Abfahrt um 23:50 Uhr.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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