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Putzschäden können teuer werden

Putzrisse, Putzschäden(5.8.2002) Durch Risse im Putz kann bei Schlag­re­gen­be­las­tung Was­ser ein­drin­gen, das im Laufe der Zeit zu groß­flä­chi­gen Schä­den führt. Hier reicht ein Neu­an­strich nicht mehr aus, um die Fas­sa­den vor Feuch­tig­keit zu schüt­zen. Der Putz muß ent­weder ab­ge­klopft oder mit einer zu­sätz­li­chen Ge­we­be­ar­mie­rung neu auf­ge­tra­gen werden. Das ist eine zeit- und kos­ten­auf­wen­di­ge Arbeit, die dann ent­fal­len kann, wenn ein Wärme­dämm-Ver­bund­system (WDV-System) angebracht wird. Denn die Platten aus Hartschaum oder Mineralwolle lassen sich nach dem Entfernen loser Putzteile direkt auf dem Untergrund verkleben und zusätzlich mit Dübeln befestigen. Sie werden anschließend mit Glasgewebe armiert und erhalten eine schlagregenfeste Endbeschichtung in der gewünschten dekorativen Putzstruktur sowie gewähltem Farbton. Dabei entstehen nur geringe Mehrkosten, die sich schon nach nur drei Heizperioden amortisiert haben können - je nachdem, wie schlecht die Wärmedämmfähigkeit der Außenwände vor der Modemisierungsmaßnahme war.

Das, was in den folgenden Jahren an Heizkosten gespart werden kann, reicht im allgemeinen für einen zusätzlichen Urlaub im Jahr oder kann in die Instandhaltungsrücklage für das Haus fließen. Schließlich müssen auch gut wärmegedämmte Fassaden von Zeit zu Zeit mit einem Neuanstrich renoviert werden, und zwar ausschließlich aus optischen Gründen. Die Energie sparende Funktion bleibt auf Dauer erhalten.

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