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Brandgefährliche Haushaltselektronik: NEWSMAKER zeigt Risiken, die in jeder Wohnung lauern - und wie wir uns davor schützen können

(4.2.2000) Regelmäßig gehen Wohnungen oder ganze Häuser in Flammen auf, weil ein Elektrogerät einen Defekt hat. "Jedes Gerät, das mit einer Steckdose verbunden ist, stellt einen potentiellen Brandherd dar", erklärt Karl Lucks, technischer Leiter des Instituts für Schadensverhütung in Kiel, gegenüber NEWSMAKER. Für das TV-Magazin simulierten Mitarbeiter des Instituts, das im Auftrag von Versicherungen Brandursachen untersucht, einen Kurzschluss bei unterschiedlichen gebrauchten Elektrogeräten. Erschreckendes Ergebnis: Eine elf Jahre alte Waschmaschine etwa brannte mit einer zwei Meter hohen Flamme völlig aus, ein TV-Gerät stand 45 Minuten in Flammen.

Besonders gefährlich, so das Institut, seien Brotbackmaschinen, die durch Zeitschaltuhren hauptsächlich nachts aktiviert würden. Lösen sie einen Brand aus, bemerken die Bewohner davon meist nichts, da der menschliche Geruchssinn beim Schlafen abgeschaltet ist. Die Menschen verbrennen im Schlaf. 90 Prozent dieser Todesfälle könnten durch Rauchmelder vermieden werden. Deshalb fordern Fachleute, was in den USA seit Jahren vorgeschrieben ist: Brandmelder, die im Fachhandel schon für 50 Mark zu erhalten sind, sollten in jedem Haushalt zur Standardausstattung gehören.

Weitere Tipps zur Prävention am Montag, 14. Februar 2000, in NEWSMAKER um 22.15 Uhr auf SAT.1.


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