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Light+Building 2014: Aussteller- und Flächenrekord sowie über 210.000 Besucher

(22.4.2014) Die Light + Building hat auch 2014 ihre führende Rolle als Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik unter Beweis gestellt: Die weltgrößte Leistungsschau für Licht, Elektrotechnik, Haus- und Gebäudeautomation sowie Software für das Bau­wesen endete am 4. April mit Rekordzahlen auf Besucherseite: Während der sechs Messetage informierten sich 211.500 Fachbesucher (2012: 195.582*) aus 161 Län­dern über die Innovationen und Lösungen der Hersteller. Das entspricht einem Zu­wachs von acht Prozentpunkten.


Tridonic, Zumtobel und Osram in der Festhalle (Bild vergrößern)

Auch der Internationalitätsgrad bei den Besuchern ist nochmals um drei Prozentpunkte angestiegen. Mit einem Anteil von 47 Prozent an der Gesamtzahl kam fast jeder zwei­te Besucher aus dem Ausland, die meisten von ihnen aus Italien, den Niederlanden, Frankreich, China und Österreich. Auch aus vielen Wachstumsmärkten wie Russland, Südafrika, Mexiko, der Türkei und Indonesien war ein deutliches Plus zu verzeichnen. Auffallend war zudem die Rückkehr von Besuchern aus Südeuropa. Aus Spanien und Portugal wie auch aus Griechenland waren teilweise hohe zweistellige Zuwachsraten zu verzeichnen.

Die Besucherstruktur unterstreicht die Rolle der Fachmesse: Für die Industrie ist der hohe Anteil von ausländischen Besuchern ein wichtiger Faktor für die positive Beurtei­lung der Messe. „Kaum eine Messe der Welt zeigt so viele Innovationen wie die Light + Building. In der Licht- und Gebäudetechnik entstehen binnen kürzester Zeit komplexe und hoch effiziente Systeme. Hier hat die Light + Building 2014 alle Erwartungen weit übertroffen. Sie hat sich als Weltleitmesse eindrucksvoll bestätigt“, so Dr. Klaus Mit­telbach, Vorsitzender der Geschäftsführung des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI).


mehrfach sehr ausgefallene Messestände - z.B. bei Wever & Ducrè

Mit 2.458 Ausstellern (2012: 2.302*) und damit sieben Prozent mehr als bei der ver­gangenen Veranstaltung sowie einem Flächenplus von vier Prozent auf jetzt 245.000 m² (2012: 235.0001) verzeichnete die Light + Building 2014 in allen relevanten Berei­chen neue Rekorde. Entsprechend positiv fällt das Fazit von Wolfgang Marzin, Vorsit­zender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt, aus: „Wenn es um Licht, Lichtde­sign und das zukunftsgerichtete Gebäude- und Energiemanagement geht, führt kein Weg an der Light + Building vorbei. Die Hersteller haben in den vergangenen Tagen gezeigt, welche Einsparpotenziale durch den Einsatz von innovativen, marktreifen Technologien beim Energieverbrauch realisierbar sind.“

Smartes Gebäudemanagement und LED-Technik ermöglichen hohe Einsparpotenziale

Bei der diesjährigen Light + Building stand das Thema Energieeffizienz im Mittelpunkt - ein zentraler Aspekt der Energiewende, der in der öffentlichen Diskussion oftmals zu wenig Beachtung findet. Dabei bietet die Industrie Innovationen und Lösungen, die den Energieverbrauch eines Gebäudes durch intelligente Gebäudetechnik senken und zugleich den Komfort erhöhen. Diese innovativen Lösungen sind damit nicht nur öko­logisch sinnvoll, sondern bieten auch ökonomische Anreize. 

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Video: „Intelligente Nachhaltigkeit“ (Thumbnails für eine schnelle Inhaltsübersicht)

Im Rahmen eines intelligenten Nachhaltigkeitsmanagements widmete sich die Weltleit­messe dem zentralen Thema des zukunftsgerichteten Gebäude- und Energiemanage­ments, einem elementaren Baustein bei der Neuausrichtung der Energieversorgung. Die Sonderschau „Smart Powered Building - Ihr Gebäude im Smart Grid“ präsentierte dazu Technologien für die intelligente Steuerung des Energiebedarfs. Reale Installationen im Live-Betrieb zeigten, wie vernetzte Gebäude dezentral Energie erzeugen, speichern, verteilen und nutzen. 

Ressourcenschonung und Energieeffizienz treiben auch den Lichtmarkt. Die Umstellung der traditionellen Beleuchtungsquellen auf energieeffiziente Lösungen steht dabei im Fokus. Rund 20 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs werden für Beleuchtung ein­gesetzt. Moderne LED-Technik mit intelligentem Lichtmanagement ermöglichen eine Senkung der Stromrechung um bis zu 70 Prozent. Die Digitalisierung des Lichts bringt neben neuen Design- und Einrichtungsoptionen auch Komfort und Sicherheit. 

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Video: „Mensch und Licht“ (Thumbnails für eine schnelle Inhaltsübersicht)

Dementsprechend war ein Schwerpunkt im Lichtbereich der Light + Building 2014 der Themenkomplex Mensch und Licht. Dabei ging es unter anderem um die Wirkung des Lichts auf den Menschen sowie die Auswirkungen des Lichts auf seine Gesundheit, Leistungsfähigkeit und sein Wohlbefinden.

Umfassendes Rahmenprogramm rund um den Themenkomplex „Explore Technology for Life“

Die Schwerpunktthemen der Light + Building 2014 zogen sich auch durch das umfang­reiche Rahmenprogramm. Neben der Sonderschau „Smart Powered Building“ erfreuten sich unter anderem ...

Besonders spannende Debatten lieferte die Diskussionsreihe „Futurecourse“, die vom 31. März bis zum 2. April Vertreter aus Politik und Wirtschaft zusammenbrachte. Mit­ten im Messegeschehen wurden aktuelle Themen wie die dezentrale Energieversor­gung, der ressourcenschonende Umgang mit Energie, Datenschutz im Smart Building oder die Zukunft des immer stärker von LED- und OLED-Technologien beeinflussten Lichtmarkts diskutiert. Teilnehmer der Diskussionsreihe waren unter anderem Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Lan­des Nordrhein-Westfalen sowie Lars Klingbeil, Netzpolitischer Sprecher der SPD-Bun­destagsfraktion, Dr. Johannes Milde, CEO Siemens Building Technologies oder Dr. Pe­ter Laier, CTO Osram. Moderiert wurden die Diskussionen von versierten Journalisten. 

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Am 30. März wurde Professorin Helga Kromp-Kolb im Rahmen der Eröffnungsfeier der Light + Building der „Building Future Award“ verliehen. Die Verdienste der österreichischen Wissenschaftlerin liegen in der Umweltmeteorologie, insbesondere in den Bereichen Schadstoffausbreitung in der Atmosphäre und Klimawandel. (Thumbnails für eine schnelle Inhaltsübersicht)

Zu den stärksten Besuchergruppen der Light + Building gehörten unter anderem Archi­tekten, Planer, Ingenieure und – wie schon in den Jahren zuvor – das deutsche Hand­werk. Ingolf Jakobi, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Elek­tro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH), unterstrich die Bedeutung der Light + Building für das Handwerk: „Mit dem Schwerpunktthema Energieeffizienz ist uns eine Punktlandung gelungen. Das E-Haus und der gemeinsam mit dem ZVEI verlie­hene Energieeffizienzpreis waren absolute Publikumsmagnete.

Die nächste Light + Building findet vom 13. bis 18. März 2016 statt.

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* zertifiziert vom FKM, Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen

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