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Raumakustik trifft auf thermische Speichermasse

(17.5.2013) Die Nutzung thermischer Speichermasse zur Klimatisierung von Gebäuden ist ein hochaktuelles Thema. Dabei geht es um die Frage, inwieweit Baumaterialien ge­nutzt werden können, um Energie aufzunehmen, zu speichern und zu einem späteren Zeitpunkt wieder abzugeben. Die akustisch optimale Innenraumgestaltung mit schall­absorbierenden Wand- und Deckenbekleidungen stand lange im Verdacht die Effizienz, z. B. einer Betonkernaktivierung, nachhaltig zu verschlechtern – wohl zu Unrecht, wie bei einem Büro-Park im niederländischen Hoofddorp aktuell festgestellt wurde.


So mancher Planer hielt bisher Betonkernaktivierung und Großraumbüros für unverein­bar. Die Akustik wurde dabei als Auslöser des Problems betrachtet, da Innenarchitek­ten und Büro-Designer meist Deckenplatten verwenden, um Nachhallzeiten zu reduzie­ren und damit eine optimale Sprachverständlichkeit in Großraumbüros sicherzustellen. Deren Einsatz unter thermisch aktivierten Unterdecken könne - so die nun widerlegte Annahme - die Übertragung von Strahlungswärme und Wärmekonvektion zwischen Raum und Betonunterdecke entscheidend behindern. Für viele Planer gab es also häu­fig nur eine Entweder-oder-Entscheidung: effiziente Klimatisierung oder gute Akustik.

Studien unabhängiger Prüfinstitute zeigen jedoch, dass ein angenehmes Innenraumklima und akustischer Komfort sich keinesfalls ausschließen müssen - darauf macht Rockwool aktuell aufmerksam: In einem betonkernaktivierten Gebäude wurden Tests durchgeführt, in denen die Unterdecke teilwei­se oder vollständig mit Mineralfaser-Deckenplatten versehen wurde. Die Prüfer kamen zu bemerkenswerten Ergebnissen:

  • Eine Bekleidung der Deckenfläche von bis zu 50 Prozent hat keine signifikante Auswirkung auf die Leistung der Betonkernaktivierung – sehr wohl aber einen spürbar positiven Einfluss auf die Raumakus­tik.
  • Bei einer Abdeckung von 80 Prozent lag die Kühlleistung immer noch bei etwa 70 Prozent.
  • Beim Einsatz von Akustikbaffeln wird die Kühlleistung sogar noch weniger bzw. überhaupt nicht beeinträch­tigt.


Kombination verschiedener Systeme

Wie harmonisch die ideale Schnittmenge aus energieeffizienter Betonkernaktivierung und optimaler Raumakustik aussehen kann, zeigt z.B. der Büro-Park 20/20 Fox in Hoof­ddorp in Nordholland. Architekt und Innenarchitekt arbeiteten hier sowohl mit rahmen­losen „Rockfon Eclipse“ Deckensegeln als auch mit der Rockfon Akustikdeckenplatte „Sonar X“. Durch die Kombination dieser beiden Systeme ist nicht nur ein äußerst an­sprechendes Arbeitsumfeld entstanden. Auch das herausragende energetische Kon­zept des Bürokomplexes konnte so uneingeschränkt „in die Tat“ umgesetzt werden.

Weitere Informationen können per E-Mail an Rockfon angefordert werden.

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