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Ingenieurkammern einigen sich auf „BIM Standards Deutscher Ingenieurkammern“


  

(10.11.2017) Die Digitalisierung des Planungs- und Bauwesens ist auch in Deutschland unumkehrbar und schreitet in großen Schritten voran. Entsprechend nachdrücklich ist der Bedarf an entsprechend ausgebildeten Ingenieuren bzw. an qualifizierten Fort- und Weiterbildungsangeboten. Darum haben sich die Ingenieurkammern der Länder auf der Bundeskammerversammlung am 20. Oktober 2017 in Potsdam auf einen bundesweit einheitlichen Fort- und Weiterbildungsstandard anhand der VDI/bS-Richtlinie 2552 Bl. 8.1 verständigt. Mit der Einführung des „BIM Standards Deutscher Ingenieurkammern“ wird ein qualitätsgesichertes und flächendeckendes Angebot geschaffen.

Doch auch die Politik ist gefragt und sollte ihre Kräfte stärker bündeln - sowohl im Bereich der Infrastruktur, als auch beim Hochbau. „Es ist aus unserer Sicht unerlässlich, dass diese beiden Ressorts in einer künftigen Bundesregierung wieder unter einem Dach fungieren“, so der Präsident der Bundesingenieurkammer, Dipl.-Ing. Hans-Ullrich Kammeyer. „Es ergibt keinen Sinn, wenn Hoch- und Tief­bau nicht zusammenwirken. Dafür ist das Thema auch im Hinblick auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Planerinnen und Planer zu wichtig“, erläuterte Kammeyer eine Forderung aus den Wahlprüfsteinen der planenden Berufe in Deutschland.

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